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> WM-Reform im Härtetest: 48 Teams bringen keinen besseren Fußball
> Erinnerungen an einen gedemütigten Torjäger
> WM-Bilanz des ÖFB-Teams: „Das Turnier kam vier Jahre zu spät“ (Podcast)

Der KURIER begleitet die WM 2026 und hält Sie über alle Entwicklungen aus den USA, Kanada und Mexiko auf dem aktuellen Stand.

Charles Leclerc war am heutigen Donnerstagvormittag der erste Pilot, der mit einem Formel-1-Auto auf dem 5,416 Kilometer langen Stadtkurs in Madrid Runden gedreht hat. Die neue Strecke verläuft rund um das IFEMA-Messezentrum, die Arbeiten am Asphalt und der Boxenanlage sind fertiggestellt.

Möglich war das, weil die Scuderia Ferrari (eingesetzt wurde der aktuelle SF-26) einen „Filmtag“ dafür verwendete, der üblicherweise für Werbezwecke genutzt wird. Das Reglement sieht allerdings vor, dass Pirelli-Demoreifen genutzt werden müssen. Die maximale Fahrdistanz ist auf 200 Kilometer begrenzt.

Der „Madring“ gibt im September (11. bis 13.) offiziell das Formel-1-Debüt. Der Grand Prix von Spanien findet in der Hauptstadt bis einschließlich 2035 statt. Heimspiel haben Carlos Sainz Jr. im Williams und Fernando Alonso im Aston Martin.

Tadej Pogacar. Wer sonst? Der Slowene bewies auf der 6. Etappe der Tour de France als Solist einmal mehr seine Extra-Klasse. Der 27-Jährige benötigte 43:12 Minuten, um vom Fuß des Berges bis auf die Passhöhe des Tourmalet zu fahren, 2:20 Minuten schneller als der bisherige Rekord aus dem Jahr 2023. Das sind Welten.

Am Ende gewann der Sieger der Tour 2020, 2021, 2024 und 2025 die erste richtig schwere Bergetappe von Pau nach Gavarnie-Gedre, auf der 4.100 Höhenmeter zu bewältigen waren, unter anderem der Anstieg auf den legendären Tourmalet. Damit schlüpfte Pogacar in das Gelbe Trikot und in die Rolle des absoluten Sieganwärters. Der Däne Jonas Vingegaard ist wieder einmal der zweitbeste Fahrer im Feld. Der 29-Jährige wurde mit 2:38 Minuten Rückstand Zweiter der Etappe und liegt auch in der Gesamtwertung auf Rang zwei hinter dem überragenden Pogacar.

Aus der Qualifikation hatte sich die erst 16-jährige Anna Pircher bis ins Viertelfinale des Juniorinnenbewerbes von Wimbledon gespielt  - und das bei ihrem Grand-Slam-Debüt. Dort war aber die Chinesin Xinran Sun eine Nummer zu groß, Pircher unterlag der Weltranglisten-Ersten 0:6, 3:6. 

Dennoch hat der Schützling von Daniel Huber ein Versprechen für Österreichs Zukunft abgegeben, Xinran Sun, die am 23. Juli erst 16 wird, gilt als das größte Talent im Tennis-Zirkus und kommende Grand-Slam-Siegerin. Pircher hat aber, wie schon so oft in ihrer Karriere, wesentlich ältere Spielerinnen geschlagen. 

Auch Kraus und Grabher in Kitzbühel dabei

Am Abend kam auch im Doppel das Aus. Pircher verlor mit der Japanerin Yoshida gegen Wobker/Zoldakova (GER/CZE) 1:6, 1:6. Jetzt geht es direkt weiter nach Kitzbühel, wo ab Sonntag das neue WTA125-Turnier über die Bühne geht. Die Tirolerin erhält große Konkurrenz aus dem eigenen Land: Sinja Kraus, Julia Grabher, Ekaterina Perelygina sowie Arabella Koller werden beim Generali Open Ladies Kitzbühel ebenso am Start sein. Für Pircher, die im Vorjahr schon beim gut besetzten ITF-Turnier in Wien bis ins Halbfinale vorstieß, wird es die Premiere auf der WTA-Tour. 

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