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Molto bello. 

Der Italiener Marco Bezzecchi feierte auf seiner Aprilia einen Heimsieg in Mugello und brachte 178.000 Fans zum Durchdrehen. Er verwies seinen Markenkollegen und ersten Verfolger in der WM, Jorge Martin, und Francesco Bagnaia auf die Ränge. 

Bezzecchi weinte vor Freude in seinen Helm hinein, hüpfte dann von seinem Motorrad und lief zu seinen Fans in Richtung Tribüne. Es wurde ausgelassen gefeiert.

Bezzecchi fuhr in der ersten Hälfte des Grand Prix hinter Bagnaia her und nützte in der 14. Runde die Überlegenheit seines Motorrads aus und setzte sich gleich danach von der Konkurrenz ab, um überlegen den Sieg ins Ziel zu bringen.

Bagnaia konnte mit seiner Ducati den zweiten Platz nicht halten, weil die zweite Aprilia ebenso an ihm vorbei zog. Auf dieser saß Jorge Martin.

Der Italiener Bagnaia freute sich über Platz drei: „Ich habe alles für das Publikum gegeben. Gratulation an Bezzecchi, er und Aprilia waren nicht zu biegen.“ 

Der Sieger blieb emotional, sprach dann auf Italienisch zu den Fans: „Der Heimsieg war mein Kindheitstraum, jetzt ist es für mich unglaublich. Danke Mugello für alles. Ich bin hier bei euch endlich angekommen.“

Wild entschlossen, zu allem bereit: So trat Anastasia Potapowa derzeit am Centrecourt Chatrier gegen die große Coco Gauff auf. Die 25-Jährige spielte gegen die Titelverteidigerin und Nummer vier der Welt  das Spiel ihres Lebens und siegte nach 2:37-Stunden 4:6, 7:6, 6:4. 

Schon der Beginn war vielversprechend: Potapowa nahm Gauff sofort den Aufschlag zu null ab, spielte variabel und punktete immer wieder mit ihren harten Grundschlägen. In einer hochklassigen Partie gelang aber Gauff das Re-Break zum 4:4. Ausgerechnet mit einem Doppelfehler ermöglichte Potapowa ihrer großen Gegnerin den Satzgewinn. 

Das Schweizer Nationalteam steht zum dritten Mal in Folge im WM-Finale und darf weiter auf den ersten Titel hoffen. Das Gastgeber-Team bezwang am Samstag im Halbfinale in Zürich die Überraschungsmannschaft Norwegen 6:0 (1:0,3:0,2:0). Der WM-Mitfavorit hatte mit dem Außenseiter längere Zeit Probleme, ehe Christoph Bertschy (18.) den Bann brach. Im Endspiel am Sonntag (20.20 Uhr) treffen die Eidgenossen auf den Sieger der Abendpartie (20.00 Uhr) Kanada gegen Finnland.

Norwegen schaffte es lange Zeit, sich mit Härte gegen den spielerisch deutlich besseren Gegner zu wehren. Bertschy bezwang den im WM-Turnier überragenden Keeper Henrik Haukeland und erlöste die Gastgeber in der 18. Minute. Vom Gegentreffer zeigten sich die Norweger durchaus beeindruckt. Denis Malgin (25.), Ken Jäger (33.) und Damien Riat (37.) entschieden bereits im Mitteldrittel die Partie. Nico Hischier (45.) und Theo Rochette (58.) machten den fünften Finaleinzug nach 2013, 2018, 2024 und 2025 perfekt. Bisher verlor die Schweiz allerdings sämtliche Endspiele.

Was für ein Abend: Der Sieger der Champions League musste am Samstagabend in Budapest Überstunden machen. Weil Paris St. Germain und Arsenal nach 120 Minuten mit einem 1:1 keinen Sieger ermitteln konnten, entschied das Elfmeterschießen, das  PSG letzten Endes 4:3 gewann und somit in der Königsklasse triumphierte.

Es war das erste Finale der Champions League  auf ungarischem Boden, auch das erste Final-Duell zweier spanischer Trainer, Luis Enrique bei PSG, Mikel Arteta bei Arsenal. 

Paris St. Germain trat fast mit derselben Mannschaft an wie im Vorjahrs-Finale, das man 5:0 gegen Inter Mailand gewann. Damals stand Donnarumma im Tor, diesmal war es Safonov. Auch ein Indiz dafür, dass die Mannschaft bestens eingespielt ist.

Frühe Führung

Für die Show vor der Partie sorgten „The Killers“, wenig später kamen die „Gunners“.  Arsenal verwandelte in einer Situation das Ballglück eiskalt in die frühe Führung. Kai Havertz  zog auf der linken Seite auf und davon und traf aus kurzer Distanz mit einem feinen Schuss ins kurze Eck und unter die Latte zum 1:0 für Arsenal. Havertz ist damit erst der dritte Spieler nach Cristiano Ronaldo und Mandzukic, der für zwei Vereine in einem Finale der  Champions League traf. Der Deutsche hatte Chelsea schon zum Titel geschossen.

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