Jungstar Schwärzler im Vorwärtsgang: Bemerkenswertes Ranking, neuer Trainer
Im Liveranking Top 150: Joel Schwärzler
In Kitzbühel hatte Joel Schwärzler nach seinem glatten Aus gegen Jurij Rodionov noch mit seiner miserablen Leistung gehadert, nun geht es doch aufwärts. Der Vorarlberger gewann nach einem 7:6-6:2-Finalsieg über den Italiener Andrea Guerrieri das Challenger im polnischen Grodzisk Mazowicki nahe Warschau. Sein dritter Titel auf dieser Ebene wird auch ein Karriere-High bringen.
Schwärzler, der im Jänner erst 20 wurde, stieß damit im Liveranking auf Rang 150 vor. Auch wenn dies eine Region ist, die Österreichs Herren-Tennis nicht zwingend auf neue Hemisphären erhebt, ist eines doch beachtlich: Nur zwei Spieler sind im Liveranking (am Montag gibt es aufgrund des laufenden Turniers in Montreal kein aktuelles ATP-Ranking) besser platziert, die jünger sind als Schwärzler:
Der Spanier Rafael Jodar, in Montreal noch im Bewerb, ist die Nummer 13, der Brasilianer Joao Fonseca die Nummer 26. Beide sind 19. Die anderen 20-Jährigen, die vor ihm liegen, sind älter als Schwärzler - wenn auch nur wenige Wochen (wie der Spanier Martin Landaluce oder US-Mann Learner Tien).
Nach seinem dritten Challenger-Titel geht es nun für Schwärzler in Brownsburg (USA) weiter. Großes Ziel ist die Qualifikation für die US Open, wo am 30. August der Hauptbewerb startet (Puls 4 überträgt).
Hipfl: „Im Guten getrennt“
Mittlerweile wird Joel Schwärzler von seinem Bruder Julian Schwärzler trainiert, der eine Tennis-Akademie betreibt. Im Vorjahr war Joel Schwärzler die Nummer eins der Junioren-Weltrangliste, ein Umfeldwechsel nach Spanien wurde zum Flop, danach war es unter Trainer Markus Hipfl zunächst aufwärts gegangen. „Wir haben uns nach Kitzbühel im Guten getrennt“, sagt der ehemalige Davis-Cup-Spieler Hipfl.
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