Großer Wirbel um Cristiano Ronaldo in Saudi-Arabien

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Der Portugiese verärgerte mit einigen Aussagen die Liga-Verantwortlichen.

Der Wirbel um Superstar Cristiano Ronaldo in der saudi-arabischen Fußball-Liga geht weiter. Trotz der deutlichen Worte der Saudi Pro League fehlte der 41 Jahre alte Portugiese auch bei der Partie seines Clubs Al Nassr gegen Al Ittihad in der Aufstellung seines Teams.

Ronaldo hatte bereits beim Spiel gegen Al Riyadh gefehlt, verletzt soll CR7 aber nicht sein. Am Mittwoch hatte er noch ein Foto vom Training in den sozialen Medien gepostet. Ohne seinen Stürmerstar gewann Al Nassr gegen Al Ittihad mit 2:0 (0:0). Der ehemalige Bayern-Profi Sadio Mané (84./Elfmeter) und der Brasilianer Angelo (90.+8) erzielten die Treffer für den Club aus der saudi-arabischen Hauptstadt Riad.

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Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll Ronaldo darüber verärgert sein, dass der Saudi Public Investment Fund (PIF) während der Transferperiode in seinen Augen nicht genug in seinen Klub investiert hat. Dagegen holte Rivale Al Hilal, an dem der PIF auch 75 Prozent Anteile hat, beispielsweise Ronaldos ehemaligen Real-Madrid-Teamkollegen Karim Benzema. 

Laut Medienberichten hatte die Saudi Pro League Ronaldo einen Tag vor dem Spiel gegen Al Ittihad eine klare Ansage gemacht. „Cristiano hat sich seit seiner Ankunft voll und ganz für Al Nassr engagiert und eine wichtige Rolle für das Wachstum und die Ambitionen des Vereins gespielt“, erklärte ein Sprecher laut dem britischen Sender BBC und der Nachrichtenagentur PA: „Aber kein Einzelner - egal wie bedeutend er auch sein mag - trifft Entscheidungen, die über seinen eigenen Verein hinausgehen.“ 

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