Sport-News

Österreichs Topklubs stellen langsam die Weichen für die neue Saison. Als erster startet Sturm Graz in offizieller Mission, die Grazer empfangen am Dienstag den schottischen Vizemeister  Hearts im Hinspiel zur 2. Quali-Runde in der Champions League. 

Nach dem Abgang von Emir Karic in die USA sind die Steirer auf der Suche nach einem Linksverteidiger und dürften bei Fiorentina vorstellig geworden sein. Österreichs Vizemeister soll Interesse am  venezolanischen  Teamspieler Luis Balbo bekundet haben. Der 19-Jährige kam in der abgelaufenen Saison sechsmal in der Serie A, dreimal in der Conference League und einmal in der Coppa Italia zum Einsatz.

Laut dem israelischen Medium sport5 soll Maccabi Haifa an Emanuel Aiwu Interesse haben, der Verteidiger hat in Graz schlechte Karten.

Der Europacup-Auftakt führt die Wiener Austria nach Lettland. Nach einem 1:0-Heimsieg im Hinspiel der ersten Runde der Conference-League-Qualifikation legte Liepaja in Montenegro gegen Decic Tuzi einen 2:1-Sieg nach Rückstand nach. Der Tabellenvierte Lettlands steht mitten im Ligabetrieb, hat zuletzt aber auf nationaler Ebene nur eines der jüngsten sechs Spiele nicht verloren. Die Austria tritt am 23. Juli zunächst auswärts an, das Rückspiel in Wien folgt eine Woche später.

Die Topklubs stellen die Weichen für die neue Saison. Rapid gewann einen Test in Hütteldorf gegen Panathinaikos FC über 120 Minuten mit 4:1. Die Torschützen für die Rapidler waren Marco Tilio (14.), Tonni Adamsen (37.), Moulaye Haidara (43.) und Louis Schaub (88.) aus einem direkten Eckball. Neuzugang Adamsen und Tormann Hedl zählten zu den besten Spielern der Wiener. 

Am Samstag (19.00 Uhr) treffen die Hütteldorfer in einem weiteren Testspiel auf den deutschen Bundesligisten HSV.

Der Absturz des sechsfachen französischen Meisters Girondins Bordeaux geht weiter. Wegen millionenschwerer Zahlungslücken ist der Ex-Klub von Zinedine Zidane von der vierten bis mindestens in die sechste Liga zwangsversetzt worden. Das entschied am Mittwoch die Berufungskommission der Finanzaufsichtsbehörde DNCG, die 1984 extra zur Prüfung und Überwachung französischer Profifußballclubs eingerichtet wurde.

Konkret wurde Girondins aus allen nationalen Ligen ausgeschlossen. Ein sportlicher Neuanfang kann deshalb maximal in der sechstklassigen R1 gestartet werden - vorausgesetzt, der Fußball-Verband der Region Nouvelle-Aquitaine stimmt dem zu. Wegen der Finanzprobleme steht sogar die Liquidation des Vereins im Raum. Aktuell geht es um einen Finanzierungsbedarf von rund zehn Millionen Euro, der unter anderem aus ausstehenden Transferzahlungen und Ausbildungsentschädigungen an andere Klubs resultiert. Ein Verkauf von Girondins an den britischen Investmentfonds Sparta Capital scheiterte zuletzt.

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