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Der Schweizer Skisport trauert um einen seiner Größten: Roland Collombin ist am Freitag im Alter von 75 Jahren verstorben. Der Walliser hatte zwei Jahre gegen den Krebs gekämpft, zunächst eine Kehlkopfkrebserkrankung besiegt, ehe auch ein Leberkrebs festgestellt wurde.

Collombin prägte in den 1970er-Jahren eine ganze Generation des Schweizer Skisports. Unvergessen ist die Olympia-Abfahrt von 1972 in Sapporo, als er hinter seinem Rivalen und späteren Freund Bernhard Russi Silber holte. 1973 und 1974 gewann er die Gesamtwertung im Abfahrts-Weltcup, insgesamt feierte er acht Weltcupsiege, allesamt in der Abfahrt.

Bekannt war Collombin aber auch für seine spektakulären Stürze. Einer davon beendete 1975 in Val-d'Isère seine Karriere. Die Unglücksstelle trägt seither den Namen „Bosse à Collombin“. 

Russi hatte Collombin rund drei Wochen vor dessen Tod noch getroffen. „Da machte er noch einen relativ guten Eindruck“, sagte er der Zeitung Blick. „Er hat mir aber auch gesagt, dass er nun noch einen Versuch hat, um den Krebs zu besiegen.“

Nach 137 Länderspielen geht die beachtenswerte Karriere des österreichischen Rekordspielers und Top-Torjägers mit 49 Treffern für das Nationalteam zu Ende. Sportminister und Vizekanzler Andreas Babler will Marco Arnautović nun für seine beeindruckenden Leistungen für ein Ehrenzeichen der Republik Österreich vorschlagen.

„Marko Arnautović hat wie kaum ein anderer gezeigt, was es bedeutet, mit Leidenschaft, Stolz und ganzem Herzen für Österreich aufzulaufen. Über viele Jahre hat er Millionen Menschen begeistert, unvergessliche Momente geschaffen und unser Nationalteam entscheidend geprägt. Rekordnationalspieler wird man nicht allein durch Talent, sondern durch Einsatz, Beständigkeit und den Willen, immer wieder alles für sein Land zu geben. Marko Arnautović ist damit nicht nur einer der größten Fußballer, die Österreich hervorgebracht hat, sondern auch ein Vorbild für viele junge Menschen. Für seine außergewöhnlichen Verdienste um den österreichischen Sport und unser Land möchte ich ihn daher für ein Ehrenzeichen der Republik Österreich vorschlagen“, so Vizekanzler Andreas Babler.

„Marko Arnautović ist ein Ausnahmespieler und eine Persönlichkeit, die den österreichischen Fußball über viele Jahre bereichert hat. Vor allem aber hat er für Österreich stets alles gegeben. Als tragende Säule unseres Nationalteams hatte er wesentlichen Anteil an einer der erfolgreichsten Epochen des ÖFB. Besonders beeindruckend ist seine Entwicklung zu einem echten Teamplayer und Führungsspieler, der den Zusammenhalt der Mannschaft entscheidend geprägt hat. Dafür gebühren ihm unser aufrichtiger Dank und unsere höchste Anerkennung“, so Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt.

Gregor Mühlberger verteidigte seine Führung im Gesamtklassement der Tour of Austria erfolgreich. Der im Trikot des Nationalteams radelnde Niederösterreicher kam am Freitag auf der 3. Etappe nach 189,5 km von Lienz über Mittersill nach St. Johann im Pongau als 20. mit dem Hauptfeld ins Ziel. Der Tagessieg im Bergaufsprint zweier Ausreißer hinauf ins Alpendorf ging an den US-Amerikaner Neilson Powless vor dem Spanier Igor Arrieta. Dritter wurde der Schweizer Jan Christen.

Bester Österreicher wurde der österreichische Meister Michael Gogl als Sechster. Am Samstag warten 170,5 km und 2.325 Höhenmeter in der Pyhrn-Priel-Region mit Start und Ziel in Steyr. Die Österreich-Radrundfahrt endet am Sonntag nach fünf Etappen vor dem Burgtheater in Wien.

Vizemeister Sturm Graz ist derzeit mit Nachdruck auf Stürmer-Suche. Die Grazer stehen derzeit mit mehreren Klubs diesbezüglich in Verbindung. 

Nachdem die Grazer mit einem Angebot für Bosniens Teamstürmer Samed Bazdar von Real Saragossa abgeblitzt sind, steht nun ein deutscher U21-Stürmer im Fokus. Laut Krone steht nun Nelson Weiper von Mainz 05 auf der Liste ganz oben. 

Der 21-Jährige kam in der abgelaufenen Spielzeit in 34 Spielen lediglich auf 1.150 Einsatzminuten, erzielte nur zwei Tore. Im DFB-U21-Team hält Weiper allerdings bei sechs Treffern in 19 Spielen. Obwohl sein Vertrag bei Mainz bis 2029 läuft, will ihn der Bundesligist abgeben. 

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