Tabellenführer Post SV mit Lieferschwierigkeiten

Der Post SV plagte sich am Wochenende gegen Verfolger SK Cro-Vienna, bleibt aber in der 2. Wiener Landesliga ungeschlagen.
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Von Fabio Tartarotti

Fast nicht zu glauben ist der diesjährige Lauf des Post SV. Seit Beginn der Saison vor 21 Runden haben die Hernalser noch nie verloren. Doch die Meisterschaft haben die Postler noch nicht eingepackt und so traf der Tabellenführer am Samstag am Postsportplatz auf den ersten Verfolger SK Cro-Vienna.

SK Cro und Post boten den Zusehern bei Kaiserwetter eine hochintensive Partie. Auf Grund der Bedeutung des Spiels für beide Teams, war dieses von Anfang an von einer emotional-geladenen Atmosphäre und einem extrem körperbetonten Spielstil geprägt – Blutgrätschen ohne Chance auf den Ball, Sprungtritt-Einlagen und Ellbogenrempler inklusive. Das Spiel drohte schon so früh aus dem Ruder zu laufen, dass der Autor dieser Zeilen bereits in der zehnten Minute eine freundschaftliche Wette darauf abschloss, dass die Partie nicht ohne Ausschluss zu Ende gehen würde, die er schlussendlich verlieren sollte. Trotzdem zückte der Unparteiische ganze elf Mal die gelbe Karte. 
Falls sich unter den Lesern ein Hobby-Archivist für Unterhaus-Statistiken befindet, bitten wir um Überprüfung eines möglichen Rekords. 

Doch was das Spiel an Härte bot, das fehlte ihm an Toren. Die Postler konnten die erhofften Treffer nicht liefern, hatten dafür aber das eigene Tor erfolgreich zugestellt und so endete die Partie in einem torlosen Remis. Der Post SV bleibt damit weiterhin ungeschlagen. 
„Uns geht’s nicht darum, ungeschlagen zu bleiben, auch wenn das natürlich eine super Serie ist, sondern darum, darauf zu achten, dass der Vorsprung in der Tabelle nicht kleiner wird und das ist uns heute gelungen“, meinte Post-Trainer Khajik Jerjes nach der Partie. 

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