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Ex-Fußballstar René Higuita war 1992 in den Besitz des Hauses in einem gehobenen Viertel der Stadt Medellín gekommen. Bei einer zwölfjährigen Untersuchung kam später ans Licht, dass das Grundstück zuvor mehrmals den Besitzer gewechselt hatte.

Unter anderem soll es einer Strohfirma von zwei Brüdern und Kartellmitgliedern gehört haben, die später auf Pablo Escobars Befehl hin im Gefängnis getötet wurden. Escobar selbst starb ein Jahr nach der Eigentumsübertragung bei einem Schusswechsel mit der Polizei.

Higuita bestritt die Vorwürfe gegenüber dem in Bogotá ansässigen Sender Blu Radio und erklärte, er selbst sei das Opfer. „Man nannte mich Pablo Escobars Freund - und sie haben keine Ahnung, wie viele Probleme mir das bereitet hat“, sagte Higuita. Er kündigte an, gegen das Urteil in Berufung gehen zu wollen. Bis zu einer endgültigen Entscheidung dürfe er das Haus behalten.

„El Loco“ für seinen „Skorpion-Kick“ bekannt

Der Tormann, der in Kolumbien „El Loco“ („Der Verrückte“) genannt wird, war durch seinen so spektakulären wie akrobatischen „Skorpion-Kick“ in einem Freundschaftsspiel gegen England im Jahr 1995 bekannt geworden. Dabei ließ er seine Beine hinter seinem Rücken hochschnellen, um einen Ball abzublocken.

Higuita hatte 1993 die Freilassung einer Tochter eines Drogenbosses vermittelt, die von Escobar entführt worden war. Für seine Dienste soll er seinerzeit Geld erhalten haben, doch entsprechende Anklagen gegen ihn wurden später fallengelassen.

Charles Leclerc war am heutigen Donnerstagvormittag der erste Pilot, der mit einem Formel-1-Auto auf dem 5,416 Kilometer langen Stadtkurs in Madrid Runden gedreht hat. Die neue Strecke verläuft rund um das IFEMA-Messezentrum, die Arbeiten am Asphalt und der Boxenanlage sind fertiggestellt.

Möglich war das, weil die Scuderia Ferrari (eingesetzt wurde der aktuelle SF-26) einen „Filmtag“ dafür verwendete, der üblicherweise für Werbezwecke genutzt wird. Das Reglement sieht allerdings vor, dass Pirelli-Demoreifen genutzt werden müssen. Die maximale Fahrdistanz ist auf 200 Kilometer begrenzt.

Der „Madring“ gibt im September (11. bis 13.) offiziell das Formel-1-Debüt. Der Grand Prix von Spanien findet in der Hauptstadt bis einschließlich 2035 statt. Heimspiel haben Carlos Sainz Jr. im Williams und Fernando Alonso im Aston Martin.

Tadej Pogacar. Wer sonst? Der Slowene bewies auf der 6. Etappe der Tour de France als Solist einmal mehr seine Extra-Klasse. Der 27-Jährige benötigte 43:12 Minuten, um vom Fuß des Berges bis auf die Passhöhe des Tourmalet zu fahren, 2:20 Minuten schneller als der bisherige Rekord aus dem Jahr 2023. Das sind Welten.

Am Ende gewann der Sieger der Tour 2020, 2021, 2024 und 2025 die erste richtig schwere Bergetappe von Pau nach Gavarnie-Gedre, auf der 4.100 Höhenmeter zu bewältigen waren, unter anderem der Anstieg auf den legendären Tourmalet. Damit schlüpfte Pogacar in das Gelbe Trikot und in die Rolle des absoluten Sieganwärters. Der Däne Jonas Vingegaard ist wieder einmal der zweitbeste Fahrer im Feld. Der 29-Jährige wurde mit 2:38 Minuten Rückstand Zweiter der Etappe und liegt auch in der Gesamtwertung auf Rang zwei hinter dem überragenden Pogacar.

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