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Doch noch nicht in Pension: Ein 35-Jähriger entzauberte einen Youngster

Routinier Grigor Dimitrov schlug in Wimbledon überraschend den tschechischen Youngster Jakub Mensik in vier Sätzen. Sein neuer Trainer ist ein alter Bekannter.
Sensationell: Grigor Dimitrov

Es war ein Drama, die sentimentale Story der Wimbledon-Auflage des Vorjahres: Altstar Grigor Dimitrov musste im  Achtelfinale gegen den späteren Champion Jannik Sinner bei einer 2:0-Satzführung wegen einer Brustmuskel-Verletzung aufgeben. Nun schlug der 35-Jährige mit einer schönen Geschichte zurück. 

Der Bulgare, der in den jüngsten Monaten nicht wirklich viel gewonnen hat, schlug sensationell den aufstrebenden und als Nummer 15 gesetzten Tschechen Jakub Mensik 7:6(5),4:6,7:5,6:3. 

Dimitrov, der vor fast zehn Jahren schon die Nummer drei der Welt war, begeisterte mit seinen Emotionen vor allem das Publikum. Vor allem im vierten Satz, als Mensik mit Break führte. Aber der Bulgare kämpfte sich unter den Anfeuerungen des Publikums zurück und durfte sich am Ende zum Sieg gratulieren lassen. Ein Grund für den Aufwärtstrend ist die Zusammenarbeit mit seinem neuen Trainer, dem ehemaligen Weltklassemann David Nalbandian

 In der dritten Runde wartet auf den Weltranglisten-146., der nur aufgrund einer Wildcard im Hauptfeld starten durfte, der italienische Kitzbühel-Starter Matteo Berrettini, der in vier Sätzen den Franzosen Arthur Fils aus dem Wettbewerb warf. 

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