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Der GAK schraubt an der Kaderplanung, ein Zittern wie in der abgelaufenen Liga-Saison wollen sich die Grazer künftig ersparen. Bei der Präsentation der neuen Heim- und Auswärtsdressen im Schubertkino in der Altstadt am Mittwochabend wollte Ferdinand Feldhofer noch kein endgültiges Saisonziel definieren. Der Cheftrainer des GAK freute sich lieber über die jüngsten Neuzugänge: „Wir haben Spieler drin mit Winner-Mentalität, die auch schon Titel gewonnen haben.“

Sieben neue Spieler holten die Grazer im bisherigen Transferfenster. So kam Außenverteidiger Tim Trummer aus Salzburg, aus den Niederlanden Stürmer Anthony Smits oder der Franko-Marokkaner Ismael Guerti für das offensive Mittelfeld. Mit Peter Michorl und Torhüter Cican Stankovic sind auch zwei in der Liga wohlbekannte Namen neu dabei. GAK-Sportdirektor Tino Wawra hat sein Programm aber noch nicht abgeschlossen. „Wir sind mitten im Prozess der Kaderplanung, suchen eine gute Mischung zwischen Kontinuität und neuem frischen Wind“, sagte er.

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Im Mai feierte Stefan Hierländer im letzten Bundesliga-Spiel einen Abschied, der einem Märchen glich: Mit einem Freistoßtor beim 2:0 gegen Rapid in letzter Minute beendete der 35-Jährige seine erfolgreiche Karriere bei Sturm. Schöner kann man sich nicht verabschieden. 

Doch es war nur ein Abschied vom aktiven Fußball, nicht vom Vizemeister, der nach zehn erfolgreichen Jahren mittlerweile seine Heimat geworden ist. Denn der langjährige Kapitän, der lange anklingen ließ, dass er seine Fußballschuhe weiterhin schnürt, hängt diese zwar jetzt doch an den Nagel, bleibt aber Sturm treu.

 Der Kärntner lehnt Angebote vom TSV Hartberg und dem FC Blau-Weiß Linz ab und wird Betreuer im Zweierteam der Grazer. „Ich habe gemerkt, dass ich gewisse Rollen nicht mehr erfüllen kann“, sagte Hierländer der Krone. Außerdem wird ihm die Möglichkeit gegeben, sich in der Geschäftsführung beratend einzubauen, auch in puncto Kaderplanung. Ein Comeback im Unterhaus schließt Hierländer nicht aus. 

Wlodarczyk traf erneut

In einem Testspiel gab es am Mittwoch einen 4:1-Sieg gegen Kalsdorf. Sturms Treffer erzielten Wlodarczyk, Mitchell, Lazarre und Camara.

Der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladislaw Heraskewytsch hat die Aufhebung der Sanktionen des IOC gegen russische Sportlerinnen und Sportler als „Wahnsinn“ und „Schande“ bezeichnet. „Mir war klar, dass es irgendwann passieren wird. Aber ich hätte niemals gedacht, dass diese Entscheidung so schnell getroffen wird“, sagte der 27 Jahre alte Wintersportler dem Medienunternehmen Münchner Merkur/TZ.

Das Internationale Olympische Komitee hatte am Dienstag mitgeteilt, die Sanktionen gegen russische Athletinnen und Athleten vorläufig aufzuheben. „Es gab in den vergangenen Tagen zahlreiche Raketenangriffe auf Kiew, erneut wurden Menschen getötet. Die Situation aktuell ist eigentlich so schlimm wie nie zuvor. Und genau in dem Zeitraum macht das IOC diese Entscheidung publik“, sagte Heraskewytsch, der sich angeblich momentan in der ukrainischen Hauptstadt aufhält. Heraskewytsch hofft nun, dass „die nationalen Sportverbände die richtige Entscheidung treffen und Russland nicht die Tür öffnen“.

Sie ist reif für einen großen Wurf: Die Ukrainerin Marta Kostyuk zeigte schon jüngst bei den French Open mit dem Halbfinaleinzug auf, nun erreichte die 24-Jährige auch in Wimbledon die Runde der letzten 4. Kostyuk, die Verwandte in Österreich hat, schlug im Viertelfinale die Italienerin Jasmine Paolini klar 6:3, 6:2 und trifft am Donnerstag auf die Tschechin Linda Noskova, die die belgische Überraschungsdame  Elise Mertens mit 6:3, 7:5 schlug.

Für die 21-jährige Noskova ist es das erste Grand-Slam-Halbfinale. Im anderen Spiel der Vorschlussrunde stehen sich am Donnerstag US-Star Coco Gauff und die Tschechin Karolina Muchova gegenüber.

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