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Chronik Österreich
02/11/2021

Aktuelle Corona-Zahlen: 1.577 Neuinfektionen in Österreich

13.846 aktive Fälle. Von Mittwoch auf Donnerstag wurden zudem 24 neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet.

Tag vier der Lockerungen und schon werden erste Forderung nach einem erneuten Lockdown laut. Neue Schließungen seien nur "eine Frage der Zeit", sagt Epidemiologe Gerald Gartlehner.

In den tagesaktuellen Infektionszahlen ist eine Steigerung aktuell noch kaum sichtbar. Die 1.577 neue Corona-Infektionen, die von Mittwoch auf Donnerstag registriert wurden, stellen allerdings den höchsten Wert seit rund zwei Wochen dar. Ähnliche viele Fälle (1.641) wurden zuletzt am 27. Jänner registriert. Dazu kamen 24 neue Todesfälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden. 

Bisher gab es in Österreich 429.139 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (11. Februar 2021, 9:30 Uhr) sind österreichweit 8.138 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 407.155 wieder genesen.

Derzeit gibt es 13.846 aktive Fälle - ein leichtes Plus im 7-Tages-Trend. Aktuell befinden sich zudem 1.511 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 265 auf Intensivstationen betreut. 

Die gute Nachricht: Immer mehr Österreicher lassen sich testen. Nachdem die ersten Massentests nur verhalten angenommen wurden, scheinen die "Eintrittstests" nun gut zu funktionieren. Mehr als eine Million Österreicher ließ sich in den vergangenen fünf Tagen testen. Insgesamt wurden in Österreich seit Beginn der Corona-Pandemie knapp elf Millionen Tests durchgeführt - Tendenz steigend.

Aktuelle Zahlen aus den Bundesländern

  • Burgenland: 46
  • Kärnten: 102
  • Niederösterreich: 423
  • Oberösterreich: 163
  • Salzburg: 94
  • Steiermark: 235
  • Tirol: 92
  • Vorarlberg: 30
  • Wien: 392

Aktuelle Entwicklungen

  • Regierung kauft sechs Millionen Corona-Impfdosen zu (mehr)
  • Über eine Million Corona-Tests: Lockerungen sorgten für Ansturm (mehr dazu)
  • Tirol: 48 neue Verdachtsfälle der Südafrika-Mutation (mehr)
    • Söder warnt vor "zweitem Ischgl" (mehr dazu)
    • Veränderte B.1.1.7-Mutation ruft Besorgnis hervor (mehr)
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  • Asthmasprays könnten gegen schwere Verläufe helfen (mehr)
  • Rendi-Wagner warnt vor Tiroler Cluster: "Spiel mit dem Feuer" (mehr)
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  • Epidemiologe: Neuer Lockdown spätestens im März (mehr)
  • Wie es Serbien schafft, schneller als die EU zu impfen (mehr)

Hospitalisierungen in Österreich

Maßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen gelten vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage. 

Wie die Bettenkapazitäten in Spitälern in den einzelnen Bundesländern aussieht, das zeigt die folgende Grafik. 

    Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

    Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

    In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nach wie vor nicht genau definiert. Für die - inzwischen obsoleten - Corona-Ampel wurde eine Region auf Rot gestellt, wenn es eine "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gab. 

    Todesfälle in Österreich

    Corona-Hotspots in Österreich

    Folgende Grafik zeigt täglich die neuen Fälle gerechnet auf 100.000 Einwohner - gereiht nach Bezirk. 

    Anmerkung: Bei Bezirken unter 100.000 Einwohnern sind die Fälle statistisch hochgerechnet um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die in dieser Kategorie angegebenen Neuinfektionen müssen also nicht den tatsächlichen Fällen entsprechen. 

    Testungen und Anteil positiver Tests

    Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

    Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

    Internationaler Vergleich

    Acht Monate nach Beginn der weltweiten Corona-Pandemie findet sich Österreich im weltweiten Spitzenfeld des Infektions-Geschehens wieder.

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