Drama pur bei Paris - Roubaix: Ein Belgier zerstört den Traum von Pogacar
Wout van Aert setzte sich im Zielsprint gegen Tadej Pogacar durch
Tadej Pogacar muss weiter auf seinen ersten Sieg beim Klassiker Paris - Roubaix warten. Der slowenische Superstar, der sämtliche bedeutenden Eintagesrennen gewonnen hatte, musste Wout van Aert den Vortritt lassen.
Im Zielsprint auf der historischen Radbahn in Roubaix war der Belgier der Stärkere und vereitelte den Erfolg von Pogacar.
Paris - Roubaix war auch in diesem Jahr wieder ein großes Spektakel
Viele Defekte
Das Rennen war von zahlreichen Defekten überschattet. Kaum einer der Stars kam ohne technische Panne durch.
Tadej Pogacar musste zwei Mal sein Rad tauschen, auch der spätere Sieger Wout van Aert war nach einem Defekt schon aus der Spitzengruppe geflogen, kämpfte sich aber zurück.
Mathieu van der Poel im Wald von Arenberg
Am schlimmsten erwischte es den Vorjahrssieger Mathieu van der Poel. In der Schlüsselpassage, dem Wald von Arenberg, streikte sein Rad und der Niederländer verlor über zwei Minuten. Mit einer fulminanten Aufholjagd kam Van der Poel aber noch bis auf 30 Sekunden heran.
Wout van Aert und Tadej Pogacar waren da aber bereits dem Feld enteilt. Auf den letzten 50 Kilometern belauerten sich die beiden Stars, keiner konnte eine entscheidende Attacke setzen.
Deshalb musste die Entscheidung im Zielsprint fallen: Dort hatte der Belgier den längeren Atem.
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