Vienna City Marathon

Sport-News

Die österreichischen Schwimmer haben heute Abend frei. Vorgesehen war das nicht. Zum Auftakt der Beckenbewerbe in Paris gelang keinem OSV-Athleten der Aufstieg aus den Vorläufen. 

Am knappsten verfehlte Luka Mladenovic den Platz in der Finalsession. Der dreifache U23-Europameister belegte über 100 Meter Brust in 1:00,28 Minuten Rang 21, lediglich 15 Hundertstelsekunden fehlten auf das Semifinale. Bei der vergangenen EM hätte diese Zeit noch gereicht. „Ich bin überrascht“, sagte der 22-Jährige. Er sei „volle Kanne“ geschwommen, über diese Distanz am Vormittag allerdings meist langsamer. Den Kopf wollte Mladenovic deshalb nicht „in den Sand stecken“. Am Mittwoch folgen die 200 Meter Brust, am Freitag die 50.

Bei Simon Bucher war der Rückstand größer, die Selbstkritik noch deutlicher. Der EM-Zweite von Belgrad kam über 50 Meter Schmetterling in 23,72 Sekunden nicht über Rang 34 hinaus. „Das war zu hektisch und nichts Gescheites“, sagte der Tiroler im Anschluss. 

Lukas Edl war in 23,56 Sekunden als 28. bester Österreicher, schied jedoch ebenfalls im Vorlauf aus.

Es ist nur eine kleine Chance, aber diese will Vizemeister Sturm gegen Fenerbahce unbedingt nutzen. Mit einer 0:2-Hypothek aus dem Hinspiel in Istanbul gehen die Steirer am Dienstag (20.30 Uhr/live ORF 1) in Graz-Liebenau ins Retourmatch der 3. Qualifikationsrunde gegen die Millionentruppe aus der Türkei. 

Der Heimvorteil soll die Schwarz-Weißen zu einer Überraschung und damit ins Play-off zur Champions League tragen, die Europa-League-Ligaphase ist jedenfalls schon fix.

„Wenn wir ein Tor machen, egal ob in der 1. oder 85. Minute, ist alles möglich, dann brennt die Hütte“, sagte der 21-jährige Mainz-Leihstürmer Nelson Weiper, nachdem er sein Team am Samstag in der Liga in Hartberg als „Joker“ per Doppelpack zum 2:0-Erfolg geschossen hatte. 

In den vergangenen Wochen lief es bei Sebastian Ofner weniger rund: Der Erstrundenniederlage beim Generali Open in Kitzbühel gegen den Slowaken Alex Molcan folgte ein Aus in der 1. Quali-Runde in Montreal gegen den Briten Jacob Fearnley. Nun gab es doch einen Grund, das Glas zu erheben. 

Marc O'Polo Rosenheim feierte am Sonntag den ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte. Ein 3:3 in Mannheim reichte, um den Titelverteidiger Bredeney hinter sich zu lassen. Über die gesamte Spielzeit hinweg musste die Mannschaft aus Bayern lediglich einen einzigen weiteren Punkt abgeben. 

Mittendrin in der Meistermannschaft war unter vielen Toplegionären auch der Steirer Ofner, der sich damit über den Meistertitel in der besten Tennis-Liga der Welt freuen darf. Der 30-Jährige trug  als langjähriger Leistungsträger mit seiner internationalen Erfahrung zum historischen Erfolg der Mannschaft bei. Beim letzten Spiel war Ofner freilich nicht dabei - er bereitet sich in Übersee auf die US-Open-Qualifikation vor, 

Wann Carlos Alcaraz zurückkommt, ist noch unsicher. Ein Antreten bei den US Open, wo am 30. August der Hauptbewerb startet, ist mehr als nur unsicher, für das Masters-Turnier in Cincinnati nächste Woche hat der Spanier bereits abgesagt. Nun bangt auch sein großer Konkurrent der vergangenen Jahre nun um eine Teilnahme im Big Apple. 

Jannik Sinner fehlt nicht nur derzeit in Montreal, sondern sagte aufgrund von massiven Knieproblemen auch für Cincinnati ab, wo das zweite große Vorbereitungsturnier für die US Open über die Bühne geht.  Der Italiener hat das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres, das er 2024 gewinnen konnte, aber noch im Programm.

Mit Fortschreiten der Zeit sieht es aber nicht zwingend besser aus. „Obwohl ich mit meinem Ärzteteam intensiv daran arbeite, muss ich akzeptieren, dass ich noch nicht bereit bin, an Wettkämpfen teilzunehmen“, zeigte sich der Weltranglisten-Erste zuletzt frustriert. Sogar im Umfeld zweifeln einige, dass sich eine Teilnahme noch ausgeht. 

Von Lukas Bergmann

Der Kremser SC hatte eine turbulente Vorbereitung. Nachdem der Verein eigentlich mit Philipp Zulechner in die neue Saison gehen wollte, schnappte sich der Zweitligist ASK Voitsberg seine Dienste. Auf der Suche wurden die Kremser bei Stefan Maierhofer fündig. Für den Major ist es die erste Cheftrainerstation. Nach einem Punkt aus zwei Ligaspielen wartet der Ex-Teamspieler noch auf den ersten Sieg. Dem KURIER beantwortete er fünf Fragen über...

 

… seinen Start in Krems
Philipp Zulechner hat die Möglichkeit bekommen und wollte diese wahrnehmen. Der Kremser Sportverein hat ihm dann nichts in die Wege gelegt. Der Verein hat mich kontaktiert, weil wir schon mal zusammengearbeitet haben. Ich habe jetzt keine Transfers tätigen können und die ganze Vorbereitung war ein Sprung ins kalte Wasser, aber ich bin happy mit dem Kader und mit dem, was die Mannschaft bis jetzt gezeigt hat. 

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