Sport-News

Es ist ein gut 30-minütiger Fußmarsch bergauf, bis man aus dem Ortskern von Cortina d’Ampezzo beim Jaegerhaus Agriturismo der Familie Ghedina ankommt. Gemeinsam mit der Österreich Werbung hat das Österreichische Olympische Comité dort ein kleines Refugium geschaffen, in dem während der Winterspiele gefeiert, genetworkt und gegessen werden soll – am besten Schnitzel und Kaiserschmarren.

Der Außenbereich ist frei zugänglich für österreichische und internationale Gäste. Im Inneren sollen nicht nur viele rot-weiß-rote Medaillen gefeiert, sondern auch hochkarätige Gäste empfangen werden. Kanzler Stocker, Vizekanzler Babler, Innenminister Karner und andere Regierungsmitglieder haben bereits ihr Kommen zugesagt und werden teils mit Amtskollegen aus anderen Ländern zusammentreffen. Olympiasieger – von Franz Klammer über Matthias Mayer, Michaela Dorfmeister bis hin zu Felix Gottwald – werden hier einkehren. Und Gerüchten zufolge soll auch Jürgen Klopp vorbeischauen.

„Das Haus ist nicht nur ein Ort für Athletinnen und Athleten, sondern auch eine Plattform für Politik, Wirtschaft und Tourismus“, sagt ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch. Mit dem Auftritt hier oben in Cadin di Sotto wolle man auch die internationale Markenpräsenz Österreichs als Reiseland stärken, hofft auch Österreich-Werbung-Chefin Astrid Steharnig-Staudinger.

Lilli Tagger setzt ihren Erfolgslauf auch beim Challenger im indischen Mumbai fort. Die Osttirolerin, die am 17. Februar 18 wird, die an Position zwei gesetzte Lettin Darja Semenistaja nach Satzrückstand und bei Temperaturen um die 30 Grad mit 4:6, 6:4, 6:2. Im Semifinale trifft die junge Österreicherin am Samstag auf die Siegerin des Duells Mei Yamaguchi (JPN/278) gegen Fangran Tian (CHN/325).

Es war bereits der achte Sieg in Folge für den Schützling der ehemaligen French-Open-Siegerin Francesca Schiavone. Im Ranking wird Tagger am Montag zumindest auf einen Rang um 120 zu finden sein. Sollte sie das Turnier in Indien gewinnen, würde sie sogar bereits nahe der Top 100 landen.

Ein Wort genügt und Benjamin Raich beginnt unweigerlich zu strahlen. Sobald von Bormio die Rede ist, dann überkommen den Ski-Star Glücksgefühle und er unternimmt eine emotionale Zeitreise ins Jahr 2005.

Als Benjamin Raich bei der Ski-WM in Bormio Ski-Geschichte schrieb: Mit fünf Medaillen bei fünf Starts.

Der Pitztaler war damit der erfolgreiche Teilnehmer dieser WM auf der berühmten Stelvio, auf der bei diesen Olympischen Winterspielen die Herren um die Medaillen kämpfen.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.