Sport-News

Schon ohne Krücken spazierte Christoph Baumgartner am Donnerstag in Santa Barbara von einem Ende des Trainingsplatzes zum anderen, um den anwesenden Journalisten Rede und Antwort zu stehen. Der Pechvogel des ÖFB-Teams, der wegen eines Sehnenrisses im Oberschenkel die WM verpasst und seine Reha beim Team bestreitet, sprach dabei über ...

… die Leistungen in den bisherigen beiden Spielen Das erste Spiel war ein ganz schwieriges, wir haben es trotzdem souverän bestritten. Es war keine euphorisierende Leistung, aber trotzdem seriös und gut. Das Argentinien-Spiel war sehr ordentlich und brav, was gegen so eine Gegner dann aber nicht reicht. In den ersten Minuten haben wir Glück gehabt, gegen Ende aber dann nicht mehr. Wir haben es nicht geschafft, dass wir genug Torchancen kreieren, das ist aber kein Beinbruch. Wir sind trotzdem auf einem guten Weg.

Nach der Rückkehr aus Dallas noch am Montagabend (Ortszeit) gab es für Österreichs Team am Dienstag den gewohnten Regenerationstag. Soll heißen: Jene, die gegen Argentinien mehrheitlich gespielt haben, saßen auf dem Rad und arbeiteten mit den Physiotherapeuten. Für die Reservisten und Joker gab es ein intensives Spielersatztraining.

Freier Tag am Geburtstag

Am Mittwoch bekamen die Spieler dann zum dritten Mal während der WM einen freien Tag. Diesmal fiel er exakt auf den Geburtstag des Kapitäns: David Alaba feierte seinen 34er im Kreise seiner Familie, die seit zwei Wochen in den USA ist.

Der französische Fußball trauert nach einem tödlichen Badeunfall um Nachwuchsspieler Kenzo Kies. Der 21-Jährige vom Zweitligisten EA Guingamp kam nahe seiner Geburtsstadt Lyon ums Leben. Kies sei am Montag mit Freunden in der Nähe bei Temperaturen um 40 Grad in der Rhone baden gewesen, berichteten französische Medien. Das Baden sei an dieser Stelle gefährlich und eigentlich verboten. Drei Personen hätten von der Feuerwehr gerettet werden können.

Sein Club teilte den Tod in einem Post bei X mit. Andere Vereine wie die AS Monaco reagierten mit Kommentaren betroffen auf die tragische Nachricht. Auch Kies' früherer Club AS Saint-Étienne reagierte erschüttert. Dort hatte der Jungprofi, der im vorigen Sommer nach Guingamp wechselte und dort in der zweiten Mannschaft spielte, sieben Jahre im Nachwuchs verbracht.

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