Das Märchen ist zu Ende: Zverev stoppt Sensationsmann und fordert Sinner
Im Endspiel: Alexander Zverev
Konsequenz hat einen Namen: Alexander Zverev. Nach seinem French-Open-Sieg schwebt der Deutsche von Sieg zu Sieg - und steht nun erstmals auch im Finale von Wimbledon, dem fünften Grand-Slam-Endspiel insgesamt.
Zverev hatte im Halbfinale mit dem Briten Arthur Fery nur bedingt Probleme und siegte auch dank starker Aufschlagspiele 7:6, 6:2 und 6:4. Überraschungsmann Fery verlor dabei erstmals im Verlauf des Turniers ein Tie-Break – und das gleich mit 0:7. Dennoch wird sich der 24-jährige Fery im Ranking von Rang 114 um rund 80 Plätze verbessern. Zverev wird den verletzten Carlos Alcaraz überholen und auf Rang zwei rangieren.
Es ist bereits das neunte Wimbledon-Finale mit deutscher Beteiligung in der Profi-Ära (seit 1968). Boris Becker erreichte insgesamt sieben Mal das Finale und holte dabei 1985, 1986 und 1989 den Titel. Michael Stich triumphierte 1991. Zuletzt stand Becker 1995 im Finale, nun beendete Zverev diese Wartezeit.
Stark: Jannik Sinner
Sinner ohne Probleme
Im Endspiel trifft Zverev am Sonntag auf Titelverteidiger Jannik Sinner, der sich bei Novak Djokovic für die Halbfinal-Niederlage bei den Australian Open revanchierte und nach einer Topleistung klar 6:4, 6:4, 6:4 siegte. Sinner musste dabei nur einen Breakball abwehren. Pikant: Obwohl der Italiener im Ranking klar voran liegt, ist es sein erstes Grand-Slam-Finale in diesem Jahr. Bei den French Open scheiterte er früh am Argentinier Juan Manuel Cerundolo.
Ob man Djokovic in Wimbledon noch einmal sieht, ist offen. Immerhin ist der Serbe dann 40.
Die Partie Sinner gegen Zverev ist übrigens die Neuauflage des Endspiels bei den Erste Bank Open 2025. Damals setzte sich Sinner durch.
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