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Trainer Oliver Glasner mit Crystal Palace und der FSV Mainz mit Stefan Posch, Philipp Mwene und Nikolas Veratschnig haben am Donnerstag den Aufstieg ins Viertelfinale der Fußball-Conference-League geschafft. Crystal Palace gewann das Achtelfinal-Rückspiel gegen AEK Larnaca nach Verlängerung 2:1. Mainz besiegte Sigma Olmütz nicht zuletzt dank eines Posch-Treffers mit 2:0. In der Europa League setzte sich Freiburg mit 5:1 gegen Genk (mit Torhüter Tobias Lawal) durch.

Crystal Palace war gegen Larnaca zu Hause nur zu einem torlosen Remis gekommen, schaffte auf Zypern aber dank Ismaila Sarr den nötigen Auswärtssieg. Der Senegalese brachte die Mannschaft des Oberösterreichers Glasner in der 13. Minute in Führung und sorgte in der neunten Minute der Verlängerung auch für die Entscheidung. Larnaca hatte durch Enric Saborit per Kopf den Ausgleich (63.) geschafft, zehn Minuten später musste der Spanier aber mit Gelb-Rot vom Platz.

Führungstor von Posch

In Mainz ebnete Posch dem FSV, der mit einem 0:0 aus Olmütz heimgekehrt war, kurz nach der Pause den Weg zum Aufstieg und den erstmaligen Einzug unter die Top acht eines Europacupbewerbs. Der im Jänner vom FC Bologna ausgeliehene Verteidiger verwertete eine Flanke mit einem platzierten Kopfball. Für den Österreicher war es das erste Tor in einem Pflichtspiel für Mainz. Armindo Sieb (82.) besiegelte den Sieg. Mwene spielte so wie Posch durch, Veratschnig wurde in der 73. Minute eingewechselt.

Freiburg erstmals im Viertelfinale

In der Europa League steht der SC Freiburg erstmals in einem Viertelfinale. Genk war mit einem 1:0-Vorsprung angereist, die Breisgauer machten den Rückstand aber früh wett. Matthias Ginter köpfelte die Gastgeber nach einem Freistoß von Vincenzo Grifo via Innenstange in Führung (19.), Igor Matanovic traf aus kurzer Distanz (25.) zum 2:0, nachdem die Heimischen mit ihrem aggressiven Pressing den Ball erobert hatten. Lawal war bei beiden Treffern ohne Chance.

Matte Smets ließ die Belgier mit dem Anschlusstreffer (39.) wieder hoffen, ein Doppelschlag der Freiburger bald nach der Pause sorgte aber für die Vorentscheidung. Ein halbes Eigentor brachte die Elf von Julian Schuster gesamt wieder in Führung. Einen ganz schlechten Rückpass von Smets konnte Lawal nicht erreichen, Grifo musste aus kurzer Distanz nur noch einschieben (53.) und ist mit nun 106 Pflichtspieltreffern Rekordtorjäger des Clubs. Yuito Suzuki erhöhte vier Minuten später auf 4:1, Maximilian Eggestein (79.) machte endgültig alles klar.

Comeback von Lienhart

ÖFB-Teamverteidiger Philipp Lienhart wurde bei Freiburg in der 81. Minute eingewechselt und gab nach zweimonatiger Pause wegen einer Bauchmuskelverletzung sein Comeback. Genks Nikolas Sattlberger kam ab der 83. Minute zum Einsatz.

Pia Hauzenberger war einer der österreichischen Lichtblicke bei der kürzlich zu Ende gegangenen Junioren-WM in Narvik. Die 20-jährige Oberösterreicherin gewann Bronze im Super-G und in der Team-Kombination (zusammen mit Leonie Raich).

Knieverletzung

Nur wenige Tage nach dem größten Erfolg ihrer Karriere folgte für Pia Hauzenberger der große Dämpfer: 

Im Abfahrtstraining für das Europacup-Finale in Saalbach-Hinterglemm kam die 20-Jährige zu Sturz und zog sich im rechten Knie einen Kreuzbandriss zu.

Die 20-jährige Oberösterreicherin wird am Freitag in Graz operiert.

Ist das überhaupt vorstellbar? Ein Biathlonbewerb ohne Simon Eder? Ohne den Mann, der von Hochfilzen bis Ruhpolding, von Östersund bis Pokljuka zum Inventar gehört?

Gefühlt seit Menschengedenken zieht der nimmermüde Pinzgauer im Weltcup seine Kreise und kaum ein Biathlet dürfte im Laufe seiner Karriere mehr Schüsse abgegeben haben als der 43-Jährige – vor allem wird es wenige Sportler geben, die dabei öfter ins Schwarze getroffen haben.

Schlussstrich

Nach dem Rücktritt von Lisa-Theresa Hauser erhält nun der nächste österreichische Meisterschütze Ehrensalven zum Abschied. 

Nach über zwei Jahrzehnten im Weltcup beendet auch Simon Eder an diesem Wochenende beim Weltcupfinale in Oslo seine Karriere. „Ich habe mich in den letzten Tagen dazu entschieden, dass Schluss ist“, erklärte er gegenüber dem KURIER.

Nach der Enttäuschung bei den Olympischen Spielen mit den Plätzen 5 (Big Air) und 9 (Slopestyle) meldete sich Ski-Freestylerin Lara Wolf eindrucksvoll zurück. 

Die Akrobatin auf zwei Brettl'n aus dem Paznauntal landete beim Slopestyle-Weltcup in Tignes auf dem dritten Platz.

Starker 2. Lauf

Nach dem ersten Durchgang war Lara Wolf noch weit zurückgelegen. Der zweite Lauf gelang der Tirolerin aber deutlich besser und sie machte noch einen Riesensprung nach vorne.

Für die Wolf, die am Montag 26 wird, war es der vierte Podestplatz der Karriere, der zweite in dieser Saison.

Raphael Haaser scheint schön langsam in der Abfahrt immer besser in Fahrt zu kommen. Der Tiroler bestreitet in diesem Weltcup-Winter seine erste ganze Saison als Abfahrer, inzwischen stellen sich auch die Erfolgserlebnisse ein.

Frischer Schwung

Erst am vergangenen Wochenende hatte der Riesentorlauf-Weltmeister von Saalbach-Hinterglemm in Courchevel mit dem fünften Rang sein bestes Abfahrts-Ergebnis erreicht. Diesen Schwung nahm Haaser auch zum Weltcupfinale nach Norwegen mit.

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