Olympische Spiele: Millauer scheidet in der Big-Air-Quali aus

Snowboarder Clemes Millauer bei seinem Sprung
Der Snowboarder Clemens Millauer war auf gutem Weg ins Finale, schied am Ende aber in einem starken Fahrerfeld aus.

Der erste Österreicher, der bei den Winterspielen in Livigno im Einsatz war, schaffte es knapp nicht ins Finale. Clemens Millauer hatte große Hoffnungen, bei seinen letzten Olympischen Spielen im Big Air ins Finale zu springen. 

Nach den ersten beiden Sprüngen sah es gut aus für den Oberösterreicher. Einen Backside-1800 (fünf Umdrehungen) setzte er ebenso souverän in den italienischen Schnee wie einen Switch-Backside-1620 (viereinhalb Umdrehungen).

Doch die Hohe Qualität im Fahrerfeld erforderte eine weitere Steigerung in der dritten Runde. Den dritten Sprung hatte er schon beinahe geschafft, als er am Ende doch noch stürzte. 

Damit schloss Millauer die Big-Air-Qualifikation als 18. ab und muss beim Finale zusehen. Am Sonntag (19.30 Uhr) starten Anna Gasser und Hanna Karrer im Big Air der Frauen mit der Qualifikation.

Schwerer Trainingssturz

Die Qualifikation gewann der Japaner Hiroto Ogiwara vor Lokalmatador Ian Matteoli und Kira Kimura, ebenfalls aus Japan. 

Starke Konkurrenten wie Markus Kleveland und Red Gerard schienen wie Millauer aus.

Mitfavorit Mark McMorris war im Training auf den Kopf gestürzt und musste vom medizinischen Team abtransportiert werden. Der Kanadier startete in der Big-Air-Qualifikation nicht, gab aber via Social Media Entwarnung. Er rechne mit einem Start im Slopestyle in mehr als einer Woche.

Kommentare