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Die genaue Adresse des Raiffeisen-Sportparks in Graz lautet Hüttenbrennergasse 31. Als ob man es gewusst hatte, dass Österreichs Handball-Männer dort stets die Hütte pardon Halle füllen. Bei einer heißen Atmosphäre konnte die Aufgabe nicht zwingend zufriedenstellend gelöst werden:

Österreich verlor das Play-off-Hinspiel gegen Polen knapp mit 25:26. Am Sonntag folgt das Rückspiel, legt man noch die letzten Schwächen ab, wissen die Männer um Trainer Iker Romero, was sie im Jänner des nächsten Jahres machen werden – in Deutschland die WM spielen.

Die schönste Aktion zu Beginn wurde nicht mit einem Tor belohnt – Mikola Bilyk, der im Sommer nach zehn Jahren Deutschland, in die Schweiz wechselt, verfehlte nach einem Trickwurf nur knapp das Tor.

Lionel Messi ist wenig überraschend der Topverdiener in der Major League Soccer. Der argentinische Weltmeister kassiert bei Inter Miami ein garantiertes Jahresgrundgehalt von 25 Millionen US-Dollar (21,30 Mio. Euro) und bleibt damit bestbezahlter Fußballer der nordamerikanischen Profiliga.

Durch Zusatzzahlungen steigt Messis Gehalt sogar auf rund 28,33 Millionen. Das geht aus dem Gehaltsreport hervor, den die MLS-Spielervereinigung am Dienstag veröffentlichte.

Auf eine zweistellige Millionensumme kommt neben Messi auch der Südkoreaner Heung-min Son vom Los Angeles FC, der viele Jahre bei Tottenham ein Star war und nun 10,36 Millionen einstreift.

So wie in der obersten Spielklasse wartet auch in der 2. Liga eine Last-Minute-Entscheidung: Der Aufsteiger in die Bundesliga wird in der letzten Runde im Fernduell entschieden.

Das Duell LASK – Sturm wird eine Klasse darunter zu LustenauSt. Pölten. Am Donnerstag ab 17 Uhr empfängt Lustenau die Amstettner, der SKN hat als letzter verbliebener Verfolger Hertha Wels zu Gast. Mit dem Schönheitsfehler, dass der SKN eigentlich einen Punkt mehr gemacht hat als die Vorarlberger, aber einen Zähler hinter der Austria liegt (50 zu 51).

Der österreichische Eishockey-Nationalspieler Vinzenz Rohrer steht dem Team für die laufende Weltmeisterschaft in Zürich kurzfristig zur Verfügung. Nach dem Saisonende seines Farmteams in Nordamerika erhielt der 21-Jährige von allen beteiligten Klubs die Freigabe und wurde offiziell beim Weltverband IIHF gemeldet. Er ist bereits beim Nationalteam eingetroffen.

Teamchef Roger Bader betonte die Bedeutung des Rückkehrers: „Wir freuen uns, dass es geklappt hat. Vinzenz Rohrer war ein wichtiger Baustein unseres Teams. Er bringt Schnelligkeit, Intensität und Leidenschaft ins Team hinein.“

Rohrer hatte seine Saison zunächst mit den ZSC Lions in der Schweizer Meisterschaft abgeschlossen, wo das Team im Halbfinale ausschied. Im Anschluss wurde er von den Montreal Canadiens nach Nordamerika beordert und lief für das Farmteam Laval Rocket in der AHL auf. Dort endete die Saison nach einem Playoff-Aus gegen die Toronto Marlies.

Die NBA trauert um Jason Collins: Wie seine Familie mitteilte, starb der US-amerikanische, frühere Basketball-Profi im Alter von 47 Jahren an einem Gehirntumor. Collins erlangte während seiner aktiven Laufbahn im Jahr 2013 große Aufmerksamkeit, als er als erster Spieler der nordamerikanischen Liga seine Homosexualität öffentlich machte. Er spielte zwischen 2001 und 2014 in der NBA.

"Jason hat das Leben vieler Menschen auf unerwartete Weise verändert und war eine Inspiration für alle, die ihn kannten, sowie für diejenigen, die ihn aus der Ferne bewunderten", schrieb die Familie. Collins hatte seine Erkrankung im vergangenen November öffentlich gemacht. Anschließend unterzog er sich in Singapur einer experimentellen Therapie, die kurzfristig Besserung brachte. Doch der Krebs kehrte zurück.

NBA-Chef lobt "Wirkung und Einfluss" von Collins

Collins begann seine Karriere bei den damaligen New Jersey Nets und kehrte zum Abschluss seiner Laufbahn noch einmal zum Team zurück, als dieses bereits in den Bezirk Brooklyn nach New York umgezogen war.

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