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Österreichs Eishockey-Nationalteam hinterließ im ersten Test im Rahmen der WM-Vorbereitung einen starken Eindruck. Gegen Lettland feierte die Mannschaft von Roger Bader in einem intensiven Match einen beachtlichen 4:3-Erfolg.

Das Testspiel war bereits ein Vorgeschmack auf die WM-Endrunde in der Schweiz: 8.642 Fans verfolgten das Match in der Arena von Riga.

Frühe 3:0-Führung

Die Österreicher erwischten einen perfekten Start: Rebernig brachte das Team im ersten Drittel in Führung. Im zweiten Abschnitt erhöhten Nissner und Erne dann sogar auf 3:0.

Mit einem Zwischenspurt glichen die Letten noch im zweiten Drittel aus. Doch das österreichische Team schlug zurück: Thaler fixierte noch im zweiten Abschnitt mit einem Power-Play-Tor den 4:3-Sieg.

Bereits am Donnerstag treffen die beiden Teams in Riga erneut aufeinander.

Österreich trifft bei der WM auf Großbritannien, Ungarn, Lettland, die Schweiz, Deutschland, Finnland und Olympiasieger USA.

Für die österreichischen Handballerinnen ist die EM-Teilnahme 2026 in Griffweite gerückt. Mit dem Kantersieg gegen Israel (38:23) fuhr das Nationalteam den Pflichtsieg ein und bleibt damit auf Kurs Richtung Endrunde.

Das Duell war von Beginn an eine einseitige Angelegenheit. Gerade in der Anfangsphase überrollten die Österreicherinnen die völlig überforderten Handballerinnen aus Israel und lagen schnell mit 10:2 voran. 

Danach schaltete das Team von Monique Tijsterman einen Gang zurück, die Pausenführung war mit 17:9 aber immer noch sehr komfortabel.

Duell mit Griechenland

Mit dem souveränen Auswärtserfolg behauptete das österreichische Nationalteam in der Gruppe den zweiten Tabellenplatz hinter Spanien. Aus den insgesamt sechs Qualigruppen qualifizieren sich die jeweiligen Top 2 sowie die vier besten Gruppendritten für die Endrunde. 

Das sollten sich die Österreicherinnen im Normalfall nicht mehr nehmen lassen. Am Sonntag wartet noch das abschließende Heimspiel gegen Griechenland.

Das EM-Turnier findet heuer vom 3. bis 20. Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei statt.

Kommt es am Freitag zu einem Traum-Viertelfinale. Zumindest ist es möglich. Denn nach Lilli Tagger gewann auch Anastasia Potapowa am Mittwoch ihr Auftakt-Match. 

Die gebürtige Russin feierte in ihren ersten Heimspiel als Österreicherin gleich einen Sieg. Die 25-Jährige schlug die Chinesin Zhang Shuai relativ problemlos mit 6:4 und 6:4. "Es war eines der Spiele, in denen ich am meisten nervös war. Ich habe Druck gespürt, aber in einer positiven Art und Weise." Nachsatz: "Ich fühle mich hier zuhause."

Auch im Donnerstag-Abendspiel gegen die deutsche Qualifikantin Tamara Korpatsch (gegen 20 Uhr) ist sie Favoritin. 

Österreichs ehemalige Weltklassespielerin Barbara Schett sagte bereits vor Lilli Taggers 6:4-7:6-Sieg über die ehemalige Nummer zwei Paula Badosa: „Seit meinem Karriere-Ende habe ich in Österreich noch keine Spielerin mit einem derartigen Potenzial gesehen.“

Dass Lilli Tagger mit dem Auftaktsieg beim WTA-500-Turnier als erste Österreicherin seit 2013 ein Match im Linzer Hauptbewerb  gewinnen konnte, ist nur das Tüpfelchen auf dem i. Zum dritten Mal in Folge bedankte sich die erst 18-Jährige bei einem großen Turnier (Indian Wells, Miami und nun Linz) mit einem Auftaktsieg. Und mit einem Erfolg am Donnerstag (16 Uhr, es gibt noch Tickets) gegen die Russin Ljudmila Samsonowa (WTA-21.), die zuletzt weniger gut in Form war, stürmt die Osttirolerin nicht nur in die Top 100, sondern steht fix im Hauptbewerb der French Open, wo sie im Vorjahr den Juniorentitel holen konnte. 

„Spiele gegen Deutschland sind immer besondere Duelle und haben einen ganz speziellen Charakter“, weiß Sarah Puntigam. Die ÖFB-Teamkapitänin fiebert den beiden WM-Qualifikationsspielen gegen die DFB-Elf bereits entgegen. 

Am 14. April (18.15 Uhr) wartet zunächst das Auswärtsspiel in Nürnberg, ehe es am 18. April (18 Uhr/beide live ORF 1) zu Hause in Ried weitergeht.

Öffentliches Training

Mit dem Auftakttraining am ÖFB-Campus hat das österreichische Frauen-Nationalteam am Mittwoch die Vorbereitung eingeläutet. „Im Fußball ist immer alles möglich“, zeigt sich Puntigam optimistisch. „Wir werden die Tage nutzen, um uns bestmöglich vorzubereiten und leidenschaftliche Spiele abzuliefern.“

Bereits die erste Trainingseinheit wurde öffentlich abgehalten und bot Fans sowie Medien einen Einblick in die Arbeit des Teams.

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