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Neo-Österreicherin Anastasia Potapowa hat bei den Tennis-Australian-Open für erfreuliche sportliche Auftakt-Schlagzeilen in Rot-Weiß-Rot gesorgt. Nach schier aussichtslosem Rückstand besiegte die 24-Jährige in der ersten Runde von Melbourne die Niederländerin Suzan Lamens in drei Sätzen und trifft nun auf die frühere britische US-Open-Siegerin Emma Raducanu. Allerdings ließ Potapowa mit Aussagen zu ihrer Einbürgerung aufhorchen. Zudem kündigte sie ihr Linz-Antreten an.

Anfang Dezember hatte die gebürtige Russin kundgemacht, dass sie künftig für Österreich spielen werde und ihre Stellungnahme auf Instagram mit folgendem Satz eingeleitet: "Österreich ist ein Land, das ich liebe, das unglaublich gastfreundlich ist und wo ich mich total zu Hause fühle." Der exakt gleiche Wortlaut war davor schon bei ihrer früheren Landsfrau Daria Kasatkina zu lesen, als diese im vergangenen März ihre neue Staatsbürgerschaft in Australien verkündet hatte.

Der gleiche Wortwahl wie Kasatkina

Kasatkina meinte zuletzt wegen der gleichen Wortwahl Potapowas auf der Online-Plattform X: "Nein, wir werden nicht von derselben Agentur betreut." Potapowa wiederum sagte nach ihrem erfolgreichen Melbourne-Einstand, dass die Übereinstimmung einen einfachen Grund habe: "Ich finde daran nichts falsch, weil man es einfach in keiner besseren Art sagen kann." Vorgefertigte Worthülsen seien es nach ihrer Aussage nicht gewesen: "Das sind die perfekten Worte. Mein Team und ich haben diese Beschreibung gemocht, also haben wir sie so gewählt."

Pikanterweise bestritt Potapova am 4. Jänner in Brisbane ihr Debüt für den österreichischen Verband mit einem Dreisatzsieg gegen Kasatkina. "Wir sind auch gute Freundinnen und reden viel miteinander", gab Potapowa nach ihrem erfolgreichen Melbourne-Einstieg an, und auf Nachfrage: "Über diesen Post haben wir aber nicht gesprochen, so ein Post kümmert doch niemanden. Daher gibt es nichts darüber zu sagen. Ich denke, Medien, die mich nicht wollen, haben das nur aufgeblasen."

Die New England Patriots stehen erstmals seit dem letzten Super-Bowl-Sieg mit Tom Brady als Quarterback wieder in einem Conference-Finale der National Football League (NFL). Das Team aus dem Großraum Boston bezwang am Sonntag die Houston Texans 28:16 und hat erstmals seit sieben Jahren wieder die Chance auf die NFL-Final-Teilnahme. Deutlich härter mussten die Los Angeles Rams um den Aufstieg kämpfen, sie setzten sich bei den Chicago Bears erst nach Verlängerung 20:17 durch.

Beide Partien gingen aufgrund von Regen und Schneefall bei widrigen Bedingungen über die Bühne. Halbfinal-Gegner der Rams, die zuletzt 2021 beim Super-Bowl-Triumph im eigenen Stadion im wichtigsten NFL-Spiel des Jahres dabei waren, sind die Seattle Seahawks. Die Patriots bekommen es ebenfalls am kommenden Sonntag auswärts mit den Denver Broncos zu tun. Das Endspiel folgt am 8. Februar (Ortszeit) im Stadion der San Francisco 49ers.

Erinnerungen an Brady-Zeiten werden wach

"Ich bin stolz auf die Jungs. Wir haben uns gegen die Witterung gestemmt", sagte Quarterback Drake Maye, der als ein Nachfolger Bradys die so lange von Erfolgen verwöhnten Patriots in seiner zweiten NFL-Saison wieder zu einem Titelkandidaten gemacht hat. Unter Brady war das Team von 2002 bis 2019 neunmal in der Super Bowl gestanden und hatte diese sechsmal gewonnen. Seit dem Sieg gegen die Rams in Super Bowl LIII aber waren die Patriots unter den Quarterbacks Cam Newton und Mac Jones maximal bis in die erste Runde der Play-offs gekommen oder hatten sie komplett verpasst.

Viel war erwartet worden vom Finale zwischen Gastgeber Marokko und dem Senegal. Der Showdown in Rabat entwickelte sich aber etwas zur Farce. 

97. Minuten war das Finale zwischen Gastgeber Marokko und dem Senegal vor allem in den ersten 45 Minuten eine bestenfalls mittelprächtige Partie, danach absolut gar keine Werbung mehr für den Fußball. Da gab es nach VAR-Check Elfer, nachdem Marokkos Real-Stürmerstar Brahim Diaz von Diouf im Strafraum an der Schulter zurückgehalten wurde. 

Die Senegalesen protestierten heftig und traten kurzfristig sogar ab.  Fast eine Viertelstunde später wurde der Elfer ausgeführt, Diaz scheiterte leichtsinnig an Goalie Mendy. Das rächte sich: Senegal siegte letztlich durch ein Tor von Pape Gueye in der vierten Minute der Nachspielzeit. Marokkos El Aynaoui traf noch die Latte. 

Nach dem EM-Titel der Männer fahren nun auch die Frauen mit Medaillen im Gepäck nach Hause. Nach einem 3:2-Erfolg über Spanien sicherte sich das Team von Trainer Christian Hoffmann Bronze bei der Hallenhockey-Europameisterschaft in Prag.

Dabei war es im Spiel um Bronze bis zur letzten Minute, fast Sekunde, spannend. 2:2 war es gestanden, ehe Laura Kern vom AHTC noch den Sieg sicherte (40.). Nur kurz herrschte Unsicherheit, als man vermutet hatte, dass die Schiedsrichterin statt Tor Siebenmeter gibt – als Ersteres der Fall war, konnte gejubelt werden. Die weiteren beiden Treffer erzielte WAC-Spielerin Johanna Buchleitner (3. und 18. Minute).

"Unglaublich cool"

"Wir sind richtig, richtig stolz und erleichtert, dass wir jetzt da die Bronzemedaille holen konnten. Wir sind am Ende geduldig geblieben. Es ist einfach unglaublich cool", sagt Kapitänin Johanna Czech.

Rapid hat vor dem ersten Pflichtspiel im Cup-Viertelfinale gegen Ried (31. Jänner) noch viel Arbeit zu erledigen. Nach dem 1:0-Erfolg im Trainingslager in Benidorm gegen Ferencvaros setzte es am Sonntag im Test gegen Györ eine 0:2-Niederlage. 

Die Mannschaft von Johannes Hoff Thorup kam im Trainingszentrum im Wiener Prater im gesamten Spiel gegen den ungarischen Tabellenführer nur zu wenigen Torchancen. Raux-Yao hatte nach einem Querpass mit einem Eigentor das 0:1 (42.) verursacht, in der Schlussminute traf  Boldor nach einem Eckball zum 0:2-Endstand. 

Trainer Hoff Torup sagte nach dem Spiel: "Ich war mit den ersten 30 Minuten zufrieden. Insgesamt müssen wir uns beim Herausspielen von Chancen verbessern."  

Am Samstag testet Rapid gegen Vienna und gegen Mura (SLO).

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