Sport-News

Algerien trägt beim 35. Afrika Cup nach wie vor die weiße Weste. Drei Spiele in der Vorrunde, drei Siege. Der Aufstieg in die K.o.-Runde sowie Platz eins in Gruppe E standen für den Afrika-Meister von 1990 und 2019 bereits vor dem deutlichen 3:1 am Silvestertag gegen Äquatorialguinea fest. 

Für Österreichs WM-Gegner trafen Zineddine Belaid (19.), Fares Chaibi (25.) und Ibrahim Maza (32.). Algerien trifft im Achtelfinale auf Kongo.

Bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist Algerien am 28. Juni (4 Uhr MEZ) in Kansas City letzter Gegner des ÖFB-Teams in der Gruppe J. Davor geht es für die Auswahl von Ralf Rangnick am 17. Juni (6 Uhr) in San Francisco gegen Jordanien und am 22. Juni (19 Uhr) in Dallas gegen Titelverteidiger Argentinien.

Die Elfenbeinküste beendete die Vorrunde nach einer geglückten Aufholjagd als Sieger der Gruppe F. Gegen das Team von Gabun gewann der Titelverteidiger in Marrakesch nach einem 0:2-Rückstand noch 3:2. Damit zog die Elfenbeinküste in der Gruppe F noch an Kamerun vorbei, das im Parallelspiel 2:1 gegen Mosambik gewann.

Auch Nigeria ist ohne Punkteverlust ins Achtelfinale eingezogen. Der unterlegene Finalist von 2023/24 bezwang Uganda mit 3:1 und feierte im dritten Spiel den dritten Sieg. In Gruppe D lösten Senegal und die Demokratische Republik Kongo das Achtelfinal-Ticket.

Im neuen Jahr kommt’s zum sportlichen Duell mit Deutschland. Damit sind nicht die Fußballer gemeint, die bei der Weltmeisterschaft erst in der Finalphase auf den großen Nachbarn treffen könnten. Schon am 15. Jänner lautet das Auftaktspiel bei der Handball-EM in Dänemark Deutschland – Österreich.

Zu sehen zur Primetime in ARD und ORF.

Spätestens seit zwei Jahren weiß man auch am Küniglberg, dass sich mit Handball Topquoten erzielen lassen – als die österreichische Auswahl zum EM-Achtelfinalisten und ihr junger Tormann Constantin Möstl Publikumsliebling wurde.

Im Herbst 2024 wählte man Möstl bei der Sporthilfe-Lotterien-Gala zum Aufsteiger des Jahres. Eine Bezeichnung, die inzwischen auch auf Möstls deutschen Verein Lemgo zutrifft, der nur im unteren Tabellendrittel angesiedelt gewesen war, jetzt aber sensationell an der Spitze mitmischt.

Dominator Domen Prevc war auch in der Qualifikation in Garmisch-Partenkirchen eine Klasse für sich und gab sich abermals keine Blöße.

Hinter dem Slowenen präsentierten sich aber die österreichischen Skispringer bärenstark und brachten mit Jan Hörl (2.) und Stephan Embacher (3.) zwei Leute auf das Stockerl.

Vor allem der Auftritt von Jungstar Embacher war beeindruckend: Der 19-jährige Tiroler segelte 145,5 Meter weit und stellte einen neuen Schanzenrekord auf.

Zum Start des Jahres 2026 wird es bei der Darts-WM in London spannend. Am Neujahrstag (13.30 Uhr und 20 Uhr/Sport1 und DAZN) warten im berühmten Alexandra Palace im Norden der britischen Hauptstadt die Viertelfinalduelle

Allesamt versprechen sie Spannung. Im Fokus steht Weltmeister Luke Littler. Sportlich muss der Titelverteidiger bei dieser WM niemanden fürchten. Doch der 18 Jahre junge Engländer machte beim 4:2 gegen Rob Cross in seinem letzten Spiel im Jahr 2025 einen Nebenschauplatz auf – mit den Fans.

Nach unerwarteten Buhrufen gegen ihn wandte sich Littler direkt an die Anhänger im Ally Pally und sagte: „Ihr bezahlt für Tickets und ihr bezahlt mein Preisgeld. Danke, dass ihr mich ausbuht.“ Mit rotem Kopf und jeder Menge Genugtuung behauptete er: „Es stört mich nicht. Es stört mich überhaupt nicht.“ Oder vielleicht doch? 

Mit Blick auf seine nächste Partie gegen den Polen Krzysztof Ratajski sagte Littler: „Ich werde mich auf das Schlimmste vorbereiten.“ Der Jungstar erreichte 2024 das Finale und wurde 2025 erstmals Weltmeister. Littlers größter Herausforderer ist Luke Humphries, die Nummer zwei der Welt. Der Engländer trifft auf den niederländischen Europameister Gian van Veen.

Benjamin Moser ist die große Überraschung bei der heurigen Tour de Ski. Der Tiroler Langläufer läuft beim Etappenrennen seit Tagen zur Hochform auf - und mitten in die Weltspitze.

Am dritten Renntag der Tour de Ski durfte Moser den ersten Podestplatz seiner Karriere bejubeln. Im 5-Kilometer-Massenstartrennen musste sich der 28-Jährige nur dem US-Amerikaner Gus Schumacher geschlagen geben.

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