Hoff Thorup bei Rapid: Viele Aufgaben, wenig Zeit für den Trainer

Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup
Johannes Hoff Thorup stellt sein Trainerteam für Rapid zusammen, analysiert alle Spiele 2025 und hat erste Transfers im Fokus. Die Eile ist auch nötig.

Alles, was Rapid im zu Ende gegangenen Jahr geboten und auch verbockt hat, will sich Johannes Hoff Thorup bis zum Trainingsstart am 7. Jänner ansehen und im Detail analysieren.

FILE PHOTO: Championship - Norwich City v Middlesbrough

Parallel läuft die Zusammenstellung des Teams vom neuen Chefcoach, für das der 36-Jährige freie Hand hat.

Der Däne nimmt Vertraute mit, anbieten würde sich Glen Riddersholm. Der 53-Jährige war der Assistent von Hoff Thorup in Norwich, ist gerade ohne Verein und sammelte in Dänemark viel Erfahrung als Chefcoach.

Nach aktuellem Stand wird der Neue aber zumindest bis Sommer auch Assistenten, die bereits bei Rapid beschäftigt sind, übernehmen: Die Liste jener Trainerlegionäre, die ohne Wissen über die Besonderheiten der Bundesliga (viele Fünferketten, Fokus aufs Spiel auf den zweiten Ball) überrascht wurden und schließlich gescheitert sind, ist lange.

Nächster Versuch im 4-3-3-System 

Kurioserweise wird Rapid die bereits zweite Vorbereitung für das Training im 4-3-3 nutzen. Auch im Sommer wurde das offensiv ausgelegte System geübt – allerdings nur bis eine Woche vor Saisonstart.

Johannes Hoff Thorup soll Rapid trainieren

Vor dem Engagement in Hütteldorf: Trainer Johannes Hoff Thorup

Nur drei Tage nach dem Auftakt fliegen die Rapidler nach Benidorm. Unter der spanischen Sonne wird bereits am 12. Jänner gegen Ferencvaros getestet.

Das einwöchige Trainingslager wird sicher nicht ausreichen, um Hoff Thorups Stil mit vielen flachen Pässen und dem Fokus aufs Positionsspiel ausreichend zu verinnerlichen.

Transferplanungen laufen 

Außerdem ist mit Zu- wie Abgängen zu rechnen. Es wird also sprichwörtlich auf jeden einzelnen Tag bis zum Cup-Viertelfinale in Ried am 31. Jänner ankommen.

Hoff Thorup meint: „Wir möchten alle gemeinsam den Verein wieder dorthin bringen, wo er hingehört.“

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