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Es geht doch nichts über eine gute Einstimmung. Und diese sollte nicht nur auf dem Tenniscourt passieren. Dort trifft das "KURIER Austria Davis Cup Team" am Freitag (6 Uhr MEZ, ORF 1) und Samstag (5 Uhr MEZ, ORF Sport Plus) in Tokio auf Japan. Wenn man schon dort ist, kann man sich auch mit der Kultur des Landes beschäftigen. 

Vorneweg: Es gab keine Verletzte. Denn Jurij Rodionov, Lukas Neumayer, Sebastian Ofner, Lucas Miedler und Alex Erler ergriffen die Schwerter. Kling eigentlich Besorgnis erregend genug. Das kann auch in die Hose (oder die Hakamas) gehen. 

Die Männer um Kapitän Jürgen Melzer absolvierten einen Samurai-Kurs und erlernten dabei das richtige Tragen des traditionellen Kimonos und Hakamas (Hosenrock), respektvolle Umgangsformen wie das Verbeugen und das Schwingen mit dem Katana (japanisches Langschwert), ehe es an teaminterne Kampfhandlungen ging. Natürlich stand wie immer der Spaß im Vordergrund. 

Marco Schwarz wird bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand/Cortina nicht auf die Stelvio-Piste zurückkehren. Der Kärntner ist bei den Abfahrtstrainings in Bormio nicht dabei und bereitet sich stattdessen in der Heimat gezielt auf das Saisonhighlight vor. Die Anreise nach Italien ist erst für den 7. Februar vorgesehen. Weil Schwarz zwei Jahre kein Abfahrtsrennen bestritten hat, darf er bei Olympia in der Abfahrt auch nicht starten. 

Seinen ersten Olympia-Auftritt hat Schwarz am 9. Februar in der Teamkombination. Danach zählt der Allrounder im Super-G und im Riesentorlauf, in dem er bereits Weltcupsiege feiern konnte, zum erweiterten Favoritenkreis. Zum Abschluss der Spiele ist auch ein Start im Slalom eingeplant.

Schlechte Erinnerungen an die Stelvio

Auf der Stelvio war Schwarz im Dezember 2023 bei seinem ersten Rennen auf der anspruchsvollen Abfahrt schwer gestürzt und hatte sich einen Kreuzbandriss zugezogen. In der laufenden Olympia-Saison gelang ihm jedoch die Rückkehr in die Weltspitze.

Unabhängig vom Verzicht von Schwarz ist Österreichs Abfahrts-Team fixiert. Raphael Haaser komplettiert das Quartett und reist wie Vincent Kriechmayr am Mittwoch an. Bereits am Dienstag beziehen Stefan Babinsky, Daniel Hemetsberger sowie Ersatzmann Lukas Feurstein ihr Quartier im Hotel Derby. Das erste Abfahrtstraining ist für Mittwoch angesetzt.

Dass die Europa-League-Saison vorbei sein wird, damit war zu rechnen. Aber nun verabschiedet sich Sturm nach dem 1:3 in Altach auch vom Cup. Und das mit einer Leistung, die man durchaus sogar als Arbeitsverweigerung sehen darf.  

Der Sieg der Altacher sei "hochverdient" gewesen, gestand Coach Fabio Ingolitsch. "Ich glaube nicht, dass jeder bei uns begriffen hat, worum es hier geht", sagte der Trainer im ORF-Interview und meinte außerdem: "Wir müssen ganz viel, wenn nicht alles hinterfragen und ganz klar herausfinden, welche Spieler die richtigen sind."

Mit Tomas Zorn als neuer sportlicher Führungsfigur will die Wiener Austria die vor knapp zwei Monaten präsentierte Strategie weiter verfolgen. Seit seiner Bestellung zum Sportdirektor war Michael Wagner erpicht, die Weichen für eine verjüngte Austria samt erhofften Transfereinnahmen zu stellen. Mit dem Wechsel von Rohdiamant Ifeanyi Ndukwe zu Liverpool durfte ein auch prestigeträchtiger Deal fixiert werden. Dem "Jugendwahn" erteilt Wagner aber eine Abfuhr.

"Im Großen und Ganzen bin ich ja bestellt worden, um einen neuen Weg zu gehen", sagt Wagner über seine ersten Wochen im Amt. Eine Neuverpflichtung sucht man im Kader der Profis bisher vergebens, dafür wurden - so der Idealfall - künftige Transferaktien aufgestockt.

Der Vertrag mit dem bereits in der Bundesliga angekommenen Sanel Saljic (20) wurde langfristig verlängert. Jeweils aus Red Bull Salzburgs Nachwuchsschmiede kamen U17-Vizeweltmeister und Linksverteidiger Florian Hofmann (18) und mit Marco Brandt (19) ein ehemaliger Torschützenkönig der U18-Jugendliga (2023/24). Beide sollen bei den Young Violets in der 2. Liga reifen.

Fokus auf U17-Helden

Der Erfolg der ÖFB-U17 sorgte bei der Austria auch in der hauseigenen Nachwuchssparte für Aufsehen. Ndukwes für Sommer anvisierter Sprung auf die Insel ließ nicht nur den 17-Jährigen frohlocken. Die damit verbundenen Millioneneinnahmen lassen Finanzchef Harald Zagiczek durchschnaufen.

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