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Das Rahmenprogramm beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien war am Sonntag besonders umfangreich. Schon vor dem Anpfiff haben Stars wie Post Malone, Robbie Williams und Nicole Scherzinger im Stadion in East Rutherford für Stimmung bei den Fans gesorgt. 

Umgeben von viel Feuerwerk und Tanz traten rund eineinhalb Stunden vor dem Spiel bei der Schlussfeier zunächst unter anderem Malone und der YouTuber IShowSpeed auf.

Kurz vor Spielbeginn gab es einen gemeinsamen Auftritt von Williams, Scherzinger und der Sängerin Laura Pausini, zudem sang Grammy-Gewinnerin Jennifer Hudson die US-Nationalhymne. Auch Schauspieler Tom Cruise betrat den Rasen und hielt eine kurze Ansprache: „Lasst uns - jetzt wo wir uns für ein finales Kapitel treffen - dieses Turnier feiern, das die Welt zusammengebracht hat.“

Aufgrund der Buh-Rufe gegen Präsident Donald Trump (der das Spiel hinter einer Glaswand mitverfolgte) wurde dessen Bild von den Video-Walls wieder heruntergenommen.

Star-Aufgebot in der Halbzeitshow

Mit großen Namen ging es dann auch in der Halbzeitpause weiter: Da traten noch die Pop-Ikonen Madonna und Shakira sowie der kanadische Superstar Justin Bieber auf. Auch die koreanische Boygroup BTS sorgte für Stimmung.

Als Lionel Scaloni im Spätsommer 2018 die argentinische Nationalmannschaft nach dem enttäuschenden WM-Abschneiden in Russland übernahm, sahen viele in ihm nur eine Übergangslösung. Scaloni hatte kaum Erfahrung als Cheftrainer, keinen großen Namen und keinen spektakulären taktischen Hintergrund. Der frühere Rechtsverteidiger war für viele nicht der Mann, der Argentinien aus der Krise führen sollte.

Heute darf er sich Weltmeister und Copa-America-Sieger nennen und erfolgreichster argentinischer Teamchef der jüngeren Vergangenheit.

Das war nicht die beste Vorbereitung auf die schwere Etappe der Tour de France mit Bergankunft auf dem Plateau de Solaison. In der Nacht auf Sonntag klopften die Doping-Kontrollore sowohl bei Tadej Pogacar als auch bei Jonas Vingegaard an. „Ich habe vier Stunden Schlaf bekommen“, sagte der Slowene Pogacar vor der 15. Etappe. Er sei um fünf Uhr kontrolliert worden.

Auch sein Dauerrivale Vingegaard war betroffen. „Ich habe gut geschlafen, aber dann hat jemand um zwei Uhr nachts an meiner Tür geklingelt. Im Gegensatz zu Pogacar reagierte Vingegaard etwas grantig. „Es ist gut, dass sie testen, aber wenn es die Leistung beeinflusst und deinen Schlaf, dann denke ich nicht, dass es so gut ist.“

Schwerer Sturz und Verletzung

Vielleicht war es wirklich der Mangel an Schlaf, vielleicht war der Däne auch nur kurz unkonzentriert. Jedenfalls stürzte der bis dahin auf Rang zwei gelegene Vingegaard am Sonntag etwa 20 Kilometer vor dem Ziel in einer schlecht abgesicherten und unübersichtlichen Rechtskurve schwer. Mit dem Arm in einer Schlinge und mit Tränen in den Augen stieg er in das Begleitauto mit dem Rennarzt. Ein Schlüsselbeinbruch wird befürchtet.

Lucas Miedler kommt als frisch gebackener Turniersieger nach Kitzbühel. An der Seite seines vorerst neuen Partners, des Australiers Marc Polmans, gewann er in Gstaad gleich das erste Event gegen Marcelo Demoliner und Robert Galloway aus Brasilien und den USA durch ein 6:3,6:4 im Finale. 

Für den Weltranglisten-21. aus Tulln war es der insgesamt zwölfte Doppeltitel auf der ATP-Tour. Das Duo ist in Kitzbühel als Nummer zwei gesetzt. Beim Generali Open konnte sich der KURIER-Kolumnist bereits zweimal den Turniersieg sichern, 2021 und 2023 siegte er jeweils an der Seite seines noch verletzten Tiroler Partners Alexander Erler. 

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