Siegesserie in Wimbledon: Eine 16-Jährige ist Österreichs nächste große Hoffnung
Anna Pircher sagt für Kitzbühel ab
Einen besseren Einstand bei einem Grand-Slam-Turnier könnte man sich gar nicht vorstellen. Die erst 16-jährige Anna Pircher steht in Wimbledon nach einem 6:7-6:1-6:1-Erfolg über die Britin Daniella Britton bereits im Viertelfinale der Juniorinnen-Konkurrenz. Und das aus der Qualifikation heraus.
Eines ist besonders beachtlich: Die Tirolerin musste dabei zum fünften Mal über die volle Distanz gehen und drehte in allen ihren drei Hauptbewerbspartien nach einem Satzrückstand noch den Spieß um. Am Donnerstag trifft Pircher auf die topgesetzte Chinesin Xinran Sun. „Dass ich bei meinem ersten Junior-Grand-Slam so weit komme, hätte ich mir nicht gedacht. Ich bin sehr stolz auf meine Leistungen hier“, sagte Pircher, die schon als Kind zahlreiche Altersrekorde aufgestellt hatte.
Bereits im Vorjahr zeigte die hochtalentierte ÖTV-Spielerin bei den Profis auf, als sie in Wien-La Ville erst im Halbfinale gestoppt wurde. Die Tirolerin ist ein ganz großes Versprechen für die Zukunft und wird ab Sonntag beim neuen WTA-Turnier in Kitzbühel zu bewundern sein.
In einem Gespräch mit dem KURIER sagte vor rund zwei Jahren Lilli Taggers Mutter Sabine: „Wir sind froh, dass es auch Anna Pircher gibt. So fällt etwas Druck für Lilli ab, weil auch von ihr erwartet viel wird.“ Pircher war damals 14.
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