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Spaniens Teamchef Luis de la Fuente verzichtet in seinem Kader für die Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika auf Spieler von Real Madrid. Das Rückgrat des Europameisters bilden dafür gleich acht Akteure des FC Barcelona. De la Fuente stellte sein 26-köpfiges Aufgebot am Montag in Madrid vor. Angeführt wird es von Barcelona-Jungstar Lamine Yamal. Für Real-Profis mit Möglichkeiten, wie die Verteidiger Dean Huijsen und Dani Carvajal, war kein Platz.

Damit reist Spanien erstmals seit 1950 ohne Spieler des Rekordmeisters und Rekord-Europacupsiegers zu einer WM-Endrunde. Dafür hat De la Fuente unter anderem Manchester Citys Mittelfeldstratege Rodri mit an Bord. Yamal hat wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel seit April kein Spiel mehr bestritten. Wenn es keine „Rückschläge“ gebe, werde man den 18-Jährigen aber von Beginn an an Bord haben, beruhigte De la Fuente. „Wir sind sehr entspannt.“

Die AC Milan hat zum zweiten Mal hintereinander die Qualifikation für die Champions League verpasst. Die "Rossoneri" unterlagen am Sonntag in der letzten Runde der italienischen Meisterschaft zuhause Nachzügler Cagliari trotz früher Führung 1:2. Als Tabellensechster muss das Team von Massimiliano Allegri mit der Europa League vorliebnehmen. Neben Milan muss auch Juventus im "Konzert der Großen" zuschauen.

Das Derby in Turin zwischen Torino und Juventus wurde nach Fanausschreitungen um eine Stunde verspätet angepfiffen. Laut übereinstimmenden Medienberichten wurde ein Juventus-Fan schwer verletzt. Hinter Meister Inter Mailand und Napoli zogen AS Roma mit einem 2:0 in Verona und erstmals auch Como in die "Königsklasse" ein. Der hochgerüstete Verein vom Comer See erfüllte mit dem 4:1 beim nunmehrigen Absteiger Cremonese seine Pflicht.

Conte ist der Favorit auf den Teamchef-Posten Italiens

Napoli-Trainer Antonio Conte erklärte nach dem 1:0-Sieg gegen Udinese seinen Rücktritt. Er holte mit den Süditalienern 2025 die Meisterschaft und 2026 den Cup. "Eines ist mir in Neapel nicht gelungen: Ich habe es nicht geschafft, alle zusammenzubringen. Ich habe zu viel Gift und Boshaftigkeit gesehen", sagte Conte. "Der Moment, in dem man die Dinge nicht mehr mit Leichtigkeit erledigen kann, ist für mich ein Rückschritt." Er gilt als Favorit auf den freien Teamchef-Posten Italiens.

Der Norweger Fredrik Dversnes hat am Sonntag im Sprint einer überraschend durchgekommenen Vierer-Ausreißergruppe die flachste Etappe des Giro d'Italia von Voghera nach Mailand (157 km) gewonnen. Der 29-Jährige aus dem Uno-X-Team feierte vor den Italienern Mirco Maestri (Polti) und Martin Marcellusi (Bardiani) seinen bisher größten Erfolg. In der Gesamtwertung ist Felix Gall vor dem letzten Ruhetag hinter dem Topfavoriten Jonas Vingegaard und Afonso Eulalio weiterhin Dritter.

Die am Dienstag in der Schweiz beginnende Schlusswoche wartet mit vier Bergetappen auf. Den portugiesischen Außenseiter Eulalio sollte der dreimalige Etappenzweite Gall mit einer halben Minute Rückstand bei normalem Verlauf noch überholen können. Der zweimalige Tour-de-France-Sieger Vingegaard war bisher jedoch unantastbar und liegt bereits fast drei Minuten vor Gall.

Sie gilt als Österreichs größte French-Open-Hoffnung, auch wenn sie Rot-weiß-rot erst seit diesem Jahr vertritt. Doch Anastasia Potapowa hat sich mit starken Auftritten in der Sandplatzsaison zu einer echten Kraft entwickelt und damit auch eine Setzung in Paris erhalten. Die als Nummer 28 eingestufte Potapowa könnte bei programmgemäßem Verlauf in Runde drei Titelverteidigerin Coco Gauff fordern. Zunächst wartet aber am Montag einmal die erste Hürde Maya Joint aus Australien.

Manche Spielerinnen schauen sich die Auslosung nur von Runde zu Runde an - oder geben es zumindest vor. Potapowa kennt ihr Los genau. "Ich habe davor keine Angst, weil das ist unser Leben. Offensichtlich ist es keine einfache Auslosung", gestand sie am Sonntag bei einer Pressekonferenz mit ihrer Pudelhündin "Baby" auf dem Schoß. "Wenn wir auf die Turniere in Madrid und Rom zurückschauen, haben wir viele Überraschungen gesehen", sagte sie und meinte aber wohl auch sich selbst. Potapowa war in Madrid bis ins Halbfinale und in Rom ins Achtelfinale vorgedrungen.

Noch ein langer Weg bis in die dritte Runde

Auf ein mögliches Duell mit US-Star Gauff will sie freilich noch nicht eingehen. "Es gibt noch viel Arbeit vor der dritten Runde. Ich bin nicht mal sicher, ob ich dort sein werde." Denn auch ihr erstes Match gegen Joint, die im jüngsten Ranking zwar auf Platz 52 zurückgefallen ist, ist dennoch nicht das leichteste Auftaktlos. "Sie wurde knapp nicht gesetzt", weiß Potapowa.

Die Tirolerin Laura Stigger hat sich den Sieg im olympischen Cross-Country-Rennen beim Mountainbike-Weltcup in Nove Mesto (Tschechien) geholt. Die 25-Jährige setzte sich klar vor der Schwedin Jenny Rissveds und der Schweizerin Sina Frei durch. Im Short Track am Samstag war Stigger Zweite geworden. Mona Mitterwallner kam am Sonntag auf Platz 31. Beide sind als nächstes auf Weltcupebene von 12. bis 14. Juni in Saalfelden-Leogang zu sehen.

"Ich bin einfach mein Tempo gegangen, habe meinem Gefühl vertraut. Es fühlt sich so gut an, der erste Weltcupsieg in Europa für mich, das klingt verrückt", sagte Stigger, die erklärte, dass sie auf den letzten Metern vor der unglaublichen Kulisse Gänsehaut bekommen hatte. "Ich hatte so viel Spaß, ich liebe diesen Kurs."

Im Männer-Rennen gelang Maximilian Foidl beim Triumph von Olympiasieger Tom Pidcock mit Rang acht sein bestes Weltcup-Ergebnis. Bis dato war ein zehnter Platz beim Finale der vergangenen Saison das Topresultat des Tirolers gewesen.

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