Tumulte bei Spitzenspiel: Mattersburg gewinnt hitzige Partie

Im Spitzenspiel der Burgenlandliga setzt sich der MSV 2020 gegen Leithaprodersdorf durch. Tumulte sorgten für Unterbrechungen
Mattersburg - Leithaprodersdorf

Von Lukas Bergmann

Es war angerichtet im Pappelstadion. Im wohl vorentscheidenden Spiel um den Meistertitel in der Burgenlandliga zwischen dem MSV 2020 und Leithaprodersdorf lag die elektrische Stimmung förmlich in der Luft. Und diese entlud sich auch im Rahmen des Spiels in mehreren Momenten - auf und abseits des Spielfelds. Die ersten Minuten des Spiels waren dementsprechend hart umkämpft. Beide Mannschaften schenkten sich nichts.

Leithaprodersdorf fand aber im Laufe der ersten Halbzeit besser in die Partie. Die Konsequenz daraus war das 1:0 für die Gäste in der 17. Minute. Der Rückstand beflügelte jedoch die Mattersburger und nicht einmal zwei Minuten später folgte schon der Ausgleich. Der Ex-Rapidler Niklas Lang verwertete einen schönen Pass in den Strafraum zum 1:1. Damit kühlte auch das Spiel etwas ab und beide Teams lauerten auf ihre Momente. In der zweiten Hälfte starteten die Mattersburger besser. Sie konnten aber ihre zahlreichen Chancen nicht verwerten. Die Partie heizte sich danach wieder mehr auf, das Spiel wurde auch immer kampfbetonter.

Der Moment, der den Kessel dann zum Überkochen brachte, war ein Laufduell im Mittelfeld. Ein Spieler von Leithaprodersdorf wurde dabei geschubst und knallte mit dem Kopf gegen die Auswechselbank der Mattersburger. Die Situation eskalierte komplett und hatte eine Rudelbildung zur Folge. Dabei kam es zu Handgreiflichkeiten nicht nur zwischen den Spielern, sondern auch unter den Funktionären. Der Schiedsrichter konnte dann die Situation auflösen, es gab aber nur eine Gelb-Rote Karte für den Gästespieler Radivojevic. In der restlichen Spielzeit profitierte der MSV von der Überzahl und gewann mit 3:1. Der Vorsprung in der Tabelle beträgt jetzt satte 16 Punkte. Es ist also wohl nur mehr eine Frage der Zeit, bis Mattersburg den Aufstieg fixieren kann.

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