Am ersten Sommertag mit über 30 Grad Hitze im Stadion hält Rapid die Chancen auf einen Europacup-Herbst (und die damit verbundenen Millionen) am Leben. Völlig verdient wird Ried mit 3:0 besiegt und damit das Play-off um den internationalen Startplatz mit 4:2 gewonnen.
Im 50. und letzten Saisonspiel der Hütteldorfer gab es ein simples, offensiv gehaltenes 4-2-3-1. In der Viererkette mit Rückkehrer Cvetkovic und links außen Schöller.
Damit hatte Ried offenbar nicht gerechnet und große Probleme, in die üblichen Schnittbälle und die dadurch sonst folgenden Standardsituationen zu kommen.
Rapid war von Anfang an klar überlegen, ballsicher und – anders als in Ried – auch in den Zweikämpfen präsent.
Aus 20 Metern schoss Bolla, der vergangene Woche wegen eines Virus sogar krankenhäuslich behandelt hatte werden müssen, einen Freistoß in die Mauer (10.). Nach einem Solo von Tilio, der als Zehner gute Akzente hatte, schoss Wurmbrand knapp drüber (18.).
Seltenes Corner-Tor
Immer wieder ging es über Dahl und Wurmbrand an den Flanken in den Strafraum, Eckbälle waren die logische Folge. Einen Bolla-Corner köpfelte Jakob Schöller zum verdienten 1:0 ein (26.).