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Chronik Österreich
01/13/2021

Rot-Kreuz-Chef warnt vor "Katastrophe im März"; Schweizer Lockdown bis Ende Februar

19.190 aktuell Infizierte in Österreich. Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Daniela Wahl, Valerie Krb, Laura Schrettl

  • Rot-Kreuz-Kommandant warnt wegen Virus-Mutation vor "Katastrophe" (mehr dazu)
  • Die Schweiz hält Geschäfte, Restaurants und Kulturbetriebe bis Ende Februar geschlossen (mehr dazu)
  • Schulen öffnen am 25. Jänner, wenn Lockdown nicht verlängert wird (mehr dazu)
  • Österreich schließt 45 Grenzübergänge zu Tschechien und der Slowakei (mehr dazu)
  • Skigebiete: Salzburg überlegt vorzeitiges Saisonende (mehr)
  • Fix: Schulen öffnen am 25. Jänner wieder (mehr)
  • 1.917 Corona-Neuinfektionen in Österreich (mehr)
  • Corona-Chaos: Doch keine Wengen-Rennen in Kitzbühel (mehr)
  • Jochberg: Kritik an Vorbereitungskurs während Lockdown (mehr)
  • Blümel: "Es wird noch herausfordernder" (mehr)
  • Kollaritsch: CoV-Impfung besser als andere Impfungen (mehr)
  • Große Unterschiede bei Impf-Fahrplänen der Bundesländer (mehr)
  • Debatte: Breiterer Einsatz von FFP2-Masken in Österreich? (mehr)
  • In Wien entsteht Ambulanz für genesene Covid-Patienten (mehr)
  • Kinderwunsch und CoV-Impfung: Was man beachten sollte (mehr)

Aktuelle Zahlen

  • 385.750 bestätigte Fälle, 19.190 aktuell Infizierte (Stand 13.1.2021, 10:00 Uhr)
  • 359.692 Genesene, 6.868 Todesfälle (Stand 13.1.2021, 10:00 Uhr)
  • Weltweit 91.605.941 bestätigte Fälle, 50.630.212 Genesene (Stand 13.1.2021, 8:00 Uhr)

Nationale und internationale Entwicklungen in der Corona-Pandemie

  • Heute, 10:01 AM

    Laschet: Wirtschaftliche Corona-Folgen kommen erst zum Vorschein

    Die Corona-Pandemie wird Deutschland nach Einschätzung des neuen CDU-Vorsitzenden und nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet noch lange beschäftigen. "Auch wenn die Pandemie überwunden ist, wird nicht alles gut sein. Denn dann kommen die finanziellen, die wirtschaftlichen und alle anderen Folgen von Corona richtig zum Vorschein", sagte Laschet der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstag). Er warnte auch vor der Unberechenbarkeit von Virus-Mutanten.

  • Heute, 09:27 AM

    Sportmediziner: Olympia-Entscheidung "ein Pokerspiel"

    Der deutsche Sportmediziner und Pharmakologe Fritz Sörgel hält eine sichere Austragung der Olympischen Spiele in Tokio wegen der Corona-Pandemie für kaum möglich. "Lassen Sie bei so vielen Leuten zwei, drei Superspreader dabei sein, dann kann das den Spielen innerhalb kürzester Zeit ein Ende bereiten", sagte der 70-Jährige dem "Sportbuzzer". Angesichts von 11.000 Athleten aus aller Welt sei es ihm "schleierhaft", wie Abstandsregeln eingehalten werden sollen.

    "Ich gehe davon aus, dass vielleicht die Hälfte der Wettkämpfe ordentlich zu Ende geführt werden kann", sagte Sörgel. Viel werde von der Disziplin und der Impfbereitschaft der Teilnehmer abhängen. "Klar ist: Es wird ein großes Durcheinander geben. Wer ist geimpft? Wer nicht? Welche Länder zwingen ihre Sportler zur Impfung?", sagte Sörgel. Er rechnet damit, dass autoritär geführte Staaten ihre Olympia-Starter zur Corona-Impfung verpflichten werden. In Österreich soll es keine Impfpflicht geben, auch das Internationale Olympische Komitee hat dies ausgeschlossen.

    Angesichts des Corona-Notstands in Japan und der in vielen Ländern bedrohlichen Pandemie-Lage hält Sörgel die Entscheidung über die Austragung der bereits um ein Jahr verschobenen Tokio-Spiele für "ein Pokerspiel". Er rechnet mit einem Beschluss um den 20. März. "Dann wird es jedoch nicht die Daten geben, die das IOC und die japanischen Organisatoren in die Lage versetzen, diese Entscheidung mit Sicherheit zu treffen. Die Absage oder eine erneute Verschiebung muss man also einkalkulieren", sagte Sörgel.

  • Heute, 10:01 AM

    Musikbringdienst für Altenheime in Hamburg gestartet

    Schon im ersten Lockdown erfreuten sich Balkonkonzerte großer Beliebtheit: Um den Menschen in Altenheimen einen kleinen Lichtblick in der Coronapandemie zu schenken, gaben Musiker Kurzkonzerte vor den Einrichtungen. Am Freitag startete in Hamburg ein neues Projekt: Ein Trompetentrio spielte Klassiker wie "Love" von Nat King Cole und "Amazing Grace". Die Bewohner, warm eingepackt auf der Terrasse, dankten es ihnen mit viel Applaus.

    "Wir möchten die Sehnsucht nach Kultur wachhalten", sagte Ansgar Wimmer, Vorsitzender der Toepfer-Stiftung, die zusammen mit anderen Stiftungen den Musikbringdienst "Musikando" zusammen mit der Initiative Tonali und der Elbphilharmonie ins Leben gerufen hat. Bis zum März sind rund 200 Kurzkonzerte junger Nachwuchsmusiker von Klassik bis Jazz geplant. So könnten den Musikern, die ebenfalls sehr unter der Coronapandemie leiden, ein paar Auftritte ermöglicht werden.

  • Heute, 09:27 AM

    Polizisten stoppten Training in Klagenfurter Fitnessstudio

    Klagenfurter Polizisten haben den Trainingsbetrieb in einem Fitnessstudio der Kärntner Landeshauptstadt gestoppt. Die Beamten der Polizeiinspektion St. Peter erwischten sieben Personen in der Einrichtung dabei, wie sie ohne Mund-Nasenschutz und ohne Corona-Abstandsregeln ihre Muskeln stählten. Darunter war auch der Betreiber des Studios, wie die Landespolizeidirektion am Samstag mitteilte.

    Bei ihren Streifendienst hatten die Polizisten bereits am Dienstagabend - der Vorfall wurde erst jetzt bekanntgegeben - das rege Treiben in der Trainingseinrichtung bemerkt und dem gegen 18.45 Uhr ein Ende bereitet. Alle sieben Anwesenden werden wegen insgesamt 27 Übertretungen nach dem Covid-19- Maßnahmengesetz angezeigt.

  • Heute, 08:05 AM

    Schon vier Minister in Simbabwe an Corona verstorben

    In Simbabwe hat die Regierung innerhalb weniger Stunden zwei Kabinettsmitglieder durch das Coronavirus verloren. Der Tod von Verkehrsminister Joel Matiza wurde am späten Freitagabend von der Regierung bekanntgegeben - Außenminister Sibusiso Moyo starb weniger als zwei Tage zuvor ebenfalls an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Seit Beginn der Pandemie sind insgesamt vier Minister an Covid-19-Komplikationen in dem Land gestorben. Nach offiziell unbestätigten Medienberichten sollen mehrere weitere Kabinettsmitglieder in einer Privatklinik mit dem Tode ringen.
  • Heute, 07:40 AM

    Wer soll zuerst geimpft werden? Spitzenpolitiker erst später

    Während sich viele Bürgermeister über lokale Pflegeheime mit der Corona-Impfung versorgt haben, kann die Spitzenpolitik frühestens ab März damit rechnen:

  • Heute, 07:36 AM

    Hongkong riegelt ganzen Stadtteil ab

    Aus Furcht vor einer sprunghaften Verbreitung des Coronavirus ist ein besonders dicht besiedelter Stadtteil der Millionenmetropole Hongkong im Morgengrauen abgeriegelt worden:

  • Heute, 07:28 AM

    Mehr als 16.000 Neuinfektionen in Deutschland

    Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 16.417 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 879 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Samstagmorgen bekanntgab. Vor genau einer Woche hatte das RKI 18.678 Neuinfektionen und 980 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet.

  • Heute, 06:59 AM

    Erster Jahrestag der Abriegelung Wuhans

    In Wuhan hat sich am Samstag die Abriegelung der chinesischen Millionenmetropole wegen des Coronavirus gejährt. In der zentralchinesischen Stadt war das Coronavirus Ende 2019 erstmals bei Menschen festgestellt worden. Innerhalb weniger Wochen verbreitete es sich massiv in Wuhan aus, am 23. Jänner wurde die Stadt von den Behörden abgeriegelt. Elf Millionen Menschen durften 76 Tage lang ihre Häuser nicht mehr verlassen.

    Derzeit hält sich ein Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Wuhan auf, um die Ursprünge des Coronavirus zu erforschen. Die meisten Wissenschaftler gehen davon aus, dass Fledermäuse die ursprünglichen Wirte der Coronaviren waren. Ungeklärt ist aber, welches Tier bei der Übertragung auf den Menschen als sogenannter Zwischenwirt diente.

  • Heute, 06:35 AM

    Regierung berät Montag mit Experten, Ländern und Opposition

    Die Regierung setzt am Montag ihre Gespräche über die Corona-Pandemie fort. Den Start machen Beratungen mit Experten und Expertinnen. Danach werden im Laufe des Tages auch die Landeshauptleute und die Opposition über die aktuelle Lage in Österreich informiert. Ziel der Bundesregierung ist es, mit den Landeshauptleuten und der Opposition den aktuellen Wissensstand der Fachleute zur Infektionslage, den Mutationen und den darauf basierenden Prognosen zu teilen.

  • Heute, 06:28 AM

    Deutschland: "Lohndiebstahl" im Home-Office befürchtet

    Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) drängt auf klare Regeln für das Arbeiten im Home-Office, um unbezahlte Überstunden zu verhindern. "Wir erleben aktuell, dass Arbeitszeiten im Home-Office in der Regel überhaupt nicht erfasst werden", sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). Dabei leisteten die Beschäftigten in Deutschland heute schon jährlich eine Milliarde Überstunden, die nicht bezahlt würden. "Das ist Lohndiebstahl. Und der wird verstärkt, wenn es keine vernünftigen Regeln für die digitale Arbeitswelt gibt."

  • Heute, 06:26 AM

    WHO hält Stoffmasken trotz Mutanten weiterhin für wirksam

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält Stoffmasken trotz der sich ausbreitenden Coronavirus-Mutanten weiterhin für ausreichend. "Wir haben keinen Hinweis darauf, dass sich die Art der Übertragung verändert hat", sagte die für die Corona-Pandemie zuständige WHO-Expertin Maria Van Kerkhove am Freitag in Genf. Deshalb ändere die WHO ihre Empfehlungen derzeit nicht. Nicht-medizinische Stoffmasken könnten weiterhin "von der allgemeinen Bevölkerung unter 60 Jahren ohne gesundheitliche Vorbelastung verwendet werden", erklärte Van Kerkhove.  Österreich und Deutschland schreiben medizinische Masken vor.

  • Heute, 06:26 AM

    Biden rechnet mit mehr als 600.000 Toten in den USA

    US-Präsident Joe Biden rechnet damit, dass die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus bis weit über 600.000 steigen wird. Das Virus verbreite sich weiter stark, die Zahl der Todesopfer werde von derzeit mehr als 400.000 weiter zunehmen, sagte Biden am Freitag.

  • 01/22/2021, 09:54 PM

    "Fühle mich großartig" - Bill Gates hat sich gegen Corona Impfen lassen

    Microsoft-Gründer Bill Gates hat eine Corona-Impfung bekommen. "Einer der Vorteile, 65 zu sein, ist der Zugang zum Covid-19-Impfstoff", schrieb Gates am Freitag bei Twitter. Er habe diese Woche die erste der zwei Impfdosen erhalten - "und ich fühle mich großartig". Um Gates ranken sich Verschwörungstheorien rund um das Coronavirus. Eine der unbelegten Behauptungen ist, dass Gates unter dem Vorwand der Impfungen Chips zur Kontrolle über die Menschheit einpflanzen wolle.

    "Diese verrückten Ideen verbreiten sich irgendwie schneller in den sozialen Medien als die Wahrheit. Ich bin überrascht, dass mein Name in diesen Verschwörungstheorien auftaucht", sagte Gates am September bei "Bild Live".

  • 01/22/2021, 07:55 PM

    Testpflicht für Deutschland-Reisende aus mehr als 20 Staaten

    Die deutsche Regierung verschärft die Reiseauflagen und führt eine Testpflicht für Einreisende aus mehr als 20 Staaten ein. Innerhalb der Europäischen Union werden etwa Estland, Lettland, Litauen, Portugal, Slowenien, Spanien und Tschechien zu "Hochinzidenzgebieten" erklärt, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag mitteilte. Personen aus solchen Staaten müssen ab Sonntag bei Einreise einen negativen Covid-19-Test vorweisen. Österreich gehört nicht dazu.

    Die betroffenen Gebiete haben eine Inzidenz von über 200. Die Vorgabe wurde auch auf weitere Staaten außerhalb der EU ausgeweitet. Dazu zählen auch die USA. Bisher galt die Testpflicht lediglich für Reisende aus Großbritannien, Irland, Südafrika und Brasilien, da dort Virus-Mutationen aufgetreten sind.

     

  • 01/22/2021, 06:50 PM

    Ibiza wird abgeriegelt

    Die bei Urlaubern sehr beliebte spanische Urlauberinsel Ibiza wird ab Samstag wegen steil ansteigender Coronazahlen vorerst bis zum Monatsende weitgehend abgeriegelt. Die wie Mallorca, Menorca und Formentera zu den Balearen-Inseln im Mittelmeer gehörende Insel darf dann nur noch aus triftigem Grund besucht werden, etwa um zur Arbeit oder zum Arzt zu kommen, wie die deutschsprachige "Mallorca Zeitung" am Freitag berichtete. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen 14 Tagen sei auf Ibiza auf mehr als 1800 gestiegen, meldete die Nachrichtenagentur Europa Press. Auch auf den anderen Balearen-Inseln ist die Lage kritisch. Insgesamt liegt die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf den Balearen bei 309. Auf Mallorca demonstrierten am Freitag erneut Gastronomen gegen die Schließung der Gaststätten und die aus ihrer Sicht zu geringen staatlichen Hilfen. Genehmigt war eine Kundgebung, bei der alle Teilnehmer in ihren Autos bleiben mussten. Aber neben mehreren hundert Fahrzeugen beteiligten sich auch rund 1000 Fußgänger an der Demo. Die Polizei schritt nicht ein. Die Balearen hatten die Pandemie lange Zeit relativ gut im Griff. Seit Mitte Dezember wird die Lage aber immer schlimmer. Vor allem auf Mallorca und der besonders beliebten Partymeile des "Ballermann", aber auch auf Ibiza, Menorca und Formentera berichten Hilfsorganisationen von einer drastischen Zunahme der Arbeitslosigkeit und der Armut. Der Tourismus trägt in normalen Zeiten 35 Prozent zum Regionaleinkommen bei.
  • 01/22/2021, 06:50 PM

    Hinweise auf höhere Sterblichkeit bei britischer Variante

    Die zuerst in England nachgewiesene Coronavirus-Mutante B.1.1.7 ist nach britischen Erkenntnissen offenbar tödlicher als frühere Virus-Varianten. Es gebe mittlerweile "Hinweise", dass die Mutante nicht nur ansteckender sei, sondern auch "mit einer höheren Sterblichkeitsrate in Verbindung gebracht werden" könne, sagte Premierminister Boris Johnson am Freitagabend in London. Die Virus-Variante hatte sich zuerst in London und Südengland verbreitet.

  • 01/22/2021, 06:48 PM

    AstraZeneca bestätigt: EU-Liefermengen niedriger als geplant

    Der Hersteller AstraZeneca wird zunächst weniger Corona-Impfstoff an die EU liefern als geplant. Sollte der britisch-schwedische Konzern die Zulassung von der EU erhalten, werde die Menge zu Beginn niedriger sein, sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag auf Anfrage. Grund seien geringere Erträge an einem Produktionsstandort "innerhalb unserer europäischen Lieferkette". Eine Verzögerung der Lieferungen sei aber nicht geplant.

    Nach Angaben aus EU-Kreisen warnte das Unternehmen gegenüber EU-Staaten vor möglichen Lieferproblemen bei seinem Impfstoff. Der Hersteller hat zusammen mit der britischen Universität Oxford einen Impfstoff entwickelt, der in Großbritannien bereits genutzt wird. Für kommende Woche wird auch eine Zulassung in der Europäischen Union erwartet.

  • 01/22/2021, 06:46 PM

    Sinkende Neuinfektionen in Italien

    In Italien ist die Zahl der Corona-Toten in den vergangenen 24 Stunden um 472 gestiegen. Am Vortag waren es laut Behördenangaben 521 gewesen. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Pandemie in Italien am Freitag auf 84.674. Die registrierten Neuinfektionen sanken im Vergleichszeitraum von 14.078 auf 13.633. Dabei wurden 264.728 Tests durchgeführt, 5,1 Prozent fielen positiv aus, berichtete das Gesundheitsministerium in Rom.

    Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank in 24 Stunden von 22.045 auf 21.691 Personen. Auf den Intensivstationen wurden 2.390 Personen behandelt. Seit Beginn der Impfkampagne am 27. Dezember wurden mehr als 1,3 Millionen Personen geimpft. Damit ist Italien weiter das EU-Land mit der höchsten Zahl von Geimpften. Erstmals seit fünf Wochen sank die Reproduktionszahl unter die Schwelle von 1,0 und zwar auf 0,97.

  • 01/22/2021, 06:46 PM

    Belgien will alle nicht notwendigen Reisen bis März verbieten

    Im Kampf gegen die Mutationen des Coronavirus verbietet Belgien alle nicht zwingend notwendigen Reisen. Dies gilt bis Anfang März, wie belgische Medien am Freitag übereinstimmend nach Beratungen von Vertretern des Landes und der Regionen berichteten. Verboten werden beispielsweise Urlaubsreisen und Freizeitausflüge. Warenverkehr und Grenzpendler sollen nicht eingeschränkt werden, zudem soll es Ausnahmen geben.

    Wegen der Gefahr durch die neuen Corona-Varianten hatten sich die EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag darauf verständigt, vermeidbare Reisen weitgehend auszubremsen. Belgien geht mit der Entscheidung darüber hinaus. Damit soll vor allem verhindert werden, dass die Infektionszahlen nach den Karnevalsferien dramatisch steigen.

    Ministerpräsident Alexander De Croo hatte bereits am Mittwoch argumentiert, dass man bisher dringend von allen nicht notwendigen Reisen abrate - und dennoch viele Menschen über Weihnachten das Königreich verlassen hätten.

    Nach jüngsten Angaben der nationalen Gesundheitsbehörde Sciensano wurden in dem kleinen Land mit 11,5 Millionen Einwohnern in den vergangenen zwei Wochen 247 Neu-Infektionen je 100.000 Einwohner registriert. In den vergangenen sieben Tagen waren es insgesamt knapp 2.000 Fälle täglich gewesen.

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  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450
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