Sport-News

Der deutsche Fußball-Teamspieler Jamal Musiala von Bayern München hat sich nach seinem erneuten Zusammenbruch beim 4:2-Testsieg bei Heidenheim zu Wort gemeldet und zumindest leichte Entwarnung gegeben. 

„Das Wichtigste zuerst - mir geht es gut!“, teilte der 23-Jährige in den sozialen Medien mit. „Es wurden bei mir temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind.“

Musiala war in der Partie beim Bundesliga-Absteiger genau wie beim Test gegen RB Leipzig (3:1) am vergangenen Samstag zusammengesackt und von medizinischem Personal auf dem Rasen behandelt worden. Erneut verließ er benommen das Feld - nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung. Für ihn seien solche Momente aktuell Teil des Alltags, erklärte Musiala. „Ich bin diesbezüglich in bester medizinischer Behandlung und sehr optimistisch. Der FC Bayern und mein privates Umfeld sind immer an meiner Seite und unterstützen mich auf diesem Weg. Wichtig ist, es besteht kein darüber hinausgehendes gesundheitliches Risiko.“

Es sei „in enger Abstimmung und in regelmäßigem Austausch mit den Experten“ sein persönlicher Wunsch gewesen, sich „der Herausforderung zu stellen und mit der Freigabe der neurologischen Fachärzte weiter dem zu widmen, was mir bei der Genesung am meisten hilft: Einfach meinen Alltag zu leben und meiner Passion, Fußball zu spielen, weiter nachzugehen. Dafür habe ich die Verantwortung übernommen.“ Er wähne sich auf einem „guten Weg“.

Borussia Dortmund verpflichtete den niederländischen Mittelfeldspieler Joey Veerman. Der 27-Jährige unterschrieb beim deutschen Vizemeister einen Vertrag bis Sommer 2031. Medienberichten zufolge nutzt Dortmund eine Ausstiegsklausel und zahlt etwa 22 Millionen Euro an den niederländischen Meister PSV Eindhoven. Am Vortag hatte der BVB mit dem Griechen Giannis Konstantelias um 32 Millionen Euro einen weiteren Mittelfeldspieler verpflichtet.

„Wir haben einen Fokus unserer Transferaktivitäten in diesem Sommer bewusst auf das Mittelfeldzentrum gelegt, denn mit Pascal Groß und Salih Özcan haben wir seit Jahresbeginn zwei Spieler dort abgegeben - und mit Emre Can planen wir nach seiner Rückkehr zur Mannschaft in der Innenverteidigung“, begründete Dortmunds Geschäftsführer Sport, Lars Ricken, die Einkäufe.

Auswirkungen auf Sabitzer?

Die Bild spekulierte, dass die Transfers auch Auswirkungen auf den österreichischen Mittelfeldspieler Marcel Sabitzer haben könnten. „Nach seiner Verpflichtung gibt es nun ein Fragezeichen hinter der Zukunft von Marcel Sabitzer (32), der beim BVB nur noch eine Saison unter Vertrag steht“, schrieb die Zeitung auf bild.de. Allerdings auch, dass sich der ÖFB-Teamspieler nur „bei einem lukrativen Angebot eines Champions-League-Klubs oder aus Saudi-Arabien ernsthafte Wechselgedanken machen“ würde.

Daniel Habesohn hat seine Nationalteamkarriere beendet. Der 40-jährige Wiener spielt nur noch für seinen Klub, den deutschen Bundesligisten Bad Königshofen. Der Hauptgrund für den Rücktritt sei der immer enger werdende Zeitplan. „Um in der Rangliste vorne dabei zu sein, muss man ständig reisen und ich habe bemerkt, dass mir die Turniere nicht mehr so viel Spaß machen und die paar Prozent, die man braucht, um gut zu trainieren, nicht mehr da waren.“

Habesohn blickt auf drei EM-Titel zurück: 2012 und 2018 mit Robert Gardos im Männer-Doppel, der dritte gelang mit dem Team 2015 in Jekaterinburg. „Für mich sind die Doppel-Erfolge ganz oben, zumal wir uns sehr gut verstehen und das erste Mal 2012 äußerst überraschend triumphiert“, erzählt er. Der Familienvater war bei fünf Olympischen Spielen dabei - 2008 in Peking noch als Ersatz, von 2012 in London bis 2024 in Paris kam er auch zum Einsatz. „Nun habe ich durch den Team-Rücktritt mehr Zeit für meine Familie und für mein Tischtennis-Projekt Spin City, das in Wien Alterlaa erfolgreich angelaufen ist.“

Hinter den Einsätzen von Jannik Sinner und Carlos Alcaraz bei den US Open (ab 30. August) stehen mehr als große Fragezeichen. Sinner hat erst nach seinem 25. Geburtstag am Sonntag  zum Wochenstart seinen vollen Fokus wieder auf seine Genesung gesetzt. 

Sinner ist am Montag nach Turin zurückgekehrt. Dort absolvierte der Weltranglisten-Erste eine Trainingseinheit, um die Belastbarkeit seines rechten Knies zu testen. Nun stehen weitere Untersuchungen an. Sinner hatte zuletzt wegen der Knieprobleme sowohl das Turnier in Montreal als auch das Masters in Cincinnati ausgelassen, um die Verletzung vollständig auszukurieren. Nun sollen die Tests zeigen, ob ein Start im Big Apple möglich ist. 

Unter besten Voraussetzungen geht Katharina Rhomberg bei den Springreitbewerben der Pferdesport-Weltmeisterschaften ab Mittwoch in Aachen an den Start. Die Vorarlbergerin reitet die erfolgreichste Saison ihrer Karriere, ihr Pferd Colestus ist in Topform und fühlt sich im größten Reitsportstadion der Welt wohl.

Mit der Mannschaft mit Bianca Babanitz, Felix Koller und Max Kühner ist das Olympia-Ticket für Los Angeles 2028 das hohe Ziel.

„Hatte noch nie so ein gutes Gefühl“

Rhomberg ist mit viel Selbstvertrauen angereist. Im Mai feierte sie beim GP von Versilia in der Toskana ihren ersten Sieg bei einem Fünf-Sterne-Bewerb, in St. Gallen folgten zwei zweite Plätze. „Ich habe in den letzten Jahren an mir und an den Pferden in allen Bereichen extrem daran gearbeitet, mich zu verbessern. Ich habe körperlich und mental sehr viel trainiert. Die Pferde und ich haben mehr Erfahrung. Jetzt ist alles zusammengekommen“, erklärte Rhomberg im APA-Gespräch. Das will sie auch in Aachen beweisen.

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