Mit dem Rad durch Sibiriens Kälte: Extremsportler gestorben
Ein Blick auf den Jenissei, der selbst bei minus 50 Grad im Winter nicht zufriert, da flussaufwärts in Krasnojarsk das Wasserkraftwerk Krasnojarsk den Wasserfluss beeinflusst. Aufgenommen am 18. Januar 2026 in Krasnojarsk, Russland. Bei starkem Frost wird die Stadt von dichten Dampfschwaden vom Wasser bedeckt. Krasnojarsk erlebt derzeit sehr kaltes Wetter mit etwa minus 40 Grad Celsius, und die Verdunstung vom Jenissei verstärkt sowohl den Nebel als auch das Kälteempfinden.
Zusammenfassung
- Der polnische Extremsportler Adam Borejko starb bei dem Versuch, im Winter 900 Kilometer mit dem Fahrrad durch Sibirien zu fahren.
- Seine Leiche wurde auf halber Strecke im Ort Chandyga in einem Hotel gefunden; die Todesursache ist unbekannt.
- Borejko wollte das Dorf Oimjakon erreichen, einen der kältesten dauerhaft bewohnten Orte der Erde.
Der polnische Extremsportler Adam Borejko ist bei seinem Vorhaben, im Winter 900 Kilometer mit dem Fahrrad durch den kältesten Teil Sibiriens zu fahren, gestorben.
Er wurde auf halber Strecke in dem Ort Chandyga tot in seinem Hotel aufgefunden, wie der russische Katastrophenschutz in der ostsibirischen Republik Sacha (Jakutien) am Montag mitteilte. Angaben zur Todesursache wurden nicht gemacht.
Borejko war, wie aus seinem Blog auf Instagram hervorgeht, am 25. Jänner in der Hauptstadt Jakutsk gestartet. Dort herrschen derzeit etwa 35 Grad Frost. Ziel des Polen war das Dorf Oimjakon, das als einer der kältesten dauerhaft bewohnten Orte der Erde gilt.
Im Jahr 1933 wurden dort 67,8 Grad Frost gemessen. In den ersten Februartagen dieses Jahres war es in Oimjakon nachts minus 39 Grad kalt. Die erbarmungslose Kälte im Osten Sibiriens zieht immer wieder Abenteurer an. Im Jänner 2022 wurde in Oimjakon ein Marathon mit internationaler Beteiligung veranstaltet.
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