Von Schett bis Tagger: Das sind Österreichs Turniersiegerinnen
Barbara Schett war die beste österreichische Tennisspielerin. Die Innsbruckerin wurde einst in der Weltrangliste auf Platz 7 geführt
Lilli Tagger war ein kleiner Stöpsel und lernte gerade das Tennis-ABC, als die letzte Österreicherin vor ihr auf der WTA-Tour einen Turniersieg feierte. 4.753 Tage liegen zwischen dem Erfolg von Yvonne Meusburger in Bad Gastein (2013) und Taggers jüngstem Triumph in Prag.
Tamira Paszek ist bis heute die jüngste österreichische Turniersiegerin auf der WTA-Tour. Bei ihrem ersten Erfolg war die Vorarlbergerin 2006 15 Jahre jung
Meusburger ist eine von insgesamt zehn Österreicherinnen, die sich auf der WTA-Tour in die Siegerliste eintragen konnten. Angeführt wird diese rot-weiß-rote Frauenriege von Barbara Schett (3 Turniersiege), die auch die topplatzierte heimische Spielerin in der Weltrangliste war (7).
Zwei österreichische Turniersiegerinnen: Patricia Wartusch (li.) und Judith Wiesner
Barbara Paulus gewann sogar sechs Turniere und war 1996 immerhin die Nummer 10 der Welt. Zur gleichen Zeit wurde Judith Wiesner im Ranking als 12. geführt, die Salzburgerin ist fünffache Turniersiegerin.
Mit Sybille Bammer (ehemals Nr. 19) machte Lilli Taggers Trainerin Francesca Schiavone einst in Prag schlechte Erfahrungen: Die Italienerin verlor 2009 das Endspiel gegen Bammer.
Drei Erfolge auf WTA-Niveau hat Tamira Paszek, die bereits mit 15 Jahren ihr erstes Turnier gewann, zu Buche stehen. Die Tirolerin Patricia Wartusch gewann zwei Mal. Marion Maruska feierte einen Sieg. Auch Petra Huber bejubelte einen Erfolg auf der höchsten Turnierebene der Frauen.
Huber, die Tochter des früheren KURIER-Sportchefs Josef „Pepi“ Huber, schrieb 1986 als erste österreichische Turniersiegerin Geschichte.
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