Sport-News

Von Fabio Tartarotti 


Nur vier Punkte aus sechs Spielen – das war die enttäuschende Rückrunden-Bilanz des SV Oberwart  vor dem Wochenende. Auch unangenehme Niederlagen gegen Abstiegskandidaten Neusiedl und Elektra fanden sich unter den jüngsten Ergebnissen. Dann gab es am Anfang der Woche den nächsten Rückschlag für Oberwart: Der Antrag auf eine Lizenz für die 2. Bundesliga wurde abgelehnt. 

Von Lukas Bergmann

Niemand konnte vor Spielbeginn ahnen, was sich in den nächsten 90 Minuten am Kunstrasenplatz der SV Donau abspielen würde. Die 12 SVD-Ultras waren wie immer frohen Mutes und feuerten die Spieler schon vor Spielbeginn mit ihren Schlachtgesängen an. Die Niederösterreicher starteten jedoch mit viel Elan. Von Minute 28 bis 38 netzten die Gloggnitzer gleich dreimal. Der ernüchternde Start in die Partie hielt aber die SVD-Ultras nicht davon ab, mit voller Kraft und ihren schon angekratzten Stimmen das Team anzufeuern. Ihr Durchhaltevermögen wurde auch belohnt. Tobias Peter verkürzte – vollkommen entgegen dem Spielverlauf – zum 1:3.

Von Lukas Bergmann


Es waren Freudentage in Mattersburg. In der Umgebung des Pappelstadions fand am Wochenende der alljährliche Mattersburger Kirtag statt und am Platz gab es auch Grund zu feiern – schon wieder. Seit Saisonbeginn verlor der MSV 2020 kein einziges Spiel. Gegen die Spielgemeinschaft Edelserpentin wollten die Mattersburger ihre weiße Weste behalten. Um das zu gewährleisten, und damit die Fans auch in Scharen ins Stadion strömen, verschob der Mattersburger Kirtag sogar seinen Bieranstich und die Freibier-Runde. Die Maßnahmen fruchteten: Knapp tausend Zuschauer fanden den Weg in eine der schönsten Arenen in Ostösterreich. Das ist eine stolze Anzahl für ein Burgenlandliga-Match. Die Mannschaft enttäuschte ihre Fans auch nicht. Der MSV ließ  keine Zweifel aufkommen, wer hier der Herr im Haus ist. Die harmlosen Edelserpentiner Gäste hatten über 90 Minuten nur zwei richtige Schüsse auf das Tor.

Von Fabio Tartarotti

Fast nicht zu glauben ist der diesjährige Lauf des Post SV. Seit Beginn der Saison vor 21 Runden haben die Hernalser noch nie verloren. Doch die Meisterschaft haben die Postler noch nicht eingepackt und so traf der Tabellenführer am Samstag am Postsportplatz auf den ersten Verfolger SK Cro-Vienna.

Abednego Cheruiyot, der im Vorjahr Rang drei belegt hatte, gewann am Sonntag bei der 24. Auflage den Linz-Marathon. Der Kenianer verwies nach 2:08:53 Stunden den Äthiopier Sahelislassie Bekele (2:09:32) klar auf Platz zwei. Bei den Frauen gab es einen kenianischen Doppelsieg durch Jackline Chepngeno in 2:26:01 Stunden vor Mary Munanu (2:26:59). Julia Mayer wurde in 2:29:48 Dritte und Staatsmeisterin, bei den Männern kürte sich Mario Bauernfeind als Achter zum Champion.

Die 33-jährige Mayer verpasste den von ihr angepeilten österreichischen Rekord von 2:26:08 Stunden deutlich. Sie landete aber auf dem dritten Rang und freute sich dennoch über ihren zweiten Marathon-Staatsmeistertitel. "Bis km 25 hab ich alles probiert, aber ich habe von Anfang an gemerkt, dass es nicht mein Tag ist heute. Es ist nicht so leicht von den Beinen gegangen wie sonst. Brutal wie das Rennen hinten raus noch geworden ist, aber dritter Platz ist dritter Platz. Unter 2:30 ist ein Schritt weiter und ich bin happy", meinte Mayer im ORF-TV-Interview.

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