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Chronik Österreich
01/14/2021

Entscheidung über Lockdown am Wochenende; Anschober plant 600.000 Impfungen im ersten Quartal

Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Marie North, Daniela Wahl, Laura Schrettl, Raffaela Lindorfer

  • 3.510 Neuinfektionen in Österreich (mehr dazu)
  • Lockdown-Verlängerung: Entscheidung am Wochenende (mehr)
  • Gesundheitsminister kündigt für das erste Quartal 600.000 Impfungen an (mehr dazu)
  • Corona-Ampel bleibt im ganzen Land bei Rot (mehr dazu)
  • Mahrer: Lockdown über 25.1. hinaus wäre "Wahnsinn" (mehr)
  • Nationalrat beschließt "Reintesten" (mehr dazu)
  • Verdacht auf britische Corona-Mutation im Wiener Abwasser (mehr)
  • Turbulentes Demo-Wochenende in Wien erwartet (mehr dazu)
  • Ansturm: Erste Großimpfaktion in Wien vor Start (mehr dazu)
  • RKI rät zu härterem Lockdown in Deutschland (mehr dazu)
    • Pandemie "bis Jahresende unter Kontrolle" (mehr dazu)
    • Merkel will schneller härteren Lockdown (mehr dazu)
  • Todesfälle 2020 stark gestiegen (mehr dazu)
  • Wiener Pflegeheim: Mutation kam wohl mit Mitarbeiter (mehr)
  • China verzeichnet hohen Anstieg bei Infektionen (mehr dazu)
  • Infektion schützt vor zukünftigen Infektionen - aber nicht vollständig (mehr)

Aktuelle Zahlen

  • 389.260 bestätigte Fälle, 19.408 aktuell Infizierte (Stand 14.1.2021, 10:00 Uhr)
  • 362.931 Genesene, 6.921 Todesfälle (Stand 14.1.2021, 10:00 Uhr)
  • Weltweit 92.351.683 bestätigte Fälle, 51.000.486 Genesene (Stand 14.1.2021, 8:00 Uhr)

Nationale und Internationale Entwicklungen in der Corona-Pandemie

  • Heute, 02:37 PM

    NÖ Ärztekammer moniert fehlende Vakzine

    Die Ärztekammer für Niederösterreich hat am Mittwoch die Bereitschaft der Mediziner zur Impfung ihrer Angestellten und Patienten gegen das Coronavirus bekräftigt. "Doch dafür benötigen sie ausreichend Impfstoffe, die derzeit in viel zu geringen Mengen vorhanden sind", betonte Präsident Christoph Reisner in einer Aussendung. Die Beschaffung von zugelassenen Vakzinen müsse nun "oberste Priorität haben", appellierte er an die Politik. 

    In eine ähnliche Kerbe schlug Dietmar Baumgartner, Kammer-Vizepräsident und Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte. Das Interesse der Mediziner an einer breiten Immunisierung "ist riesengroß", alle könnten sich auf das neue Vakzin gut einstellen. "Doch wenn der Impfstoff fehlt, kann selbst die Ärzteschaft nicht weiterhelfen." Als Koordinationsstelle sei im Bundesland Notruf Niederösterreich festgelegt worden. Daher hätte die Ärztekammer weder Einfluss darauf, "wer von den zahlreichen Interessierten letztlich als Impfärztin bzw. Impfarzt gelistet wird, noch wie viel Impfstoffe an diese verteilt werden", hieß es in der Aussendung. Die Entscheidung liege bei der Impfkoordination des jeweiligen Bundeslandes.

    Gerade in Niederösterreich - dem flächenmäßig größten Bundesland - würden die niedergelassenen Ärzte benötigt, um einen niederschwelligen Zugang zur Immunisierung sicherzustellen. "Daher sollten gerade diese so rasch wie möglich geimpft werden", forderte Reisner.
     

  • Heute, 02:34 PM

    Schweiz setzt Salzburg wieder auf Rote Liste

    Die Quarantänepflicht gilt ab dem 1. Februar. Auch weitere Länder auf die Liste gesetzt.

  • Heute, 02:03 PM

    Bürgermeister von Stubenberg auch schon geimpft

    Der Bürgermeister von Stubenberg am See in der Oststeiermark, Alexander Allmer (ÖVP), hat sich ebenfalls bereits impfen lassen. Er bestätigte einen entsprechenden Bericht der Kronen Zeitung am Mittwoch gegenüber der APA: "Ich stehe dazu, will aber sonst nichts dazu sagen. Das ist meine Privatsache." Auf Nachfrage, warum er nicht einer älteren Person vortritt gelassen hatte, meinte er nur: "Ich wünsche jedem, dass er auch eine Impfung erhält."

    Ob er die Impfung tatsächlich wie laut Bericht in einem Pflegeheim im Ort erhalten hatte, wollte er weder bestätigen noch dementieren. Ob er nun auch die zweite Dosis erhalten werde, wisse er nicht: "Wenn nicht, werde ich es auch überleben."

  • Heute, 02:01 PM

    Frankreichs Skilifte wohl für den Rest der Saison geschlossen

    Die Skilifte in Frankreich bleiben wegen der Coronapandemie voraussichtlich bis zum Ende der Saison geschlossen, hieß es am Mittwoch in Paris aus Regierungskreisen. Französische Skigebiete können zwar Touristen empfangen, aber die Lifte sind seit Beginn der Saison nicht in Betrieb.

    Im Dezember hatte Frankreich noch geplant, die Skigebiete am 7. Jänner zu öffnen. Wegen der hohen Infektionszahlen ist daraus aber nichts geworden. In Österreich sind die Skigebiete seit 24. Dezember trotz landesweiten Lockdowns offen, Hotels für Skifahrer aber gesperrt.

  • Heute, 01:56 PM

    Sohn von Wiener Pflegeheim-Leiterin angeblich geimpft

    In der Bundeshauptstadt Wien ist ein weiterer Fall rund um Vorreihungen bei einer Coronavirus-Impfaktion publik geworden: Laut einem Bericht der Kronen Zeitung (Mittwoch-Ausgabe) sollen in einem städtischen Pflegeheim nicht nur Bewohner und Mitarbeiter, sondern u.a. auch der 20-jährige Sohn der Pflegedirektorin geimpft worden sein. Die Stadt will diese Vorreihungen mit einer eigenen Warteliste unterbinden.

    Demnach sind in besagtem Wiener Pflegeheim überzählige Impfdosen an Personen ergangen, die nicht zu Risikogruppen gehören, wie dem Bericht zufolge auch der Gesundheitsverbund bestätigt hatte. Darunter sei auch der Sohn der Pflegedirektorin gewesen. Stunden später habe es dann laut Krone plötzlich geheißen, dass der junge Mann eine Krebserkrankung hinter sich habe und daher vorgereiht worden sei. Der Gesundheitsverbund wolle den Fall prüfen, hieß es weiters.

  • Heute, 01:54 PM

    Corona-Demo: Ärztin wetterte gegen "Gesundheitsdiktatur"

    Der Auftritt einer Medizinerin bei einer Kundgebung im burgenländischen Oberwart alarmiert: Alexandra Koller wetterte gegen die "Gesundheitsdiktatur" und das "Lügengebäude", das "weltweit" über die Corona-Pandemie verbreitet werde: "Seit elf Monaten erzählt man uns, dass wir alle einsperren müssen. Aber wie könnt ihr uns erklären, dass man unsere Alten mit experimentellen Impfstoffen erledigt?" Die steirische Ärztekammer geht disziplinarrechtlich vor, die Betroffene relativiert nun.

    Mehr dazu hier:

  • Heute, 01:31 PM

    26 positive Proben bei PCR-Teststraßen im Ausseerland

    Von den 2.715 freiwilligen PCR-Tests bei Bewohnern der obersteirischen Gemeinden Bad Aussee und Bad Mitterndorf-Tauplitz sind 26 Abstriche mit positivem Testergebnis nun bei der weiteren Analyse. Wie das Land Steiermark am Mittwoch mitteilte, sollen die positiven Proben von der "Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit" (AGES) auf die britische Mutation B 1.1.7. hin überprüft werden.

    Nachdem in der Vorwoche Fälle der Mutation im Ausseerland aufgetreten waren, hatten das Rote Kreuz und das Land Steiermark binnen weniger Stunden mehrere Teststraßen in den Orten organisiert, an denen am Samstag und am Sonntag die Proben entnommen wurden.

  • Heute, 01:23 PM

    Türkei impfte bereits eine Million Menschen

    Die Türkei hat innerhalb von sieben Tagen mehr als eine Million Menschen geimpft. Die Marke wurde am Mittwoch überschritten, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorging. Die Türkei hatte am vergangenen Donnerstag mit Massenimpfungen mit dem Impfstoff des chinesischen Herstellers Sinovac begonnen - an diesem Tag ließ sich auch Präsident Recep Tayyip Erdogan impfen. Gesundheitsminister Fahrettin Koca hatte sich sogar schon einen Tag vor dem offiziellen Start der Kampagne eine Spitze geben lassen.

    Die Türkei hatte Ende Dezember drei Millionen Dosen des chinesischen Impfstoffs erhalten. Das Land mit rund 83 Millionen Einwohnern hat seit März rund 2,3 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus und rund 24.000 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Am Dienstag wurden 6.818 Neuinfektionen gemeldet. Noch im Dezember hatte die tägliche Zahl der Neuinfektionen bei rund 30.000 gelegen.

  • Heute, 01:22 PM

    Corona-Demos: Steirische Extremismuspräventionsstelle warnt

    Mit Sorge beobachtet das Netzwerk der Extremismuspräventionsstelle Steiermark (next - no to extremism) die landesweit immer wieder stattfindenden Corona-Demos. Immer öfter gehe es um Verschwörungserzählungen, konkret wurde vor einer immer größer werdenden Gefahr von Gewalt und Demokratiefeindlichkeit gewarnt. Die Gesellschaft drohe sich in zwei Lager zu spalten: Jenes der sogenannten Corona-Leugner und jenes der absoluten Befürworter der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

    Zwischen den Fronten entstehe ein von Unsicherheit geprägter Raum, den radikale und extremistische Gruppen geschickt ausnutzen, um sich selbst als angebliche Hüter einer Demokratie darzustellen. "Das gemeinsame Feindbild ist Covid-19 bzw. die politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Extremistische Gruppen vereinigen sich und nutzen die aktuelle Lage aus, um Angst zu schüren und die Gesellschaft zu spalten", führte Daniela Grabovac, die Leiterin der vom Land Steiermark und der Stadt Graz eingerichteten Extremismuspräventionsstelle am Mittwoch in einer Aussendung aus.

  • Heute, 01:16 PM

    Corona-Jahr mit 1,4 Prozent Inflation

    Die Teuerung hat sich in Österreich im Vorjahr leicht verlangsamt. Die Inflationsrate sank von 1,5 Prozent im Jahr 2019 auf 1,4 Prozent im Jahr 2020. Deutlich mehr Geld musste man aber für Essen und Wohnen bezahlen: Im Corona-Jahr 2020 fiel die Teuerung bei Nahrungsmitteln mit 2,4 Prozent mehr als doppelt so hoch aus wie im Jahr zuvor, teilte die Statistik Austria am Mittwoch mit. Die Wohnungsmieten stiegen sogar um 4,1 Prozent.

    Mehr dazu hier:

  • Heute, 01:16 PM

    Grüne bringen Politiker-Impfungen in oö. Landtag

    Die oö. Grünen bringen die Causa um Corona-Immunisierungen von Bürgermeistern, die laut Impfreihenfolge noch nicht dran waren, in den Landtag. Die Partei will umfassende Aufklärung, wie es dazu kommen konnte, was die Konsequenzen sind und wie das weitere Prozedere ausschauen soll. Gesundheitssprecherin Ulrike Schwarz kündigte in einer Aussendung am Mittwoch Anfragen an die zuständigen LHStv. Christine Haberlander (ÖVP) und LR Birgit Gerstorfer (SPÖ) im kommenden Landtag an.

    Von Soziallandesrätin Gerstorfer erwarten die Grünen eine detaillierte Erklärung, wie es im Zuge der Impfungen in Alten- und Pflegeheimen zu den Vorreihungen kommen konnte und welche Konsequenzen dieses Verhalten habe. Gesundheitslandesrätin Haberlander soll transparente Informationen zum oö. Impfplan mit Zeitpunkten und Anmeldemöglichkeiten für die weiteren Gruppen liefern. Auch die Rolle der niedergelassenen Ärzte müsse geklärt werden. Man brauche jetzt keine "Egotrips", sondern "Zusammenhalt und ein koordiniertes Vorgehen. Nur so können wir das Vertrauen in eine faire und korrekte Umsetzung des Impfprozesses wieder herstellen und ihn zum Erfolg führen", betonte Schwarz.

  • Heute, 01:12 PM

    Corona-Hilfen: Kostenzuschüsse bei Sozialhilfe auf Weg gebracht

    Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) bringt die wegen der Corona-Pandemie geplanten Kostenzuschüsse für Sozialhilfe- bzw. Mindestsicherungsempfänger mittels Verordnung auf den Weg. Für das laufende Jahr wird damit ein einmaliger Energiekostenzuschuss von bis zu 100 Euro sowie Einmalzahlungen von 100 Euro pro Kind ermöglicht. Die Auszahlungen werden automatisch erfolgen - und zwar im Rahmen der von den Ländern verwalteten Auszahlung der Sozialhilfe, hieß es aus dem Ressort. Einen genauen Auszahlungs-Zeitpunkt konnte man im Büro Anschobers am Mittwoch nicht nennen, da die Sozialhilfe in Kompetenz der Länder fällt. Fix ist, dass die Gelder im Lauf des Jahres fließen. Ein Antrag muss dazu nicht gestellt werden, Anspruchsberechtigte erhalten die Zuschüsse automatisch.

    Insgesamt ist das Paket, das im Rahmen des Budgetbegleitgesetzes Mitte November beschlossen wurde, 20 Millionen Euro schwer. "COVID-19 hat die finanzielle Lage für viele Menschen, denen es schon vor der Pandemie nicht wirklich gut gegangen ist, weiter verschlechtert. Der Anteil jener, die in den vergangenen zwölf Monaten eine Einkommensverschlechterung zu verzeichnen hatten, stieg von 15 Prozent im März 2020 auf über 20 Prozent im Juni", so Anschober am Mittwoch in einer Aussendung mit Verweis auf eine erste Auswertung von EU-SILC Rohdaten für 2020. "Wir müssen hier gegensteuern. Die Menschen dürfen nicht in eine verfestigte Armut abrutschen, sie sollen weiter am sozialen Leben teilhaben können", erklärte der Sozialminister.

  • Heute, 01:12 PM

    Knatsch um eilige Bundesratssitzung für FFP2-Masken

    Eine eilig einberufene Sitzung des Bundesrates sorgt für neue Reibereien zwischen Regierung und Opposition im Parlament. ÖVP und Grüne wollen dem Vernehmen nach am Freitag noch rasch grünes Licht für die Mehrwertsteuerbefreiung der FFP2-Masken geben, bevor diese ab Montag verpflichtend verwendet werden müssen. SPÖ, FPÖ und NEOS fühlen sich von der "überfallsartigen Einberufung" überfahren und werfen der Regierung mangelnde Zusammenarbeit und Missachtung des Parlaments vor.

    Vom Nationalrat beschlossen werden soll die Mehrwertsteuerbefreiung am heutigen Mittwoch, der Bundesrat soll nach dem Willen der Koalition am Freitag zustimmen. In einer gemeinsamen Aussendung kritisierten SPÖ, FPÖ und NEOS die überfallsartige Einberufung der Länderkammer. Eine Blockade des Vorhabens durch die Oppositions-Mehrheit im Bundesrat droht aber wohl nicht.

  • Heute, 12:43 PM

    3,8 Millionen Biontech-Dosen zusätzlich für Österreich

    Österreich hat mehrere Millionen zusätzliche Dosen der Covid-Schutzimpfung von Biontech/Pfizer bestellt. Die Regierung werde den vollen Anteil aus dem zweiten Vorkaufvertrag der Europäischen Kommission über 200 Millionen Dosen in Anspruch nehmen. Der entsprechende Beschluss fiel am Mittwoch im Ministerrat, teilte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) in einer Aussendung mit. "Damit bekommen wir in Österreich eine Menge von zusätzlichen 3,8 Millionen Dosen."

    Mehr dazu hier:

  • Heute, 12:35 PM

    Hotelier-Vertreter fordern höhere Beihilfen und mehr Planbarkeit

    In Anbetracht des verlängerten Lockdowns in Österreich pocht die Hoteliersvereingung (ÖHV) auf höhere Beihilfen und mehr Planbarkeit für die Arbeitgeber. Die Branche begrüße die Forderung von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) an die EU-Kommission, die Beihilfen-Obergrenze auszuweiten. Der am vergangenen Wochenende angekündigte Ausfall-Bonus sei für große Hotellerie-Betriebe dagegen nur "Peanuts", heißt es in einer Aussendung des ÖHV vom Mittwoch.

    "Die von Finanzminister Blümel angepeilten 3 Mio. Euro würden tatsächlich Arbeitsplätze retten", so der ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer. Viele große Betriebe seien schon vor Monaten an die derzeitige Obergrenze von 800.000 Euro gestoßen. Sei dieser Rahmen einmal ausgeschöpft, fließe kein Cent mehr. Der Ausfall-Bonus sei indessen kaum eine Hilfe, da dieser mit 60.000 Euro gedeckelt sei und zur Hälfte die Ansprüche auf den Fixkostenzuschuss reduziere. "Also bleiben höchstens 30.000 Euro pro Monat. Ein größeres Hotel erwirtschaftet das in der Hochsaison am Tag", so Gratzer. Darüber hinaus fordert die ÖHV von der Regierung mehr Planbarkeit für die Arbeitgeber ein. Diese müssten auf ein Minimum an Liquidität vertrauen können. Dieses Vertrauen nehme jedoch mit der anhaltenden Krise ab. Im Sinne der Wahrung der Liquidität der Betriebe müssten auch die Stundungsfristen für Sozialversicherungsbeiträge verlängert werden, so Gratzer.

  • Heute, 12:14 PM

    Jennersdorfer Amtsärztin nach Demo-Auftritt in der Kritik

    Die Klubobfrau der burgenländischen Grünen, Regina Petrik, forderte am Mittwoch die Abberufung der Amtsärztin der Bezirkshauptmannschaft Jennersdorf. Die Medizinerin habe am Sonntag auf einer "Anti-Corona-Demo" gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung gewettert und empfohlen, sich nicht impfen zu lassen, so Petrik in einer Aussendung.

    Wenn sich eine Amtsärztin, welche ja die Impfstrategie der Landesregierung umzusetzen habe, gegen Impfungen ausspreche, sei sie für ihre Funktion ungeeignet, kritisierte Petrik. Sie appellierte an die Landesregierung, die Ärztin von ihrer Aufgabe zu entbinden.

  • Heute, 12:04 PM

    Britische Virus-Variante erstmals in Peking entdeckt

    Zwei Fälle mit der britischen Virus-Variante, die besonders ansteckend sein soll, sind erstmals in Peking entdeckt worden. Wie das Gesundheitsamt nach Angaben von Staatsmedien am Mittwoch berichtete, handelt es sich nach ersten Untersuchungen um importierte Infektionen.

    Sie seien im südlichen Stadtteil Daxing identifiziert worden, wo auch der neue internationale Flughafen der chinesischen Hauptstadt liegt. Die Genom-Analyse deute darauf hin, dass es sich um die Mutation B.1.1.7 handle.

  • Heute, 12:03 PM

    25 Obdachlose im Vatikan geimpft

    Der Vatikan setzt seine Corona-Impfkampagne fort. So wurden am Mittwoch 25 Obdachlose geimpft, die ständig in vatikanischen Einrichtungen untergebracht sind. Weitere Gruppen von Obdachlosen sollen in den nächsten Tagen geimpft werden, teilte Presseamtsleiter Matteo Bruni mit. Die Aktion erfolgte in der großen Halle des Audienzsaals Paolo VI. Der 84-jährige Papst und sein 93-jähriger Vorgänger Benedikt XVI. erhielten vergangene Woche die Immunisierung gegen das Coronavirus. In einem TV-Interview hatte Papst Franziskus vor zehn Tagen für die Immunisierung gegen Covid-19 geworben. Wer sich nicht impfen lasse, setze nicht nur das eigene, sondern auch das Leben anderer aufs Spiel.

    Der Vatikanstaat hat rund 10.000 Dosen des Pfizer/Biontech-Impfstoffs bestellt. Diese reichen für den internen Bedarf. Impfberechtigt sind neben Angestellten des Heiligen Stuhls und der Vatikanstadt auch mitversicherte Angehörige und Pensionisten. Die Beschäftigten mussten vor Weihnachten erklären, ob sie eine Impfung wünschen oder nicht.

  • Heute, 12:01 PM

    Biontech-Impfstoff schützt gegen britische Variante

    Der Covid-19-Impfstoff von BioNTech und Pfizer scheint einer Studie zufolge auch gegen die ansteckendere britische Variante wirksam zu sein. Für die Untersuchung wurden Blutproben von 16 geimpften Teilnehmern aus früheren klinischen Studien einem synthetischen Virus ausgesetzt. Dieses war so konstruiert, dass es die gleichen zehn charakteristischen Mutationen aufwies, durch die die britische Variante B.1.1.7 gekennzeichnet ist. Die Antikörper im Blut der Probanden, die den Impfstoff erhalten hatten, neutralisierten dieses Pseudovirus genauso wirksam wie die Coronavirus-Version, für die das Produkt ursprünglich entwickelt wurde. Das mache es wahrscheinlich, dass der Impfstoff auch gegen die britische Variante schütze, hieß es in der am Mittwoch veröffentlichten Studie.

    Pfizer und Biontech hatten bereits Anfang Jänner erste Ergebnisse veröffentlicht, die zeigten, dass der Impfstoff vermutlich vor einer Schlüsselmutation schützt, die in den ansteckenderen Virusvarianten aus Großbritannien und Südafrika nachgewiesen wurde. Biontech-Chef Ugur Sahin hatte im Dezember gesagt, aus wissenschaftlicher Sicht sei es sehr wahrscheinlich, dass der Impfstoff gegen die neue Variante schütze.

  • Heute, 11:53 AM

    EU-Chefs diskutieren Corona-Vakzine und Impfpass

    Bereits zum neunten Mal seit Ausbruch der Pandemie kommen die EU-Staats- und Regierungschefs am morgigen Donnerstag zu einer Videokonferenz zusammen, um sich bei Fragen der Impfung und Reisen besser zu koordinieren. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) fordert eine rasche und unbürokratische Zulassung der Vakzine von AstraZeneca durch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA. Diskutiert wird auch ein einheitliches europäisches Impfzertifikat. Zur Sprache kommen dürften ebenso die jüngsten Lieferverzögerungen beim Impfstoff-Hersteller Biontech/Pfizer, von denen auch Österreich betroffen ist. Die Verzögerungen haben für Unmut in mehreren EU-Staaten geführt, da die Länder ihre nationalen Impfpläne adaptieren müssen.

    Die Vakzine von AstraZeneca wird derzeit von der EMA geprüft, die Behörde will noch im Jänner über die Zulassung entscheiden. In Großbritannien ist der Impfstoff bereits im Einsatz. Kurz hat die Forderung nach einer raschen und unbürokratischen Zulassung durch die EMA gemeinsam mit seinen Kollegen aus Tschechien, Griechenland und Dänemark in einem Brief an EU-Ratspräsident Charles Michel untermauert.

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  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450
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