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„Ich mag diese Herausforderung und finde es gut, dass es gleich mit solchen Spielen losgeht.“ Austria-Verteidigerin und Ex-Teamkapitänin Carina Wenninger freut sich auf das Liga-Duell mit SKN St. Pölten, dem ständigen Doublesieger in Österreich, dem Maß aller Dinge in Sachen Frauenfußball.

Der Anpfiff ertönt am Samstag um 14 Uhr in der Generali Arena. Zwei Mal konnten die Veilchen die Niederösterreicherinnen im Herbst bezwingen, einmal in der Liga, einmal im Cup. „Ich bin gespannt, wo beide Teams stehen.“

Wenninger erwartet den SKN stärker als im Herbst, weil der neue Trainer endlich eine volle Vorbereitung Zeit hatte. „Da hat er sicher seine Inhalte einbringen können.“ Drei Punkte beträgt der Vorsprung der Wienerinnen, daher können selbst bei einem Sieg der Austria von einer Vorentscheidung keine Rede sein. Vielmehr braucht es einen gelungenen Start für die kommenden Europacup-Aufgaben der Austrianerinnen gegen Sparta Prag, wo es um den Einzug ins Halbfinale geht.

Ist die Austria reif für einen Titel, sei es Liga oder Cup? „Es ist noch ein langer Weg. Gefühlt haben wir einen überragenden Herbst gespielt und sind dennoch nur drei Punkte vorne. Da kann noch viel passieren.“ Außerdem, so Wenninger, möchte man nicht nur eine einzige tolle Saison hinlegen, sondern sich mittel- bis langfristig dermaßen etablieren, um stets um Trophäen mitzuspielen.

Der Wirbel um Superstar Cristiano Ronaldo in der saudi-arabischen Fußball-Liga geht weiter. Trotz der deutlichen Worte der Saudi Pro League fehlte der 41 Jahre alte Portugiese auch bei der Partie seines Clubs Al Nassr gegen Al Ittihad in der Aufstellung seines Teams.

Ronaldo hatte bereits beim Spiel gegen Al Riyadh gefehlt, verletzt soll CR7 aber nicht sein. Am Mittwoch hatte er noch ein Foto vom Training in den sozialen Medien gepostet. Ohne seinen Stürmerstar gewann Al Nassr gegen Al Ittihad mit 2:0 (0:0). Der ehemalige Bayern-Profi Sadio Mané (84./Elfmeter) und der Brasilianer Angelo (90.+8) erzielten die Treffer für den Club aus der saudi-arabischen Hauptstadt Riad.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll Ronaldo darüber verärgert sein, dass der Saudi Public Investment Fund (PIF) während der Transferperiode in seinen Augen nicht genug in seinen Klub investiert hat. Dagegen holte Rivale Al Hilal, an dem der PIF auch 75 Prozent Anteile hat, beispielsweise Ronaldos ehemaligen Real-Madrid-Teamkollegen Karim Benzema. 

Laut Medienberichten hatte die Saudi Pro League Ronaldo einen Tag vor dem Spiel gegen Al Ittihad eine klare Ansage gemacht. „Cristiano hat sich seit seiner Ankunft voll und ganz für Al Nassr engagiert und eine wichtige Rolle für das Wachstum und die Ambitionen des Vereins gespielt“, erklärte ein Sprecher laut dem britischen Sender BBC und der Nachrichtenagentur PA: „Aber kein Einzelner - egal wie bedeutend er auch sein mag - trifft Entscheidungen, die über seinen eigenen Verein hinausgehen.“ 

Es ist ein gut 30-minütiger Fußmarsch bergauf, bis man aus dem Ortskern von Cortina d’Ampezzo beim Jaegerhaus Agriturismo der Familie Ghedina ankommt. Gemeinsam mit der Österreich Werbung hat das Österreichische Olympische Comité dort ein kleines Refugium geschaffen, in dem während der Winterspiele gefeiert, genetworkt und gegessen werden soll – am besten Schnitzel und Kaiserschmarren.

Der Außenbereich ist frei zugänglich für österreichische und internationale Gäste. Im Inneren sollen nicht nur viele rot-weiß-rote Medaillen gefeiert, sondern auch hochkarätige Gäste empfangen werden. Kanzler Stocker, Vizekanzler Babler, Innenminister Karner und andere Regierungsmitglieder haben bereits ihr Kommen zugesagt und werden teils mit Amtskollegen aus anderen Ländern zusammentreffen. Olympiasieger – von Franz Klammer über Matthias Mayer, Michaela Dorfmeister bis hin zu Felix Gottwald – werden hier einkehren. Und Gerüchten zufolge soll auch Jürgen Klopp vorbeischauen.

„Das Haus ist nicht nur ein Ort für Athletinnen und Athleten, sondern auch eine Plattform für Politik, Wirtschaft und Tourismus“, sagt ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch. Mit dem Auftritt hier oben in Cadin di Sotto wolle man auch die internationale Markenpräsenz Österreichs als Reiseland stärken, hofft auch Österreich-Werbung-Chefin Astrid Steharnig-Staudinger.

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