Eröffnung der Olympischen Winterspiele: Eine Show als Tribut an Italien und mit vielen Superstars

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Im legendären Stadio San Siro von Mailand werden die Winterspiele eröffnet.

Mit einem Tribut an die Schönheit und die Kunst Italiens hat die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo begonnen. Die auf knapp drei Stunden angelegte Show unter dem Motto „Armonia“ (Harmonie) sollte in ihrer Gestaltung den Charakter dieser dezentralen Spiele widerspiegeln. Beim Einzug der Nationen staunten die Zuschauer nicht schlecht, als Snowboarder Benjamin Karl seine Ski-Kollegin Anna Gasser auf den Schultern trug. Gasser hatte wiederum die österreichische Fahne in den Händen.

Zum ersten Mal in der olympischen Geschichte gibt es offiziell zwei Gastgeberstädte. Die Wettbewerbe gehen in insgesamt sieben verschiedenen Orten im Norden Italiens über die Bühne. Es sind die geografisch bislang am weitesten verteilten Winterspiele.

Auch die Zeremonie zum Auftakt mit der Parade der Sportlerinnen und Sportler wurde auf vier Orte verteilt. Neben der zentralen Feier im 100 Jahre alten San-Siro-Stadion in Mailand, das durch den Fußball berühmt ist, werden Teile der Show in Cortina, Predazzo und Livigno aufgeführt. 

Zwei olympische Feuer

Erstmals gibt es auch zwei olympische Feuer - eines am Arco della Pace (Friedensbogen) in der Innenstadt von Mailand und eines auf der Piazza Dibona in Cortina. 

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US-Idol Mariah Carey sang auf Italienisch, unter anderem "Volare", Andrea Bocelli sowieso. Motorsport-Legende Valentino Rossi war ebenfalls mit von der Partie wie Alberto Tomba und Deborah Compagnoni. Die beiden Skistars entzündeten das Olympische Feuer.

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