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Chronik Österreich
05/22/2020

Noch mehr Kündigungen bei Laudamotion; Bank Austria misst Kunden Temperatur

Aktuell gibt es in Österreich 718 Erkrankte und 15.005 Genesene. Lesen Sie nationale sowie internationale Entwicklungen in unserem Live-Ticker.

von Johannes Arends, Josef Siffert, Yvonne Widler, Valerie Krb

  • Corona-Fall in Zillertaler Wirtshaus: Verbindung zu Wiener Cluster (mehr dazu)
  • Post: Zwei Soldaten wurden positiv getestet, Lieferungen dauern mehrere Tage (mehr dazu)
  • Bank Austria misst Kunden ab Montag Körpertemperatur (mehr dazu)
  • Laudamotion schließt am 29. Mai - Mehr als 300 Mitarbeiter betroffen (mehr dazu)
  • Wien-Tourismus 2020 "nicht mehr zu retten" (mehr dazu)
  • WKÖ fordert Millionen-Paket für Lehrstellen (mehr dazu)
  • Tiroler Unmut über Kosten für Corona-Tests in Gastronomie (mehr dazu)
  • St.Pölten: Jeder Haushalt bekommt 20 Euro geschenkt (mehr dazu)
  • Die AUA spart 300 Millionen Euro beim Personal ein (mehr dazu)
  • Heute (Freitag) öffnet Ungarn seine Grenzen zu Österreich (mehr dazu)
  • China plant Milliardenausgaben im Kampf gegen das Coronavirus (mehr dazu)
  • Urlaub ohne Ansteckung: Massentestungen für Tourismuspersonal (mehr dazu)
  • Streit über Corona-Impfpflicht: Doskozil, Stelzer dafür - FPÖ, Grüne dagegen (mehr dazu)
  • Flugreisen in der Pandemie: EU empfiehlt Schutzmasken und Abstand (mehr dazu)
  • Brasilien meldet fast 20.000 neue Corona-Fälle in 24 Stunden (mehr dazu)
  • Mehr als die Hälfte der Hotels sperrt nicht auf (mehr dazu)

Aktuelle Zahlen

  • Bestätigte Fälle (Stand 22.5.2020, 15:00 Uhr): 16.388 - nach Bundesländern: Bgld (337), K (411), NÖ (2.838), OÖ (2.287), Sbg (1.220), Stmk (1.833), T (3.534), V (896), W (896)
  • 15.005 Genesene635 TodesfälleTestungen: 390488 (Stand 22.5.2020, 9:00 Uhr)
  • Weltweit5.128.492 bestätigte Fälle; 1.966.135 Genesene (Stand 22.5.2020, 15:00 Uhr)

Interaktive Grafiken: Klicken Sie auf 'weiter' um noch mehr Grafiken zu sehen.

  • Fixkostenzuschuss: Betriebe erhalten bis zu 75 % zurück (mehr dazu)
  • Rund 500 FPÖ-Fans demonstrierten gegen Corona-Maßnahmen (mehr dazu)
  • Virologe erwartet keine zweite Welle (mehr dazu)
  • NÖ: Sorglose Gäste ärgern die Wirte (mehr dazu)
  • Neu-Infektionen: Die Angst vor dem Corona-Cluster (mehr dazu)
  • Entscheidung über die Zukunft der AUA aufgeschoben (mehr dazu)
  • Kriminalität hat sich während des Lockdowns halbiert (mehr dazu)
  • 55.000 weniger Arbeitslose seit April (mehr dazu)
  • Österreich plant volle Reisefreiheit mit Tschechen, Slowaken und Ungarn (mehr dazu)
  • Trump: Hohe Corona-Fallzahl "gute Sache" (mehr dazu)
  • Russland überschritt 300.000er-Marke bei Infektionen (mehr dazu)
  • "Die ganze Welt wurde infiziert": Trump droht WHO mit endgültigem Austritt (mehr dazu)
  • Weltärztepräsident gegen Grenzöffnungen: "Das Beste, Menschen blieben an Wohnort" (mehr dazu)
  • Armut in Südamerika wird  explodieren (mehr dazu)
  • "Was hat man zu verlieren?": Trump nimmt täglich Hydroxychloroquin ein (mehr dazu)
  • Slowenien schafft Grenzöffnung nach nur drei Tagen wieder ab (mehr dazu)
  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450

LIVE: Aktuelle Entwicklungen in der Corona-Krise

  • vor 4 h

    Auf Wiedersehen!

    Für heute dürfen wir uns verabschieden und wünschen Ihnen eine gute Nacht!

     

  • vor 5 h

    Anschober drückt bei Urlaub in Italien aufs Tempo

    Der Gesundheitsminister kündigt für nächste Woche Gespräche an. In Österreich ist er offen für regionale Lockerungen.

  • 05/28/2020, 6:37 PM

    Türkei lockert viele Restriktionen ab 1. Juni

    Die türkische Regierung will ab 1. Juni ihre Corona-Restriktionen erheblich lockern. Für bisher nach außen abgeschottete Großstädte wie Istanbul gibt es wieder Reisefreiheit, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstagabend. Cafés und Restaurants sowie Schwimmbäder, Sportstudios oder auch Kindergärten dürfen demnach wieder öffnen. Auch Strände, Parks und Museen sind dann wieder zugänglich. Freiluft-Konzerte sind bis Mitternacht erlaubt.

    Einige Restriktionen bleiben jedoch. Senioren ab 65 Jahren dürfen weiter bis auf festgelegte Stunden in der Woche nicht vor die Tür. Das Ausgehverbot für Unter-20-Jährige wurde leicht verändert und gilt nun noch für Menschen unter 18. Shisha-Lokale und andere "Vergnügungsorte" bleiben geschlossen. Erdogan betonte, dass jeder weiterhin auf die Abstandsregeln achten und eine Maske tragen müsse.

    Zuvor hatten Behörden am Donnerstag die Regelungen für die Wiedereröffnung von Moscheen am Freitag veröffentlicht. In zentralen Moscheen sollen dann 1003 Opfertiere geschlachtet werden. Die Opfer sollten "Dankbarkeit" ausdrücken, weil die Gläubigen nach der Trennung wieder zusammenkommen könnten. Gläubige müssen nun ihre eigenen Gebetsteppiche mitbringen oder Einwegteppiche verwenden. Betende müssen Masken tragen und sich an Markierungen halten, die auf dem Boden eingezeichnet sind. Es werden nicht alle Moscheen öffnen. Ein Kriterium für die Auswahl war, dass sie Außenbereiche haben, wo beispielsweise die gut besuchten Freitagsgebete stattfinden sollen.

    Das Gesundheitsministerium in Ankara meldete am Donnerstag, dass sich bisher rund 161.000 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hätten. Rund 4500 Menschen seien gestorben.

  • 05/28/2020, 6:26 PM

    Estland öffnet zum 1. Juni seine Grenzen für EU-Bürger

    Estland öffnet zum 1. Juni seine Grenzen für Bürger aus EU-Staaten, Länder des Schengenraums, Großbritannien und Nordirland. Auf Beschluss der Regierung in Tallinn entfällt dabei die Quarantänepflicht für Einreisende aus Ländern mit einer niedrigen Coronavirus-Infektionsrate. Dies teilte Regierungschef Jüri Ratas am Donnerstag auf Facebook mit.

  • 05/28/2020, 6:20 PM

    Spanien: Sánchez' Juniorpartner fordert "Reichensteuer"

    Zur Finanzierung des Kampfes gegen das Coronavirus im besonders schwer betroffenen Spanien will der Juniorpartner der Regierung in erster Linie die vermögenden Bürger zur Kasse bitten. Der Chef des linken Bündnisses Unidas Podemos (UP), Pablo Iglesias, forderte am Donnerstag im Ausschuss für Wiederaufbau die Einführung einer "Reichensteuer".

  • 05/28/2020, 5:17 PM

    Großbritannien hebt weitere Kontaktbeschränkungen auf

    Die Kontaktbeschränkungen in England werden weiter gelockert. Das teilte der britische Premierminister Boris Johnson am Donnerstag mit. Demnach sollen von kommender Woche an wieder Treffen von bis zu sechs Personen in privaten Gärten möglich sein, solange der Mindestabstand von zwei Metern eingehalten wird.

  • 05/28/2020, 5:07 PM

    Seehofer: Deutsche Corona-Warn-App soll Mitte Juni kommen

    Der deutsche Innenminister Horst Seehofer geht davon aus, dass die deutsche Corona-Warn-App etwa Mitte Juni zur Verfügung stehen wird. Es habe dazu am Vorabend ein "sehr, sehr gutes Gespräch" mit den Projektträgern SAP und Deutsche Telekom gegeben, sagte der CSU-Politiker am Donnerstag in einer Video-Sitzung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung.

  • 05/28/2020, 5:01 PM

    Frankreich: Aufhebung der Kontrollen zum 15. Juni

    Frankreich hält an der Aufhebung der Kontrollen an der Grenze zu Deutschland zum 15. Juni fest. Dieser Termin sei mit Österreich und der Schweiz abgestimmt worden, sagte Frankreichs Innenminister Christophe Castaner am Donnerstag in einer Sitzung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung.

  • 05/28/2020, 4:52 PM

    Pferd in Indien unter Quarantäne gestellt

    Im indischen Teil von Kaschmir ist ein Pferd wegen Corona-Verdachts unter Quarantäne gestellt worden. "Wir haben der Familie strengstens geraten, das Tier zu isolieren und sich nicht in die Nähe des Pferdes zu begeben, es sei denn, man trägt eine angemessene Schutzausrüstung", sagte ein örtlicher Beamter am Donnerstag.

    Der 21-jährige Reiter des Pferdes war den Angaben zufolge zuvor mit einem Corona-Infizierten in Kontakt gekommen. Der junge Mann sei auf das neuartige Coronavirus getestet worden - bis die Ergebnisse des Tests vorliegen, soll das Pferd laut dem Beamten isoliert bleiben. Bei Tieren wurden bereits Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen, bisher blieb jedoch unklar, ob die Krankheit anschließend auf Menschen übertragbar ist.

  • 05/28/2020, 4:33 PM

    Frankreichs Restaurants dürfen größtenteils wieder komplett öffnen

    In fast ganz Frankreich dürfen Restaurants und Bars wieder komplett öffnen. In allen Regionen, die von der Regierung als "grün" eingestuft werden, sei dies vom 2. Juni an wieder erlaubt, kündigte Premierminister Edouard Philippe am Donnerstag in Paris an. Solche Gebiete sind weniger schwer von der Covid-19-Pandemie betroffen.

  • 05/28/2020, 3:55 PM

    Urteil gegen den LASK: Minus sechs Punkte und Geldstrafe

    Der Senat 1 der Fußball-Bundesliga hat den LASK am Donnerstag zu einem Abzug von sechs Zählern und einer Geldstrafe von 75.000 Euro verurteilt. Das Urteil wurde wegen Verstößen gegen den Grundgedanken des Fairplay ausgesprochen. Die Linzer hatten vor wenigen Wochen verbotenerweise Mannschaftstrainings durchgeführt. Damit liegt der LASK nun drei Punkte hinter Red Bull Salzburg, auf Platz zwei der Tabelle.

  • 05/28/2020, 3:29 PM

    Mehr als 40 Millionen Menschen in den USA arbeitslos gemeldet

    Trotz einer graduellen Lockerung der Coronaauflagen in den meisten US-Bundesstaaten setzt sich der historische Einbruch am Arbeitsmarkt fort: Seit März haben nun fast 41 Millionen Menschen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt. In der Woche bis zum 23. Mai kamen 2,1 Millionen Neuanträge hinzu, wie die US-Regierung am Donnerstag mitteilte.

    Die Anträge gelten als Indikator für die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts. Die Arbeitslosenquote für Mai dürfte Analysten zufolge bei mehr als 20 Prozent liegen. Im Februar war sie noch bei 3,5 Prozent gelegen.

  • 05/28/2020, 3:11 PM

    WHO warnt vor Kürzung der Gesundheitsausgaben in Europa

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor einer Kürzung der Gesundheitsausgaben in Europa während der durch die Corona-Pandemie ausgelösten Wirtschaftskrise gewarnt. "Wir haben Sorge, dass die Länder auf diese Krise genauso reagieren werden wie auf die Rezession vor zehn Jahren - indem sie die öffentlichen Gesundheitsausgaben kürzen", sagte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge.

    Dies könne lebensgefährliche Auswirkungen haben, sagte er weiter. "Die Kürzungen hinderten viele Menschen daran, die Gesundheitsversorgung in Anspruch zu nehmen, die sie brauchten", sagte Kluge auf einer Pressekonferenz am Donnerstag. Angesichts eines erwarteten Rückgangs der EU-Wirtschaftsleistung um voraussichtlich 7,5 Prozent im Jahr 2020 warnte der WHO-Regionaldirektor, Kürzungen im Gesundheitswesen könnten Leben gefährden und sich kontraproduktiv auf die Wirtschaft auswirken.

  • 05/28/2020, 2:49 PM

    400 Menschen brechen in Malawi aus Isolationszentrum aus

    In Malawi sind rund 400 Menschen den Behörden zufolge aus einem Corona-Isolationszentrum ausgebrochen. Die Menschen waren nach ihrer Rückkehr aus dem Nachbarland Mosambik auf Covid-19 getetet worden und mussten auf Anordnung der Regierung in einem Stadion in der Stadt Blantyre auf ihre Ergebnisse warten. Doch die Menschen klagten über schlechte Bedingungen in dem Stadion.

    "Wir hatten kein Essen, kein Wasser und die Toiletten waren unglaublich unordentlich", hieß es in einem Bericht eines Betroffenen. Daraufhin brachen am Mittwoch 400 Menschen aus dem Stadion aus, wie der Gesundheitsdirektor für den Bezirk, John Kawalazira, mitteilte. Der Polizei zufolge wird der Vorfall untersucht. Am Donnerstag war das Stadion leer, bis auf verlassene Zelte und einige Polizisten, wie ein dpa-Reporter berichtete.

    Im südostafrikanischen Malawi, einem der ärmsten Länder der Welt, wurden bisher der panafrikanischen Gesundheitsbehörde zufolge 101 Fälle von Covid-19 bestätigt. Nach offiziellen Angaben gab es bisher vier an oder mit einer Covid-19-Erkrankung Verstorbene.

  • 05/28/2020, 2:44 PM

    Zoo auf Bali nennt neugeborene Giraffe "Corona"

    Ein Zoo auf der indonesischen Insel Bali hat einer neugeborenen Giraffe den Namen Corona gegeben. Das Giraffenbaby wurde am 9. April im Bali Safari Park geboren. "Sie wurde inmitten der Covid-19-Pandemie geboren, daher wollte der Umweltminister sie Corona nennen", sagte der Sprecher des Zoos, Anak Agung Ngurah Alit Sujana. Corona sei kerngesund und werde noch von Giraffenmutter Sophie gestillt.

    "Wir werden sie drei Monate lang unter Beobachtung halten", sagte er weiter. Auf einem vom Zoo veröffentlichten Video ist die Geburt des Giraffenbabys in einem kleinen Gehege zu sehen. Corona hat den Angaben zufolge noch zwei weitere Geschwister, die ebenfalls dort leben.

  • 05/28/2020, 2:35 PM

    Deutschland: Finanzminister Scholz will bei Konjunkturhilfen Zukunft in Blick nehmen

    Der deutsche Finanzminister Olaf Scholz will mit dem Konjunkturpaket zur Bewältigung der Viruskrise Modernisierungshilfen verbinden. Es gehe auch "darum, dass wir die Zukunft mit in den Blick nehmen", sagte der SPD-Politiker am Donnerstag per Twittervideo. Scholz nannte dabei die Digitalisierung, den Klimawandel und die Wasserstoffwirtschaft. Konkrete Vorhaben erwähnte er nicht.

    Weitere Schwerpunkte müssten die Einkommenssicherung von Familien sowie die Investitionen von Kommunen sein. Zudem können laut Scholz Branchen und Wirtschaftszweige mit Hilfen rechnen, "die immer noch mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen haben oder sogar Auflagen zu beachten haben, die ihre Geschäftstätigkeit erheblich beeinträchtigen".

  • 05/28/2020, 1:58 PM

    Grenzöffnungen: Schallenberg will bei Nachbarländern beginnen

    Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hält eine Öffnung der infolge der Coronakrise geschlossenen Grenzen, die bei Österreichs Nachbarländer beginnt, für geeignet. "Wir beginnen beim physischen Nachbarn, das funktioniert gut", sagte Schallenberg am Donnerstag der APA und unterstrich, dass die Grenzöffnungen "auf Fakten und Daten basiert" sein müssen.

    "Ich habe Verständnis, dass Menschen glauben, dass sie das verdient habe", erklärte er. Man müsse sich die Pandemieentwicklung "ganz genau" ansehen. "Dann sind die Fragen wichtig: 'Wie kommst du nach Hause? Und mit wem kommst Du dort in Kontakt?'", so der Außenminister und erinnerte: "Es braucht Geduld."

    Die Grenzöffnungen seien ein "laufender Prozess, der sich bis Juni, Juli, August ziehen wird". "So früh wie möglich, so spät wie nötig", laute das Motto. Man wolle wieder Reisefreiheit in Europa, dürfe aber nichts überstürzen, fügte Schallenberg hinzu.

  • 05/28/2020, 1:57 PM

    Prämien für Brummis: Gewerkschaft fordert Bonus für Lkw-Fahrer

    Als der Versorgungsnotstand bei Nudeln und WC-Papier drohte, gehörten sie zu den "Stillen Helden", die die Transportkette aufrecht erhielten: Die Lkw-Fahrer. Für die vielen Stunden Mehrleistung sollen sie nun auch einen Bonus erhalten, fordert die Transportgewerkschaft vida.

    Sie erinnert die Arbeitgeber daran, dass Zulagen und Bonuszahlungen an Mitarbeiter, die aufgrund der erschwerten Umstände durch die Coronakrise ausbezahlt werden, bis zu einer Höhe von 3.000 Euro rückwirkend mit 1. März 2020 von allen Steuern befreit sind.

    Die inzwischen erfolgte Rückkehr zur Normalität bei den Lenk-und Ruhezeiten für Lkw-Lenker mit Ende Mai - diese wurden zu Beginn der Coronakrise seitens der Bundesregierung außer Kraft gesetzt -, begrüßt Karl Delfs, Bundesfachsekretär für den Bereich Straße in der vida. "Damit wird eine Forderung der Gewerkschaft erfüllt", so Delfs am Donnerstag in einer Aussendung.

  • 05/28/2020, 1:40 PM

    Fitnessstudios öffnen ohne Zugangsbeschränkungen

    Nicht vergessen: Ab morgen darf in den heimischen Fitnessstudios wieder trainiert werden. Während es unmittelbar vor dem Lockdown Mitte März wegen einer möglichen Infektionsgefahr mit SARS-CoV-2 noch Zutrittsbeschränkungen gegeben hatte, sind solche nach derzeitigem Stand grundsätzlich nicht vorgesehen. Hinsichtlich Personenbeschränkungen bei Sportstätten heißt es auf der Homepage des Gesundheitsministeriums ausdrücklich, es gebe "keine solche Regelung". Möglich wäre, dass stark frequentierte Studios eigenverantwortlich von sich aus entsprechende Vorkehrungen ergreifen. Dass es Besucherlimits geben könnte, deutete am Donnerstagnachmittag auf APA-Anfrage die Fitnessstudio-Kette FitInn an, die in Österreich 43 Standorte betreibt.

    Fest steht, dass beim Betreten und Verlassen von Fitnesscentern und in der Garderobe verpflichtend ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Beim Umziehen und beim Trainieren ist ein Zwei-Meter-Abstand zu anderen Sportlern einzuhalten. Mitarbeiter müssen Mund-Nasen-Schutzvorrichtungen durchgehend tragen, Kunden können beim Trainieren darauf verzichten. "Wer will, kann beim Sport freiwillig eine MNS-Maske benützen", bekräftigte ein Mitarbeiter des Fitnesscenters John Harris am Wiener Schillerplatz auf APA-Anfrage. Der Wellnessbereich und die Nasszellen stünden uneingeschränkt zur Verfügung: "Auf Handhygiene und regelmäßiges Händewaschen ist dringend zu achten."

  • 05/28/2020, 1:32 PM

    Schieder: "Zeit der Visionen statt der großen Egos"

    Nach der Bekanntgabe der Details des Plan der EU-Kommission zur Corona-Krisenhilfen, gab es auch am Donnerstag zahlreiche Reaktionen auf den Vorschlag. SPÖ-EU-Delegationsleiter Andreas Schieder sprach von einer "historischen Chance", die es zu nutzen gelte. "Jetzt schlägt die Schicksalsstunde für Europa, nur wenn wir gemeinsam und solidarisch handeln, können wir eine soziale Krise verhindern", sagte Schieder. Kritik übte er an Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), der sich "als Rädelsführer der sogenannten sparsamen Vier und mit seiner restriktiven Linie in Europa ins Aus gestellt" habe. "Noch nie wurde ein Vorschlag mit einer solchen Geschlossenheit abgelehnt", so Schieder. Jetzt sei "die Zeit der großen Visionen statt der großen Egos".

    EU-Delegationsleiterin der Grünen Monika Vana zeigte sich aus frauenpolitischer Sicht am Donnerstag ernüchtert über die Pläne der EU-Kommission. In den Initiativen der EU-Kommission ließen sich im Einzelnen gute Ansätze erkennen, "aber im Großen und Ganzen bleiben die frauenpolitischen Initiativen der Kommission unzureichendes Stückwerk", kritisierte Vana. "Da die Krise besonders Frauen betrifft, muss der Aufbauplan der Kommission für die kommenden Jahre dringend frauenpolitisch nachgeschärft werden", fordert sie.