Helm verloren: ÖSV-Star landet beim Abfahrtstraining im Netz

Daniel Hemetsberger verlor beim Sturz seinen Helm.
Daniel Hemetsberger kam im zweiten Training zu Sturz und verlor dabei seinen Helm. Mit blutigem Gesicht konnte er selbst ins Tal fahren.

Überschattet wurde das zweite Abfahrtstraining der Männer in Bormio von einem schweren Sturz von Daniel Hemetsberger. Der Oberösterreicher verlor im oberen Streckenteil die Kontrolle und es passierte, was nicht passieren darf. Der 34-Jährige schlitterte in eine Torstange und verlor dabei seinen Helm. Hemetsberger versuchte noch mit den Händen seinen Kopf zu schützen, dann krachte er mit geöffnetem Airbag ins Fangnetz.

Der Abfahrer war rasch wieder auf den Beinen. Mit zerschundenem und blutigen Gesicht konnte er selbst ins Ziel abfahren. 

Das Tor mit dem Gesicht getroffen

"Ich habe den ganzen Sturz live miterlebt, das war gut", sagte Hemetsberger im Ziel mit einem blauen Auge und einem Cut auf der Nase. "Ich habe das Außentor genau mit dem Gesicht getroffen, ich glaube, da hat es mir den Helm runtergerissen. Mir hat es da richtig den Kopf ins Genick gerissen, das war schon unangenehm bei 130 km/h. Ich hoffe, die Schwellung am Auge geht wieder weg, weil im Moment sehe ich nicht so gut." 

Glück im Unglück: "Ich habe Schmerzen im rechten Bein, aber ich glaube, es ist nichts Gröberes. Gut ist, dass das Kreuzband dort nicht reißen kann, weil ich dort keines mehr drinnen habe."

Hemetsberger konnte sich im Ziel schon wieder über sich selbst ärgern: "Ich habe den gleichen Fehler wie in Kitzbühel gemacht. Zweimal den gleichen Fehler machen, darf nicht passieren."

Drei Italiener voran

Das Training wurde von den Lokalmatadoren dominiert. Mattia Casse fuhr die Bestzeit vor Florian Schieder und Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni. Die Österreicher kamen nicht in die Top Ten.

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Hemetsberger war gezeichnet.

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