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Es war wohl seine bitterste Niederlage. Ausgerechnet in Kitzbühel wurde Sebastian Ofner erneut der Slowake Alex Molcan zugelost (Dienstag, 3. Partie nach 11 Uhr). Richtig, Tennisfans wissen: „Da war doch was!“. 2023 führte Ofner schon 6:4,5:0 und hatte zwei Matchbälle, ehe er noch 6:7 im dritten Satz scheiterte.

„Ich kann mich an das Match erinnern, aber es ist eine ganz andere Situation. Wenn du so  ein Match verlierst wie damals, das bleibt in Erinnerung“, sagt Ofner. Er kenne Molcan sehr gut, und wisse wie dieser spielt. Aus dieser Erfahrung „mitnehmen“ kann er aber nichts, außer „dass ich die größte Führung in meiner Karriere gehabt habe und dann noch verloren habe.“

Lionel Messi blickte ein letztes Mal zur gewaltigen hellblau-weißen Wand. Dann brachen alle Dämme. Argentiniens Kapitän weinte hemmungslos, während ihn Zehntausende Fans trotz der bitteren 0:1-Niederlage nach Verlängerung gegen Spanien feierten. Es waren Bilder, die größer wirkten als ein verlorenes WM-Finale. Bilder, die nach Abschied aussahen.

War es das letzte Länderspiel eines der größten Fußballer der Geschichte? Messi selbst sagte kein Wort. Der 39-Jährige verließ das Stadion in New Jersey schweigend. Dafür fanden andere die Worte, die er selbst vermied.

Mitfavorit Jonas Vingegaard reagierte gefasst auf sein Aus bei der Tour de France nach einem Sturz auf der 15. Etappe und erlittenem Schlüsselbeinbruch. „Natürlich ist es sehr enttäuschend für uns, dass die Tour auf diese Weise endet. Aber so ist der Radsport nun mal“, sagte der Däne dem Sender TV2. Ob die nächtliche Dopingkontrolle vor der Etappe beim Sturz eine Rolle gespielt hat, ließ Vingegaard offen. Der Aufschrei unter den Stars in der Branche war aber groß.

„Man kann wohl sagen, dass es sicher nicht förderlich war. Ob das der Grund ist, darüber wage ich nicht zu spekulieren. Es mag durchaus eine Rolle gespielt haben“, sagte der 29-Jährige. Vingegaard, der vor der Etappe Gesamtzweiter war, kam auf einer der schwersten Bergetappen der Tour gut 22 Kilometer vor dem Ziel in einem Kreisverkehr zu Fall und musste aufgeben. „Vielleicht sind wir etwas zu schnell in diesen Kreisverkehr gefahren, und dann ist mir einfach das Vorderrad weggerutscht. Da kann man nichts machen“, sagte der zweimalige Tour-Champion und fügte hinzu: „Es bringt nichts, den Kopf hängenzulassen. Das macht alles nur noch schlimmer.“

Dopingkontrolle in der Nacht „mag eine Rolle gespielt haben“

Vingegaard musste sich vor der Etappe um 2.00 Uhr in der Nacht einer Dopingkontrolle unterziehen. Spitzenreiter Tadej Pogacar, der sich einer ähnlichen Kontrolle um 5.00 Uhr stellen musste, sah darin womöglich einen Zusammenhang. „Nach einer Nacht, bei der der Schlaf ruiniert wird, liegt es vielleicht daran. Seine Tour ist ruiniert. Es ist wirklich traurig“, sagte Pogacar. „Schlaf ist wichtig. Die Erholung des Körpers ist entscheidend. Wenn man auch nur ein bisschen die Konzentration verliert... Und die Strecke dort in der Ortschaft war wirklich gefährlich.“

Hässliche Szenen unmittelbar nach dem Spielende: Argentiniens Leandro Paredes ließ sich nach dem Abpfiff des WM-Finals im Moment der 0:1-Niederlage gegen Spanien zu einer Tätlichkeit hinreißen. Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Der Mittelfeldspieler der Boca Juniors stand schon während des Spiels mit einer Gelben Karte vorbelastet kurz vor dem Platzverweis. Natürlich gab es für diese Aktion von Schiedsrichter Slavko Vincic aus Slowenien die Rote Karte.

Auch ORF-Experte Andreas Herzog zeigte sich während der Übertragung von der überharten Gangart der Argentinier genervt und sprach von „Holzhackern“. 

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