Mit einem 0:3 gegen Europameister Spanien verabschiedet sich Österreich von dieser Weltmeisterschaft. Bei allem Zweckoptimismus war diese Niederlage erwartbar.
Das spiegelte sich auch in den Reaktionen der ÖFB-Teamspieler wider.
Marcel Sabitzer war nach dem deutlichen 0:3 ganz klar in seiner Analyse: „Wir sind gut gestartet und haben uns gewehrt, aber Spanien ist der verdiente Sieger. Gerade in diesen kleinen Dingen, wie dem richtigen letzten Pass, Abschluss oder Zweikampf hat man ihre Qualität immer gesehen. Das war der Unterschied.“
Der Routinier hebt das iberische Kollektiv hervor: „Nicht nur Lamine Yamal hat Top-Qualität, das ist bei allen Spaniern so. Sie waren als gesamtes Team einfach besser.“
„Die Massen bewegt“
Für einen Rückblick sei es noch zu früh: „Wir haben in Österreich die Massen bewegt, die Leute können sich mit uns identifizieren. Aber so knapp nach dem Aus kann ich die WM noch nicht richtig einordnen, ich bin jetzt einfach nur enttäuscht, weil wir aufsteigen wollten. Aber Spanien war zu gut.“
Marko Arnautovic wurde nach dem Schlusspfiff fast ein wenig sentimental: Der Auftritt bei der 0:3-Niederlage war für den Routinier der Abschied aus dem ÖFB-Nationalteam. „Das war für mich das letzte Mal. Gratulation an Spanien, sie sind überragend, wir können stolz drauf sein, was wir getan haben.“