22 Spiele ungeschlagen: Die unzerstörbaren Mattersburger
Von Lukas Bergmann
Es waren Freudentage in Mattersburg. In der Umgebung des Pappelstadions fand am Wochenende der alljährliche Mattersburger Kirtag statt und am Platz gab es auch Grund zu feiern – schon wieder. Seit Saisonbeginn verlor der MSV 2020 kein einziges Spiel. Gegen die Spielgemeinschaft Edelserpentin wollten die Mattersburger ihre weiße Weste behalten. Um das zu gewährleisten, und damit die Fans auch in Scharen ins Stadion strömen, verschob der Mattersburger Kirtag sogar seinen Bieranstich und die Freibier-Runde. Die Maßnahmen fruchteten: Knapp tausend Zuschauer fanden den Weg in eine der schönsten Arenen in Ostösterreich. Das ist eine stolze Anzahl für ein Burgenlandliga-Match. Die Mannschaft enttäuschte ihre Fans auch nicht. Der MSV ließ keine Zweifel aufkommen, wer hier der Herr im Haus ist. Die harmlosen Edelserpentiner Gäste hatten über 90 Minuten nur zwei richtige Schüsse auf das Tor.
2:0 war der Endstand in einer Partie, in der die Heimmannschaft keine Minute lang den Anschein aufkommen ließ, in Gefahr zu sein. Auch wenn es mathematisch noch möglich wäre – der Aufstieg des MSV ist so gut wie in trockenen Tüchern. Zwölf Punkte beträgt der Vorsprung auf Leithaprodersdorf und die Mattersburger spielten schon gegen die Top fünf Mannschaften ihre Hin- und Rückspiele. Trainer Josef Kühbauer sagte nach dem Spiel trocken zu der Serie seiner Mannschaft: „An so was denkt man nicht vor Beginn der Saison. Die Liga ist nicht so schlecht und auch wir werden irgendwann einmal verlieren.“
Dennoch hofft Kühbauer darauf, dass „die Niederlage erst nach dem fixen Aufstieg kommen wird. Das Ziel ist aber trotzdem, die Saison ungeschlagen zu beenden, ob das gelingt, wird sich zeigen. Die nächsten acht Spiele werden sehr schwer!“ Eines war aber auf jeden Fall nicht schwer: Die Siegesfeier der Mannschaft und der Bieranstich beim Kirtag um die Ecke.
Kommentare