US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, das Turnier „sofort“ wieder in die USA holen zu wollen. Noch vor dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien (1:0 n.V.) sagte Trump dem TV-Sender Fox, er werde FIFA-Präsident Gianni Infantino darum bitten, zeitnah eine weitere Fußball-WM in den USA stattfinden zu lassen. Trump verfolgte bei seinem ersten Stadionbesuch bei diesem Turnier das Endspiel in East Rutherford als Ehrengast und nahm im Anschluss die Siegerehrung vor.
Als Trump und Infantino zu diesem Zweck nach dem Spiel den Rasen des Finalstadions von East Rutherford betraten, gab es ein Pfeifkonzert von den Rängen. Wenig später hatte sich dieses wieder gelegt und der US-Präsident und der FIFA-Chef überreichten um 18.43 Uhr Ortszeit gemeinsam den goldenen WM-Pokal an Spaniens Kapitän Rodri.
Trump unterhielt sich danach noch mit einigen spanischen Spielern und ließ es sich auch nicht nehmen, am rechten Rand des Siegerfotos zu posieren. Gemeinsam mit Infantino verteilte Trump auch die Medaillen an das spanische und argentinische Team.
„Wiederholen, solange ich noch da bin“
„Wir müssen das wiederholen, und zwar, solange ich noch da bin. Hörst du das, Gianni“, hatte der 80-Jährige schon vor dem Spiel in Richtung von Weltverbandschef Infantino gesagt. Trump hatte bereits zuvor eine erneute Bewerbung seines Landes für eine WM angekündigt. 2030 wird in Spanien, Marokko und Portugal gespielt. Anlässlich des 100. Jubiläums soll dabei zusätzlich je ein Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay stattfinden. 2034 ist Saudi-Arabien alleiniger Gastgeber.