Sport-News

Der VfL Wolfsburg muss nach 29-jähriger Bundesligazugehörigkeit in die zweite deutsche Fußball-Liga absteigen. Die "Wölfe" unterlagen im Relegationsrückspiel in Paderborn 1:2 nach Verlängerung. Das Hinspiel hatte 0:0 geendet.

Für Paderborn, den Dritten der Zweitligasaison, ist es der dritte Oberhaus-Aufstieg nach 2014 und 2019. Das Abenteuer dauerte dann jeweils nur eine Saison. Laurin Curda erzielte das Goldtor (100.) für den ab der 14. Minute in Überzahl spielenden SC.

Dabei führten die Wolfsburger schon nach zwei Minuten durch einen Treffer von Dzenan Pejcinovic. Weil aber Joakim Maehle noch in der Startviertelstunde innerhalb von vier Minuten zweimal Gelb sah, wechselte das Momentum wieder. Mit einem Spieler mehr dominierte Paderborn nach Belieben, schaffte aber außer dem Ausgleich durch Filip Bilbija (38.) lange Zeit keinen zweiten Treffer. Zweimal trafen die Paderborner nur Metall.

Der Abschied des FC Wacker Innsbruck aus den Niederungen des Amateurfußballs hätte würdiger und wuchtiger nicht ausfallen können. Wie viele Vereine werden schon mit dem Echo und dem Rückenwind von 10.288 Fans zurück in die Bundesliga geschickt?

Das Finale des Kerschdorfer Tirol Cup war noch einmal ein schlagender Beweis, dass der Traditionsklub aus Innsbruck in andere Gefilde gehört.

Beeindruckende Kulisse 

Dass sich Westliga-Meister Wacker gegen das Zweierteam von WSG Tirol mit 3:1 durchsetzte? Geschenkt. Weit imposanter war da die Kulisse im Tivolistadion, von der etliche Bundesligisten nur träumen können.

Von Fabio Tartarotti

„Ich habe zu Hause zwei Hunde, die ich über alles liebe, aber für einen Titel mit dem Post SV hätte ich sie beide sofort eingetauscht.“ Doch so weit musste es nicht kommen – Offensivspieler Marko Stojanovic durfte seine Haustiere behalten und mit Skibrille, zum Schutz vor den Champagnerduschen, ausgestattet den Aufstieg in die Wiener Stadtliga feiern. 

Von Fabio Tartarotti 

Nach einer eindrucksvollen Rückrunde ist die SV Gloggnitz zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Meister in der Regionalliga Ost. Nach Niederlagen der Verfolger SV Leobendorf und Kremser SC konnte die Mannschaft von Trainer Edi Stössl zwei Runden vor Schluss mit einem 2:1-Sieg gegen Sportunion Mauer vor heimischem Publikum die Meisterschaft fixieren „Das ist der erste Meistertitel meiner Trainerkarriere und das Gefühl ist unbeschreiblich. Was die Mannschaft geleistet hat ist überragend und ich bin unglaublich stolz“, beschreibt der Trainer seine Emotionen nach dem Titelgewinn. 

Am ersten Sommertag mit über 30 Grad Hitze im Stadion hält Rapid die Chancen auf einen Europacup-Herbst (und die damit verbundenen Millionen) am Leben. Völlig verdient wird Ried mit 3:0 besiegt und damit das Play-off um den internationalen Startplatz mit 4:2 gewonnen.

Im 50. und letzten Saisonspiel der Hütteldorfer gab es ein simples, offensiv gehaltenes 4-2-3-1. In der Viererkette mit Rückkehrer Cvetkovic und links außen Schöller.

Damit hatte Ried offenbar nicht gerechnet und große Probleme, in die üblichen Schnittbälle und die dadurch sonst folgenden Standardsituationen zu kommen.

Rapid war von Anfang an klar überlegen, ballsicher und – anders als in Ried – auch in den Zweikämpfen präsent.

Aus 20 Metern schoss Bolla, der vergangene Woche wegen eines Virus sogar krankenhäuslich behandelt hatte werden müssen, einen Freistoß in die Mauer (10.). Nach einem Solo von Tilio, der als Zehner gute Akzente hatte, schoss Wurmbrand knapp drüber (18.).

Seltenes Corner-Tor

Immer wieder ging es über Dahl und Wurmbrand an den Flanken in den Strafraum, Eckbälle waren die logische Folge. Einen Bolla-Corner köpfelte Jakob Schöller zum verdienten 1:0 ein (26.).

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