Der erste Auftritt der österreichischen Para-Snowboarder in Cortina war relativ schnell vorbei. Oliver Dreier und René Eckhart scheiterten im Snowboardcross-Bewerb im Viertelfinale. Ersterer konnte immerhin im vorangegangenen Pre-Heat überzeugen, unter dem Strich stand dann Rang elf. Eckhart wurde 13.
"Ich bin hergekommen, um einfach einmal das Flair zu genießen. Für mich sind die Paralympics die größte Veranstaltung, die man sich vorstellen kann – und hier meine Bestleistung abrufen zu können, bedeutet mir unheimlich viel", so Dreier (47), der aber auch Kritik übte. Denn im Gegensatz zu ihm starteten im Viertelfinale alle anderen Athleten mit einer Arm-Prothese mit einem Haken. Dreier, dem nach einem schweren Autounfall mit 21 Jahren der rechte Arm amputiert werden musste, ist hier gerade am Start im Nachteil, wie er sagt: "Das ist Material-Doping."