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Laut Medien: DFB-Teamchef Nagelsmann erklärt seinen Rücktritt

Der DFB-Teamchef Julian Nagelsmann wird demnächst sein Amt zur Verfügung stellen. Einen Wunsch-Nachfolger soll es bereits geben.
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Bundestrainer Julian Nagelsmann soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge in Kürze seinen Rücktritt erklären. Der 38-Jährige soll nach der Krisensitzung beim Deutschen Fußball-Bund am Donnerstag in Frankfurt/Main zu dieser Entscheidung gekommen sein, wie der TV-Sender Sky und die Bild berichteten. 

Nagelsmann war mit der DFB-Auswahl am Montag im Sechzehntelfinale der WM im Elfmeterschießen an Paraguay gescheitert. Unmittelbar nach dem Ausscheiden hatte er einen Rücktritt ausgeschlossen. Bei dem Treffen in Frankfurt soll ihm die DFB-Spitze aber diesen Schritt nahegelegt haben.

„Ich bin keiner, der wegläuft“, hatte Nagelsmann im Stadion in Foxborough in den USA gesagt. Nun kam es aber zu dem Sinneswandel. Offen ist noch die DFB-Zukunft von Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig. Als Nachfolger ist seit Tagen Jürgen Klopp im Gespräch. Der einstige Erfolgscoach und derzeitige Chefstratege von Red Bull ist der Topkandidat. Derzeit ist er als Experte für MagentaTV in Amerika im Einsatz.

Wieder eine desolate WM-Endrunde

Wie beim Vorrunden-Aus 2018 in Russland und 2022 in Katar verpasste das DFB-Team beim XXL-Turnier mit erstmals 48 Mannschaften in Amerika zum dritten Mal nacheinander die Runde der besten 16 Teams. Nagelsmann war mit dem erklärten Ziel angereist, die Nationalmannschaft bestmöglich zum Titel zu führen.

Klopp gilt als Wunschlösung

Sollte der DFB tatsächlich Klopp als Nagelsmann-Nachfolger bestellen wollen, würde nach Bild-Informationen eine Ablösesumme fällig werden.

So würde sich Red Bull wohl eine Millionensumme im einstelligen Bereich bezahlen lassen, um den „Head of Global Soccer“ vorzeitig gehen zu lassen. Klopps Vertrag läuft noch bis 2029, der Getränkehersteller müsste daher einen Ersatz für den 59-Jährigen finden.

Das wäre beim DFB ein Novum. Noch nie wurde für einen Bundestrainer eine Ablöse bezahlt. Finanziert werden könnte dies allerdings über einen neuen Geldsegen, der dank Neo-Ausrüster Nike winkt. Bis 2034 werden jährlich rund 100 Millionen Euro in die Verbandskasse gespült.

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