Hydration Breaks: Bitte wieder zwei Hälften
Mit dem 104. Spiel und nach der 208. Trinkpause geht die größte Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte zu Ende. Was hat sich bewährt? Was brauchen wir nie mehr wieder?
Sechs KURIER-Redakteure geben ihre Meinung ab.
Dass ein Fußballspiel vier Viertel hat, war vor der WM den wenigsten klar. 206 Trinkpausen später hat man sich zwar irgendwie daran gewöhnt, wirklich toll finden es aber nicht viele. Am ehesten noch die Trainer.
Denn während der Getränke-Aufnahme kann man auch taktische Anpassungen vornehmen. Das war bei der WM zwar nicht selten von Erfolg gekrönt, aber von der FIFA sicher nicht das Hauptanliegen. Natürlich geht es um Geld. Man hätte die Unterbrechungen auch einfach Werbepausen nennen können – kommt aber nicht so gut.
Apropos Geld. Haben Sie vor der WM schon einmal erlebt, dass vor dem Anpfiff eines Fußballspiels ein Countdown runtergezählt wird? Auch das hat einen Grund. Denn auch der Countdown war verkauft und stets mit einem Sponsornamen verbunden.
Hydration Breaks in Zukunft bitte nur noch, wenn es heiß ist. Auf den Countdown kann man verzichten.
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