Wieder auf dem Podest: Teresa Stadlober auch 2026 in Hochform

Teresa Stadlober sprintet ins Ziel
Die 32-jährige Salzburgerin wurde in Toblach Dritte und liegt auch in der Gesamtwertung der Tour de Ski auf Rang drei.

Langläuferin Teresa Stadlober schlägt sich bei der Tour de Ski weiter ausgezeichnet. Die 32-jährige Salzburgerin landete wie am Montag auch am Neujahrstag im klassischen 20-km-Verfolgungsrennen auf dem Podest und wurde Dritte. Sie musste sich der Gesamtführenden Jessica Diggins aus den USA und im Zielsprint nur um 0,3 Sekunden der Schwedin Moa Ilar beugen. Die zuvor Gesamtzweite Astrid Oeyre Slind war erkrankt nicht angetreten. Stadlober ist nun Tour-Gesamtdritte.

Stadlober war schon nach rund einem Kilometer durchgehend auf Podestkurs. Während Diggins auf dem Weg zu ihrem 30. Weltcupsieg vorne ein einsames Rennen absolvierte, waren Stadlober und Ilar als Verfolgerduo isoliert vom Rest des Feldes. Die ÖSV-Athletin leistete lange Führungsarbeit, auf der letzten Runde war dann Ilar um den Tick stärker. 

Nächster Spitzenplatz auch für Benjamin Moser 

Zuvor hatte auch Benjamin Moser im neuen Jahr seine starke Tour-Performance fortgesetzt. Der 28-jährige Tiroler, der am Silvestertag seinen ersten Podestplatz überhaupt im 5-km-Heat-Massenstart belegt hatte, erreichte am Donnerstag in Toblach in der 20-km-Verfolgung als Achter wieder die Top Ten. Moser liegt nun in der Gesamtwertung mit 1:01 Minuten Rückstand auf dem achten Rang. Den Tagessieg holte überlegen der Norweger Johannes Hösflot Kläbo.

Kläbo feierte seinen 103. Weltcupsieg und kommt als souveräner Leader zur nächsten Station, dem Sprint am Samstag in Val di Fiemme. Er steuert damit auf die Rekordmarke von fünf Gesamtsiegen bei der Tour zu und führt nun 51 Sekunden vor Landsmann Mattis Stenshagen. Moser resümierte dementsprechend glücklich: „Das war wieder ein super Tag für mich. Ich hatte heute unfassbar gutes Material und konnte mich dadurch in den flachen Passagen immer wieder erholen“, erklärte der Tiroler. 

Besonders in den Anstiegen sei es jede Runde ein „Kampf“ gewesen. „Dass ich am Ende sogar noch um den dritten Platz sprinte, ist ein Wahnsinn, aber auf der Zielgeraden war ich leider schon richtig platt. Alles in allem ist dieser achte Platz einfach nur richtig cool!“ Gerade für Österreichs Männer ist das Ergebnis nach der krankheitsbedingten Absage von Männer-Aushängeschild Mika Vermeulen besonders erfreulich.

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