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Chronik Wien
01/14/2021

Verdacht auf britische Corona-Variante im Wiener Abwasser

In einer Probe aus dem Abwassersystem könnte die britische Virusvariante enthalten sein. Derzeit läuft die Analyse. Man wisse von nichts, heißt es im Moment vonseiten der Stadt Wien.

von Yvonne Widler, Christoph Schwarz

Es könnte sein, dass sich die britische Corona-Mutation bereits wesentlich stärker in Österreich verbreitet hat als angenommen: Offenbar hat die TU Wien aus dem Wiener Abwassersystem eine Probe gezogen, in der die Mutation enthalten sein könnte. Es handelt sich noch um einen Verdachtsfall. Das Ergebnis der Sequenzierung, mit der die Mutation festgestellt werden soll, wird für Mitte nächster Woche erwartet.

Falls sich die Mutation nachweisen lassen sollte, könnte dies darauf hindeuten, dass zwei bis fünf Prozent der infizierten Wiener bereits die britische Virusvariante in sich tragen. Diese Zahl wurde in Forscherkreisen kolportiert. Derzeit gibt es in Wien insgesamt rund 3.600 aktive Corona-Infektionen.

Die Stadt Wien bestätigt den Verdachtsfall nicht: Man wisse nichts von einer derartigen Probe, heißt es auf KURIER-Anfrage im Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Man verweist auf die TU und die Gesundheitsagentur AGES. Andere involvierte Stellen jedoch bestätigen gegenüber dem KURIER die Existenz besagter Probe.

Heute, Donnerstag, sind übrigens - nach Tirol und Wien - auch in Oberösterreich, Niederösterreich und Vorarlberg zahlreiche Verdachtsfälle bekannt geworden.

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