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Marco Bezzecchi fuhr am Sonntag beim Auftakt-Wochenende der Motorrad-WM in der MotoGP einen Sieg für Aprilia ein. Der Italiener, der am Vortag zu Sturz gekommen war, setzte sich in Buriram in Thailand vor KTM-Sprintsieger Pedro Acosta und dessen spanischem Landsmann Raul Fernandez (Aprilia) durch. Titelverteidiger Marc Marquez schied in Runde 21 mit Reifenschaden am Hinterrad aus, sein Bruder Alex Marquez (beide Ducati) stürzte kurz darauf. 

In der WM führt Acosta

Zumindest zum Saisonauftakt stahl Aprilia den in der vergangenen Saison so dominanten Ducatis die Show. Auf dem Circuit von Buriram landeten alle vier Aprilia-Fahrer unter den ersten fünf. 88 MotoGP-Rennen in Folge hatte ein Ducati-Pilot auf dem Podest gestanden, diesmal reichte es gerade mal zu Platz sechs (Fabio Di Giannantonio). 

Bezzecchi, der die letzten beiden Rennen der vergangenen Saison gewonnen hatte, als Marc Marquez bereits als Weltmeister feststand und verletzungshalber fehlte, verlängerte seine Siegesserie auf drei Erfolge. „Gestern hat ein kleiner Fehler eine große Konsequenz gehabt, heute haben wir gut gearbeitet, es war wichtig, zurückzuschlagen“, meinte der Italiener, der erklärte, dass es einen guten Start gebraucht habe, den er aus der Pole Position heraus auch hinlegte. 

War das schon der Meistertitel? Die Bayern mit Konrad Laimer auf der linken Flanke gewannen in Dortmund (mit Marcel Sabitzer im zentralen Mittelfeld) das große Prestige-Duell mit 3:2, Harry Kane und Joshua Kimmich sei Dank. Die Münchener haben einen komfortablen Vorsprung von elf Zählern auf Verfolger Dortmund. Nur noch Bayern kann den Titel der Bayern verhindern.

Die Bayern kontrollierten zunächst das Geschehen mit viel Ballbesitz und vielen gewonnen Zweikämpfen.  Dortmund verteidigte gut, weil es verteidigen musste.

Schlotterbeck hatte nach einem brutalen Foul an Stanisic Glück, dass er nur die Gelbe Karte sah. Das Vergehen war ein glatter Ausschluss. Schlotterbeck, der beinahe nicht mehr auf dem Platz stehen durfte, köpfelte nach einem Freistoß das 1:0 für Dortmund (26.). Ein Tor aus dem Nichts, das den Spielfluss der Bayern unterbrach.

Im September prophezeite Peter Pacult, dass Rapid bis März, bis zur Punkteteilung, kaum von der Spitze zu verdrängen sein werde. Eine Meinung, die viele mit Rapids letztem Meistermacher (2008) teilten. Fünf Monate und zwei Trainerwechsel später steht der rekordverdächtig lange titellose Rekordmeister als Ligasechster unter Zugzwang und ob seiner ungelösten Fan-Probleme unter besonderer Beobachtung.

Beim Treffen der Langstreckenflieger in Bad Mitterndorf setzte Domen Prevc als Letzter zur Landung an. Der Slowene gewann das Skifliegen am Kulm vor Stephan Embacher und Jonas Schuster.

"Das waren heute coole Sprünge von mir", so Embacher. "Ich muss den Hut vor Domen ziehen. Es ist sich wieder nicht ausgegangen, aber es wird schon irgendwann einmal der Fall sein."

Die Entscheidung war letztlich hauchdünn, Embacher, Erster nach dem ersten Durchgang, fehlten nur 1,1 Punkte zum Sieg. Freuen durfte sich der junge Jonas Schuster. Mit tollen Flügen bescherte er sich sein erstes Podium mit Rang drei. "Ich habe die Gänsehaut. Ich habe mein Ding durchgezogen, ich freue mich wahnsinnig", so Schuster.

Daniel Tschofenig gelang im finalen Durchgang der Sprung auf Rang vier vor Maximilian Ortner. Stefan Kraft landete auf Rang 16.

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