Fast historisch: Erstmals seit 48 Jahren kein Bayern-Star im WM-Finale
Verpasst Finale: Bayern-Star Kane mit Messi
Der 2:1-Erfolg von Argentinien über England ist auch Gesprächsstoff in München. Denn nach dem Aus von Stürmer-Star Harry Kane ist es amtlich: Erstmals seit 1978 steht kein Bayern-Spieler in einem WM-Finale. Zuvor hatten bereits die Münchner Michael Olise und Dayot Upamecano nach dem 0:2 Frankreichs gegen Spanien ihre Träume vom Endspiel am Sonntag in East Rutherford begraben müssen.
Zuletzt waren 1978 bei Argentiniens 3:1-Finalsieg gegen Ernst Happels Niederländer keine Bayern-Spieler mit von der Showdown-Partie. Danach gab es immer Münchner Mitarbeit:
1982: Paul Breitner, Karl-Heinz Rummenigge, Wolfgang Dremmler (Deutschland)
1986: Lothar Matthäus, Dieter Hoeneß, Norbert Eder (Deutschland)
1990: Klaus Augenthaler, Stefan Reuter, Jürgen Kohler, Hans Pflügler, Raimond Aumann (Deutschland)
1994: Jorginho (Brasilien)
1998: Bixente Lizarazu (Frankreich)
2002: Oliver Kahn, Thomas Linke, Jens Jeremies, Carsten Jancker (Deutschland)
2006: Willy Sagnol (Frankreich)
2010: Mark van Bommel, Arjen Robben, Edson Braafheid (Niederlande)
2014: Philipp Lahm, Toni Kroos, Thomas Müller, Mario Götze, Bastian Schweinsteiger, Jerome Boateng, Manuel Neuer (Deutschland)
2018: Corentin Tolisso (Frankreich)
2022: Dayot Upamecano, Benjamin Pavard, Kingsley Coman (Frankreich)
Ähnliche Finalserie
Eine ähnliche Serie legt Inter Mailand hin. Das seit 1982 auch diesmal ein Spieler der Italiener im WM-Finale stehen wird, ist Lautaro Martinez zu verdanken, der mit dem späten Siegtor die Südamerikaner ins Endspiel köpfelte.
1982: Giuseppe Bergomi, Gabriele Oriali, Alessandro Altobelli (Italiien)
1986: Karl-Heinz Rummenigge (Deutschland)
1990: Andreas Brehme, Lothar Matthäus, Jürgen Klinsmann (Deutschland)
1994: Nicola Berti (Italien)
1998: Youri Djorkaeff (Frankreich), Ronaldo (Brasilien)
2002: Ronaldo (Brasilien)
2006: Marco Materazzi (Italien)
2010: Wesley Sneijder (Niederlande)
2014: Rodrigo Palacio (Argentinien)
2018: Ivan Perisic, Marcelo Brozovic (Kroatien)
2022: Lautaro Martinez (Argentinien)
2026: Lautaro Martinez (Argentinien)
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