Oberwart schießt sich gegen Leobendorf aus der Krise

Gegen den Herbstmeister gelang dem SV Oberwart der Befreiungsschlag aus dem Formtief.
Archivbild: SV Oberwart

Von Fabio Tartarotti 


Nur vier Punkte aus sechs Spielen – das war die enttäuschende Rückrunden-Bilanz des SV Oberwart  vor dem Wochenende. Auch unangenehme Niederlagen gegen Abstiegskandidaten Neusiedl und Elektra fanden sich unter den jüngsten Ergebnissen. Dann gab es am Anfang der Woche den nächsten Rückschlag für Oberwart: Der Antrag auf eine Lizenz für die 2. Bundesliga wurde abgelehnt. 

Aufgrund der ernüchternden tabellarischen Position legte der Klub nicht einmal Protest ein. Auch auf eine ausführliche Stellungnahme verzichtete der Verein in diesem Zusammenhang. Am Freitagabend bot sich für Oberwart die Gelegenheit, das Ruder herumzureißen. Der ebenfalls krisengeplagte Herbstmeister SV Leobendorf kam ins Südburgenland. Die Oberwarter nutzten ihre Chance und dominierten den nunmehr Zweiten der Tabelle nach Strich und Faden. Nermin Bajraktarevic schnürte einen Doppelpack, auch Lukas Ried und Nicolas Wisak trafen, um den ersten Heimsieg seit November perfekt zu machen. 

Während Oberwart endlich wieder feiern darf, stellt sich die Frage, wie der beispiellose Absturz der Leobendorfer zu erklären ist. Zehn Punkte Vorsprung hatten die Niederösterreicher zur Winterpause auf die Konkurrenz. Bei einer Torbilanz von 0:9  konnten die Herbstmeister nur einen Punkt im April holen und befinden sich jetzt vier Punkte hinter Spitzenreiter Gloggnitz.

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