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Der König schlug zurück: Ronaldo-Gala bei Portugals 5:0-Sieg

Die Portugiesen schlugen Usbekistan klar mit 5:0. Cristiano Ronaldo traf zweimal und sorgte einmal mehr für Rekorde.
Großer Tag von Ronaldo

Nein, diese ganzen Messiaden wollte er nicht auf sich sitzen lassen. Der Argentinier Lionel Messi war  ihm im Ranking der Huldigungen um den besten Spieler der Geschichte davon gezogen. Nun schlug Cristiano Ronaldo zurück. Und zwar gleich zweimal, war auch sonst bei Portugals 5:0-Sieg gegen Usbekistan das Um und Auf. 
Der 41-Jährige hat seinerseits auch wieder für einen Rekord gesorgt: Portugals Star traf als erster Spieler bei sechs Weltmeisterschaften. Und hinter Roger Milla (1994/42 Jahre) ist Ronaldo nun der zweitälteste Torschütze. Kameruns Stürmer-Star  war 1994 bei seinem Treffer gegen Russland bereits 42 Jahre alt. 

Und Ronaldo zeigte auch Teamgeist, überließ Nuno Mendes einen Freistoß, den der PSG-Star verwandelte. Torhüter Nematov  sah dabei nicht wirklich gut aus – der Ball strich in die Torwartecke und war auch nicht ganz souverän platziert. 
Nach der Trinkpause lief es für die Usbeken flüssiger, ein Traumtor von Ganiev wurde aber nach VAR-Check aberkannt, dem Treffer war ein Foulspiel vorausgegangen. 
Dann kam schon der nächste Rekord von Ronaldo. 

Einen Konter schloss der Superstar in der 39. Minute mit seinem insgesamt zehnten WM-Treffer ab – damit ist er alleiniger Rekordtorschütze seines Landes, Legende Eusebio kam auf neun Tore. Allerdings sei gesagt, dass Usbekistans Defensive alles andere als sattelfest war. Aber auch deswegen, weil sich das Team vom italienischen Weltmeister Fabio Cannavaro  wie viele andere Teams nicht aufs Verteidigen konzentrierte. In diesem Fall vielleicht nicht die schlaueste  Lösung.

Auch in der Entwicklung des  vierten Treffers war Ronaldo mitbeteiligt.  Zunächst agierte Nematov bei einer tollen Freistoßvariante (Bruno Fernandes per Chip auf CR7) hellwach.   Nach dem  Eckball kam es zu einem Gestocher, bei dem auch Ronaldo beteiligt war,  aus diesem traf  Khusanov ins eigene Netz. In der 74. Minute klärte Nematov bei einem Ronaldo-Versuch. Ansonsten zeigte sich Nematov enorm unsicher, der Torwarttausch nach dem 1:3 gegen Kolumbien zahlte sich nicht wirklich aus. 
Am 5:0 durch Rafael Leao war er aber schuldlos. 

Portugal steht damit fix in der K.o-Phase.

Verfolgen Sie hier das Spiel live.

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